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Montag, 22. September 2025

Krieg ist nicht feministisch

In Berlin kam es zum spektakulärsten Protest im Rahmen des antimilitaristischen Aktionstags. Eine Teilnehmerin des Berliner Marathons zog beim Einlaufen in das Ziel ihr Trikot aus. Auf ihrem nackten Busen war zu lesen: "Krieg ist nicht feministisch. Gegen die Wehrpflicht!“ Dabei hielt sie ein A3 Plakat hoch, das auf den Aktionstag verwies.

Mein Kommentar: Als Womanistin stelle ich erneut klar, dass Krieg der Mann ist, und so lange Männer an der Macht sind, bleibt das so, bis zum. Bitteren Ende. 

Im Űbrigen eröffne ich auch keinen Lebenshof für Bruder Hahn oder Bullenkälber, solange meine Schwester Legehuhn am Fließband versklavt bleibt und Schwester Kuh das Kalb weggenommen wird, nach dem sie tagelang erbärmlich brüllt, nur damit sie an der Milchabsauganlage Milch gibt. Und meinen menschlichen Schwestern: Niemandem gestatten, für uns zu sprechen, außer uns selbst. ip

Montag, 3. März 2025

Das demokratische Ideal und der digital-finanzielle Komplex


Die Zementierung der amerikanischen Vorherrschaft geschah mit den Abkommen von Bretton Woods, den Dollar als Leitwährung einzuführen, und dem IWF, der doch angeblich armen Ländern finanziell mit Sonderziehungsrechten usw. helfen sollte. Nun wiederholt Trump die Taktik der Bushs, scheinbar um das zerstörte Vertrauen Russlands zu buhlen. Aber dieses Mal hat er mit Putin ein anderes Kaliber vor sich, keinen Jelzin und keinen Gorbatschow...
Demokratisches Ideal ist, dass Führungspersonen die Interessen der Menschen zu ihren eigenen Interesse machen. So wie die deutsche Bundeskanzlerin Merkel schlicht konstatierte, dass wir die Migranten aus ihrem Land vertrieben haben, und nun in der Pflicht stehen, ihnen zu helfen. Punkt. 
Der überall auf der Welt und in allen Religionen akzeptierte Satz "Du sollst nicht töten", egal ob innerhalb oder außerhalb des Gesetzes, weil das Töten die Sozialstruktur zerstört, wird nun mit der Militarisierung sogar in der Bundesrepublik Deutschland wieder mit Füßen getreten. 
Maßnahmen "zum Schutz" lassen die Bevölkerung für die Ängste und Aggressionen ihrer Staatsoberhäupter bezahlen. So gewöhnt sie sich an die Tötung anderer Menschen, Zerstörung fremder Lebensgrundlagen, verachtet die Anordnenden, und fühlt sich selbst in ihren elementaren Bedürfnissen unberücksichtigt. 
Alles, was die unabhängige Entfaltung der Menschen hemmt, vernichtet auf Dauer solche dominanten Führer und es entsteht der kollektive Drang zum Protest gegen sie, weil die Erfüllung der Grundlagen nicht mehr gegeben ist: Nahrung, Behausung, Kleidung, Gemeinsinn, Stabilität, Kreativität, Gesundheitswesen, Arbeit, Bildung, Seinsverbundenheit, Kultur. IP

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Sexuelle Gewalt in militärischen Konflikten

Männer und Frauen als Täter / Täterinnen und Opfer

Termin: 12.1.2011
Beginn: 19 Uhr
Ort: Pavillon (Hannover, Lister Meile 4)

Im Januar 2011 - am 12.1. (Mittwoch) - schließt Dr. Regina Mühlhäuser die Veranstaltungsreihe "Der Krieg der 'Schwestern' - Die neue Menschlichkeit des Militärs?" ab. Mit dem Thema "Sexuelle Gewalt in militärischen Konflikten. Männer und Frauen als Täter / Täterinnen und Opfer" rückt sie dabei den zentralen Punkt in den Blick, der untrennbar mit Fragen um Geschlecht und Militär verbunden scheint. Es wird die sexualisierte, vielmehr sexuelle Gewalt in Konflikten gegenüber Frauen, Männern und Kindern thematisiert. Es werden Fragen nach den Opfern gestellt, - und es werden insbesondere die Täter und Täterinnen genau anvisiert: Wieso kommt es in militärischen Konflikten zu zahllosen sexuellen Übergriffen gegenüber der Zivilbevölkerung und gegnerischen Soldatinnen und Soldaten? Hängt dies mit soldatischen Identitäten zusammen, mit Machtbeweisen oder eigener Überforderung mit der gesehenen Gewalt? Ergeben sich hier möglicherweise Änderungen durch die Aufnahme von Frauen in Armeen, - und wenn ja, wie sehen diese aus?

Freitag, 18. Juli 2008

militarisierung


zu den messen in hannover kommen häufig chinesische arbeiter zum auf- und abbau der stände, einfache männer, die kein englisch sprechen, vermutlich direkt aus den chinesischen bergen vom lande, ihren sack reis dabei, sogar frische eier unterm bett zur preiswerten selbstversorung (birdflue?). was nun lesen sie abends nach der arbeit zur entspannung? pornos, wie es deutsche tun würden? nein, siehe fotos, militär-zeitungen. jeder kommentar erübrigt sich. (alle rechte bei der autorin)