Montag, 20. Juli 2026

Kaffee ist ein Nervengift!

Im Orient wird gern Tee getrunken. Auch in Frankreich und Südeuropa ist Kaffee keineswegs so beliebt wie in Deutschland.
ipfoto einer iranischen Kekspackung.

Ohne Kaffeegenuss und sein enthaltenes Gift Koffein muss man seine körperlichen Grenzen anerkennen. Der Witz ist aber, so aktiv wie gewünscht macht Kaffee gar nicht, sondern erhöht nur das dazugehörige Gefühl, fördert Durchfall bzw. Verdauung, Rosacea, frisst Vitamine aus den Knochen, vertilgt Freie Radikale, von denen der heutige Mensch Massen in sich beherbergt, die er aufgrund der ungesunden Lebensweise nicht mehr mit körpereigenen Mitteln (Vitamin C und E) eliminiert. 

So kam es dazu, dass auf seriös machende Ärzte ihn im Internet und in ihrer Praxis mit dem Hinweis empfehlen, Deutschland sei ein Kaffeeland, ohne die enorm schädigenden Nebenwirkungen zu erwähnen, wie Schlaflosigkeit, Nervenzusammenbruch, Sodbrennen, Entwässerung, Ödemverstärkung, Bluthochdruck, oder aber sie herunterzuspielen (Drei Tassen, über den Tag verteilt, seien gar nach neuesten Forschungen gesundheits- und verdauungsfördernd), als würde ihr Kanal von Starbucks gesponsert... Und in fast allen Krankenhäusern (und verdünnt I'm Altenheim) wird Kaffee obligatorisch serviert! Das durch die Droge entzogene Wasser könne ja wieder ersetzt werden. So einfach sind diese Zusammenhänge aber nicht...

Immer dies "nach neuesten Forschungen" als Feigenblatt für beispiellos erfolgreiche Marketingkampagnen koffeinhaltiger Getränke. In der Historie wurde mehrmals Kaffee verboten, wie Arno Peters es in seiner Synchronoptischen Weltgeschichte (Verlag Zweitausendeins) dokumentierte -  das heutige Istanbul hieß einst Konstantinopel, damals, 1511, wurde Kaffee in islamischen Ländern verboten:

ip
Kaffeeentzug dauert drei Tage. 

FELENE HISCHER über todsichere  Blutdruckerhöhung: https://youtu.be/XebkRKlBxVQ?si=3tLmzDG833qcOo8U

Hier ist eine häufig verwendete Rangliste der Länder mit dem höchsten Kaffeekonsum pro Kopf (in Kilogramm Kaffee pro Person und Jahr; Werte sind gerundet und können je nach Quelle und Erhebungsjahr leicht variieren):
Rang
Land
kg pro Person/Jahr
1
🇫🇮 Finnland
ca. 12,0
2
🇱🇺 Luxemburg
ca. 11,0
3
🇳🇱 Niederlande
ca. 8,2
4
🇸🇪 Schweden
ca. 8,1
5
🇳🇴 Norwegen
ca. 7,2
6
🇩🇰 Dänemark
ca. 6,9
7
🇨🇭 Schweiz
ca. 6,4
8
🇧🇪 Belgien
ca. 6,3
9
🇦🇹 Österreich
ca. 6,1
10
🇩🇪 Deutschland
ca. 5,9
11
🇫🇷 Frankreich
ca. 5,4
12
🇮🇹 Italien
ca. 5,3
13
🇨🇦 Kanada
ca. 5,1
14
🇸🇮 Slowenien
ca. 5,0
15
🇧🇷 Brasilien
ca. 4,9
16
🇭🇷 Kroatien
ca. 4,8
17
🇪🇪 Estland
ca. 4,7
18
🇵🇹 Portugal
ca. 4,6
19
🇪🇸 Spanien
ca. 4,5
20
🇵🇱 Polen
ca. 4,3
Interessante Beobachtungen
☕ Finnland ist seit Jahrzehnten unangefochtener Spitzenreiter – viele Menschen trinken dort vier oder mehr Tassen Kaffee täglich.
🌍 Unter den Top 20 befinden sich überwiegend europäische Länder.
🇧🇷 Obwohl Brasilien der größte Kaffeeproduzent der Welt ist, liegt es beim Pro-Kopf-Konsum nur im Mittelfeld der Top 20.
🇺🇸 Die USA liegen mit etwa 4,2 kg pro Person und Jahr knapp außerhalb der Top 20, obwohl sie insgesamt die größte Kaffeemenge weltweit konsumieren.
Diese Rangliste bezieht sich auf den Konsum pro Einwohner. Betrachtet man dagegen den Gesamtverbrauch, führen Länder wie die USA, Brasilien und Deutschland aufgrund ihrer großen Bevölkerungszahl. (Quelle:ChatGTP auf ip-Anfrage) 

E-Scooter


Donnerstag, 16. Juli 2026

Kameras auf der Brust?

Die sogenannten Zugbegleiter:innen (früher Schaffner genannt) der Deutschen Bahn können jetzt Kameras auf der Brust tragen. Was das wohl soll? Im stressigen Schichtdienst sich auch noch mit Technik herumärgern, während die Bahnleitung schamlos ihre Mitarbeiter einem inzwischen lebensgefährlichen Kontrolljob aussetzt? ip

Mittwoch, 15. Juli 2026

Putin kann täglich aus dem Zwei-plus-Vier-Vertrag aussteigen, wenn weiter deutsche Drohnen aus dem Baltikum kommen,

... und auch aus der FEINDSTAATENKLAUSEL der Uno-Charta, wenn gezielte Provokationen von Pistorius anhalten. 

Ulrich Heyden im Gespräch: https://youtu.be/HZYqDBcP5LE?si=q-afYgk2yHqPG-9h

Dazu ChatGTP: 'Der Zwei-plus-Vier-Vertrag (offiziell: Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland) wurde am 12. September 1990 von den beiden deutschen Staaten (Bundesrepublik Deutschland und DDR) sowie den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs (USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich) unterzeichnet. Er schuf die völkerrechtlichen Voraussetzungen für die deutsche Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.

Die wichtigsten Inhalte sind:

Volle Souveränität Deutschlands

Deutschland erhielt seine vollständige staatliche Souveränität zurück.

Die Vorbehaltsrechte der vier Siegermächte für Deutschland und Berlin wurden beendet.

Endgültige Grenzen

Deutschland erkannte seine bestehenden Grenzen als endgültig an.

Insbesondere wurde die Oder-Neiße-Grenze zu Polen bestätigt.

Deutschland verpflichtete sich, keine Gebietsansprüche gegenüber anderen Staaten zu erheben.

Friedenspflicht

Deutschland erklärte, dass von seinem Staatsgebiet nur Frieden ausgehen werde.

Angriffskriege wurden ausgeschlossen und bleiben verfassungswidrig.

Begrenzung der Streitkräfte

Die Bundeswehr wurde auf höchstens 370.000 Soldaten begrenzt.

Deutschland verpflichtete sich zur Rüstungskontrolle.

Regelungen zu ausländischen Truppen und Atomwaffen

Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen aus Ostdeutschland durften dort keine ausländischen NATO-Truppen und keine Atomwaffen stationiert werden.

Die sowjetischen Streitkräfte sollten bis Ende 1994 vollständig aus dem Gebiet der ehemaligen DDR abziehen.

Verzicht auf ABC-Waffen

Deutschland bekräftigte seinen Verzicht auf die Herstellung, den Besitz und die Verfügung über atomare, biologische und chemische Waffen.

Bedeutung

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag wird häufig als das „Friedensabkommen“ zur deutschen Einheit bezeichnet, obwohl er diesen Namen nicht trägt. Er beseitigte die letzten völkerrechtlichen Hindernisse für die Wiedervereinigung und legte die außen- und sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen des vereinten Deutschlands fest.

Kurz zusammengefasst:

✅ volle Souveränität Deutschlands,

✅ Anerkennung der endgültigen Grenzen,

✅ Verzicht auf Gebietsansprüche und Angriffskriege,

✅ Begrenzung der Streitkräfte,

✅ Regelung des Abzugs sowjetischer Truppen und der NATO-Präsenz im Osten,

✅ Grundlage für die deutsche Wiedervereinigung.

Die Feindstaatenklausel (Enemy State Clauses) der UNO-Charta bezeichnet die Artikel 53, 77 und 107 der Charta der Vereinten Nationen von 1945.

Sie richtete sich ursprünglich gegen die Staaten, die im Zweiten Weltkrieg Gegner der Alliierten waren – insbesondere Deutschland, Japan, Italien sowie deren Verbündete.

Die Kernaussage lautet:

Den Siegermächten wurde erlaubt, gegen einen ehemaligen Feindstaat auch ohne vorherige Zustimmung des Sicherheitsrates militärische Maßnahmen zu ergreifen, falls dieser erneut eine aggressive Politik verfolgen sollte.

Heute hat die Klausel praktisch keine Bedeutung mehr

Mit dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland (1973) und später des vereinten Deutschlands zur UNO sowie der vollständigen Souveränität durch den Zwei-plus-Vier-Vertrag (1990) gilt Deutschland als gleichberechtigtes Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Feindstaatenklauseln werden seit Jahrzehnten als überholt und gegenstandslos angesehen.

Mehrfach haben die Mitgliedstaaten der UNO erklärt, dass diese Bestimmungen keine praktische oder rechtliche Bedeutung mehr haben.

Warum stehen sie noch in der UNO-Charta?

Die Charta kann nur durch ein aufwendiges Änderungsverfahren geändert werden. Dafür ist unter anderem erforderlich:

eine Zweidrittelmehrheit der Generalversammlung und

die Zustimmung von zwei Dritteln der Mitgliedstaaten einschließlich aller fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates.

Da die Klauseln als wirkungslos gelten, wurde dieses Verfahren bislang nicht durchgeführt.

Häufiges Missverständnis

Es wird manchmal behauptet, Deutschland könne sich wegen der Feindstaatenklausel nicht auf seine Souveränität berufen oder jederzeit von den Siegermächten angegriffen werden. Das entspricht nicht der heute herrschenden völkerrechtlichen Auffassung. Der Zwei-plus-Vier-Vertrag und die spätere Staatenpraxis haben diese Bestimmungen faktisch überholt.

Kurz zusammengefasst:

Die Feindstaatenklausel war eine Übergangsregelung aus der Nachkriegszeit.

Sie erlaubte ursprünglich Maßnahmen gegen ehemalige Kriegsgegner.

Für Deutschland hat sie heute keine praktische oder anerkannte rechtliche Wirkung mehr, obwohl die entsprechenden Artikel aus formalen Gründen noch im Wortlaut der UNO-Charta enthalten sind.'

Dienstag, 14. Juli 2026

ip-Comedy - Allenthalben Identitätsprobleme: Menschen in der Verstreutheit

"Jürgen, wir haben uns Spargel aus Deutschland mitbringen lassen. Du kannst etwas davon abhaben" sagt eine Deutsche zu einem Deutschen auf dem Flughafen von Lanzarote, der dasjenige für Auswanderer und Langzeiturlauber bedeutet, was ein Bahnhof in Deutschland für Migranten ist, die hier allerdings wegen fehlender Kaufkraft massiv von Security-Diensten vertrieben werden: Kommunikationsgelegenheit. 

Diaspora (Verstreutheit) bezeichnet die Zerstreuung einer Volks-, Religions- oder Kulturgemeinschaft außerhalb ihres ursprünglichen Heimatgebiets sowie Gemeinschaft der Menschen, die dort leben und ihre Verbindung zur Herkunft bewahren. Viele Mitglieder einer Diaspora pflegen ihre Sprache, Kultur, Nationalität, manchmal auch gefährlich inhumane Traditionen, sogar im Ausland und fühlen sich dem Heimatland verbunden, schicken Geld an zurückgelassene Verwandte, sprechen in der Familie die Muttersprache. 

Beispielsweise leben Juden und Inder oft auf dem Globus verstreut, aber auch Asiaten in Amerika, Kurden im Vorderen Orient, Deutsche in Südafrika, Türken in Deutschland, sowie Geflüchtete aus Syrien, Sudan, Iran und der Ukraine usw. Die Supermärkte haben sich darauf eingestellt. Musste mich an die Ziegenköpfe in der Auslage eines Fleischerladens erst gewöhnen. 

Identitätsarbeit 

Ein türkischer Staatsbürger, der in Deutschland aufgewachsen ist und nur deutsch spricht, wird von manchen Deutschen als Türke angesehen und behandelt, aber in der Türkei wegen seiner Sprache, seines Wohnorts und seiner Sozialisation als Deutscher. Das Bewusstsein der eigenen Identität stimmt nicht immer mit der Identifizierung durch die Umwelt überein (z. B. verstehen sich manche Nachfahren von Deutschen, die aus Russland stammen, noch als Deutsche, werden aber hierzulande als Fremde behandelt).

Die Diaspora-Liste ist schier endlos: https://de.wikipedia.org/wiki/Diaspora. Buchautor Robin Cohen: "Die letzten Spuren ihrer ursprünglichen kulturellen Zugehörigkeit von Menschen in einer Diaspora bestehen häufig im Widerstand der im Exil lebenden Gemeinschaft gegen einen Wechsel der Sprache und in der Aufrechterhaltung der traditionellen religiösen Praxis."

Zum manchmal widersprüchlichen Nebeneinander besteht nach Wissenschaftler Heiner Keupp die alltägliche Identitätsarbeit aus Vertrauen, Anerkennung, Authentizität, Handlungsfähigkeit, Ressourcen und Kommunikation. Zugleich sieht er aber auch einen Zwang zur Selbstbehauptung.

Für mich ist eines sicher: die Antwort auf Fragen der Identität liegt ganz bestimmt nicht bei der AfD! ip

Die Stadt Frankfurt bietet auch dieses Jahr einen "Deutschsommer" für Kinder mit viel Spaß und Events an. Die systematische Auswertung der Sprachtests, die jeweils vor und nach der Programmteilnahme durchgeführt werden, bestätigen eine Wirksamkeit des Ansatzes: Die Ergebnisse des Sprachtests waren 2025 mit einer Übertrittsquote von den leistungsschwächeren in die leistungsstärkeren Gruppen im Bereich Verbbildung mit 43 Prozent sehr gut. Im Satzbau lag die Übertrittsquote bei 30 Prozent. 

Zudem stärkt der Deutschsommer nachweislich die Selbstwirksamkeit sowie die Kommunikations- und Kooperationskompetenzen der Kinder umfassend: Die Kinder werden selbstbewusster, eigenständiger und offener, neue Freunde kennenzulernen. Auch die persönlichen Erinnerungen ehemaliger Teilnehmerinnen und Teilnehmer spiegeln diese Wirkung wider.

Und Deutsche im Ausland? Lernen sie die dortige Sprache? Siehe oben. Besonders leicht haben es die Engländer, die das Sichaneignen anderer Sprachen aufgrund ihrer Muttersprache als Lingua Franca oft nicht für notwendig halten. ip

Theodor Storm: Die Bienen häng(t)en Zweig um Zweig sich an der Edelheide Glöckchen

Hannover. Konnte dieses Kalenderbild eines Fotografen, dessen Namen ich mir zudem nicht einmal merkte, in seinen gedeckten, dunkleren Farben des Originals leider nur unzureichend digital bearbeiten, das die Lüneburger Heide ganz ohne Flugzeugtrails und südliche Bläue zeigt, wie ich es nur einmal in der Rhön erlebte, wo es auch noch Funklöcher gab.

Angesichts der derzeitigen Verhältnisse kommt es mir vor, wie in einer anderen Welt fotografiert, an anderem Ort, einem anderen Deutschland mit Nebelschwaden über der Loreley, Herbst am Wohldenberg, dunkelbraunen Ackerfurchen, Alleen imposanter Baumriesen neben Landstraßen, einem Feldweg mit blühenden Bäumen, und was ich sonst noch von seinen durchkomponierten Bildern an die Wand gehängt habe. Und das wurde es wohl auch...iptextfoto

Montag, 13. Juli 2026

Tipps für Busfahrten an heißen Tagen

Fenster und Dachluken geschlossen halten 

Plätze abseits der Türbereiche wählen

Verschiedene Wagenbereiche ausprobieren

Stoßzeiten zwischen 12 und 17 Uhr wenn möglich meiden

Ausreichend trinken

Rücksicht nehmen und auf andere Fahrgäste achten (ffminfo)