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Samstag, 28. Juni 2025

Ohne Pflanzen ersticken wir - Hegen und Pflegen tut not

Durch Pflanzen kam der Sauerstoff in unsere Atmosphäre. Unter Nutzung des Sonnenlichts haben sie das Kohlendioxid der Uratmosphäre größtenteils verbraucht und durch Sauerstoff ersetzt.

Schon lange reichen Pflanzen aber nicht mehr aus, um den durch die Industrie (und insbesondere inzwischen durch Digitalisierung) verbrauchten Sauerstoff bereit zu stellen. Ohne Land- und Meeres-Pflanzen ersticken wir, denn jeder, ob Vegetarier oder nicht, ernährt sich letztlich von Pflanzen. 

Den Anfang der Nahrungskette bilden immer die Pflanzen als einzige wirkliche Nahrungsproduzenten der Erde, selbst wenn sie nun industriell in ihre Komponenten zerlegt werden. 

Wir, wie auch alle Tiere, können nur existieren, indem wir andere Lebewesen töten, sie verzehren und hieraus unsere Energie beziehen. Deshalb liegen Hunger, Aggressivität, Krieg beieinander, während die Friedfertigkeit der Pflanzen eine Folge davon ist, dass sie ihre Energie frei Haus von der Sonne erhalten, durch Photosynthese. (nach Hoimar v. Ditfurth) 

Die Molekularbiologie bietet uns Wohlhabenden nun, mit riesigen Gewinnspannen, immer mehr industriell hergestellte Zellprodukte auf Basis der Pflanzen-DNA an. All die Multivitamin-Präparate erzeugen zumeist teuren Urin; der Körper verarbeitet sie kaum, oder nur geringfügig, zum Beispiel bei extremen Mangelerscheinungen. 

Die Regale der Supermärkte sind voll von sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln.  Firmen wie Biogena in Österreich liefern hochwertige teuerste Pulver und Pillen auf Internet-Bestellung in alle für Pflanzen zubetonierten Städte der Welt, während in den übrig gebliebenen, menschenüberfüllten Wäldern und Stränden im Umland sich die Erholungsuchenden an jeden Baum, an jede Düne klammern. 

Klassische Bioernährung können sich sowieso nur noch Reiche leisten - aber atmen werden auch die dennoch bald kaum noch, wenn nicht eine völlige Hinwendung zur Pflege pflanzlicher Energieträger geschieht. 

Greta Thunbergs Absicht, aufzuschrecken, ist notwendig. ip

Dienstag, 18. März 2025

Jeder Grashalm dient unserem Überleben - und lasst auch die Arktis in Ruhe

Es grünt so grün. Der Frühling kommt. 
In der Schule hat man gelernt: Die Existenz grüner Pflanzen ist das Fundament für alles höhere Leben, da die Pflanzen anorganisches Material mit Hilfe des Lichts in organische Stoffe zu verwandeln vermögen. 
Das Tierleben und auch das unsrige ist vom Pflanzendasein abhängig. Die Pflanze, Kohlensäure der Luft in organische Stoff umsetzend, gibt dabei Sauerstoff frei, der dann eine Grundlage der Atmung ist. Dieser Atmungsprozess wiederum erzeugt Kohlensäure, die, in die Luft oder ins umgebende Wasser entweichend, ihrerseits wieder die Möglichkeit für neue organische Stoffbildungen schafft. 
Die Erforschung unserer Seen zeigte, dass die dortige pflanzliche mikroskopische Schwebewelt letztlich das tierische Leben erhält. 
Auch die Meere erhalten durch Mikroorganismen alles höhere Leben, vom Tiefenwasser aufwärts in die belichtete Zone. Der reichhaltige Nahrungsraum der arktischen und antarktischen Meere mit ihrem tierischen Reichtum ermöglichen ein intensives Vogelleben und die größten lebenden Tiergestalten, die Wale.
Lasst die Arktis in Ruhe! Dann kann auch der Mensch überleben! 
Mit diesem stattlichen Loch im Styropor will der Specht uns zeigen, dass wir mit unökologischer Dämmung auch in der Stadt auf dem Holzweg sind. Selbst an enercity-Gebäuden protestiert er auf diese Weise. Und nach den sonnigen Tagen schaut ein Junges heraus und piepst fröhlich im Jugendgesang, weil Stryopor schön warm hielt. Bloß nicht runterschlucken!  Ipideenfoto 

Freitag, 17. August 2018

Stadt bittet um Verzicht der Fütterung von Wasservögeln und Fischen

Durch die Hitze und Trockenheit der vergangenen Wochen ist der Sauerstoffgehalt in Maschsee und Maschteich gesunken. Zur Verbesserung der Sauerstoffsituation hat die Stadtverwaltung bereits in beiden Gewässern entsprechende Belüfter eingesetzt. Um die Bedingungen in diesen, aber auch allen anderen Gewässern nicht schlechter werden zu lassen, können auch die BesucherInnen einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie weder Fische noch Wasservögel füttern. Durch die Fütterung gelangen Nährstoffe ins Wasser, die ein Algenwachstum fördern und zu einer Verschlechterung der Lebensbedingungen für die Fische beitragen.

Unabhängig von der aktuellen Problematik bittet die Stadtverwaltung darum, auf das – gut gemeinte - Füttern von Enten zu verzichten, da es vor allem für stehende Gewässer grundsätzlich eine zusätzliche Belastung darstellt, unter der unter anderem die Fische leiden. Der Kot der Wasservögel düngt das Wasser. Dadurch werden Stickstoffverbindungen in das Gewässer eingetragen, die im Wasser zu Nitrat und unter bestimmten Bedingungen zu Nitrit umgewandelt werden. Nitrit ist ein starkes Fischgift, das bereits in geringen Konzentrationen tödlich für die Fische ist. Auch nicht gefressenes Brot entzieht dem Wasser durch seine Zersetzung Sauerstoff. Dies alles in Kombination verschärft so um einiges das Sauerstoffdefizit der Gewässer.

Die Population der Wasservögel wird durch das natürliche Nahrungsangebot geregelt. Ein Zufüttern mit zum Beispiel Brot führt zu einer Überpopulation und verstärkten Verunreinigung der Gewässer durch Kot und Brotreste. Dies führt wiederum zu einem bereits skizzierten verstärktem Algenwachstum, das einen Sauerstoffmangel nach sich zieht. Da mangels Frischwasserzufuhr kein Austausch stattfindet, können die Gewässer umkippen.