man muss doch schon mal eine luft- und seebrücke für die leute von tokio vorbereiten, um die da rauszuholen, selbst wenn es nur für einen teil wäre. die japaner sind ein volk mit großer friedenstradition, das einzige weltweit, das in seiner verfassung friedenspflicht festgeschrieben hatte. auch china ist jetzt gefordert, alle anrainer müssen flüchtlinge aufnehmen. globalisierung heißt jetzt, auf jeglichen nationalismus zu verzichten. schicken sie ihre riesigen transall-maschinen aus wunstorf zur rettung los, frau merkel. jetzt werden sie wirklich gebraucht.
wissenschaftler sprechen davon, dass sie die ereignisse von japan in der atmosphäre über unseren köpfen messen können. so wie sie das ja auch bei ober-irdischen atomversuchen messen könnten, ergänzt einer lapidar, minimal messbar.
Perversion
Satire ip
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Mittwoch, 16. März 2011
Montag, 14. März 2011
Jod nicht ohne behördliche Anweisung einnehmen
Atomunfall in Japan:
Hannover, 14. März 2011 – Nach dem Atomunfall in Japan sollten deutsche Bundesbürger so genannte Jodtabletten – wenn überhaupt – nur nach ausdrücklicher behördlicher Aufforderung einnehmen. „Als Apotheker rate ich davon ab, Jodtabletten auf eigene Faust einzunehmen“, sagt Uwe Hansmann, stellvertretender Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen e.V. Für die Blockade der Aufnahme radioaktiven Jods reicht im Regelfall eine einmalige Einnahme von Kaliumiodid als Notfallmedikament („Jodblockade“). Erwachsene über 45 Jahren sollten grundsätzlich keine hochdosierten Jodtabletten einnehmen, da diese das Risiko für schwerwiegende Schilddrüsenerkrankungen erhöhen. Auch wer zum Beispiel auf Jod überempfindlich reagiert (Jodallergie) oder eine Schilddrüsenüberfunktion hat, sollte auf die prophylaktische Jodeinnahme verzichten.
Der Katastrophenschutz ist Aufgabe der Bundesländer. Auch die Bevorratung mit Kaliumiodid und seine Ausgabe an die Bevölkerung werden von den Bundesländern geregelt. Als Vorsorgemaßnahme kann es nach einem Atomunfall an die Bevölkerung ausgegeben werden. Eingenommen werden sollten die Tabletten nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die Behörden. Die Dosierung richtet sich nach dem Alter.
Bei einem atomaren Unfall wird radioaktives Jod freigesetzt. Dieses wird vom Körper über die Luft, über Nahrung und Getränke oder über die Haut aufgenommen. Es reichert sich in der Schilddrüse an und kann dort zu Organschäden führen. Die Schilddrüse regelt selbst, wie viel Jod sie aufnimmt. Dabei wird nicht unterschieden zwischen radioaktiven oder stabilem, nicht-radioaktiven Jod. Eine mit Jod gesättigte Schilddrüse wird weniger oder kein radioaktives Jod aufnehmen. Deshalb kann durch die Einnahme von Jodtabletten die Speicherung von radioaktivem Jod verhindert werden. Der Schutz ist am wirksamsten, wenn die Jodtabletten praktisch gleichzeitig mit dem Einatmen des radioaktiven Jods eingenommen werden. Jodtabletten schützen aber nicht vor anderen radioaktiven Stoffen.
Der Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV) e.V. vertritt die wirtschaftlichen und berufspolitischen Interessen der niedersächsischen Apothekenleiter in der Öffentlichkeit, gegenüber der Politik und den Partnern im Gesundheitswesen. Dem Verband sind mehr als 1.900 niedersächsische Apotheken angeschlossen – das entspricht einem landesweiten Organisationsgrad von rund 95 Prozent.
Hannover, 14. März 2011 – Nach dem Atomunfall in Japan sollten deutsche Bundesbürger so genannte Jodtabletten – wenn überhaupt – nur nach ausdrücklicher behördlicher Aufforderung einnehmen. „Als Apotheker rate ich davon ab, Jodtabletten auf eigene Faust einzunehmen“, sagt Uwe Hansmann, stellvertretender Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen e.V. Für die Blockade der Aufnahme radioaktiven Jods reicht im Regelfall eine einmalige Einnahme von Kaliumiodid als Notfallmedikament („Jodblockade“). Erwachsene über 45 Jahren sollten grundsätzlich keine hochdosierten Jodtabletten einnehmen, da diese das Risiko für schwerwiegende Schilddrüsenerkrankungen erhöhen. Auch wer zum Beispiel auf Jod überempfindlich reagiert (Jodallergie) oder eine Schilddrüsenüberfunktion hat, sollte auf die prophylaktische Jodeinnahme verzichten.
Der Katastrophenschutz ist Aufgabe der Bundesländer. Auch die Bevorratung mit Kaliumiodid und seine Ausgabe an die Bevölkerung werden von den Bundesländern geregelt. Als Vorsorgemaßnahme kann es nach einem Atomunfall an die Bevölkerung ausgegeben werden. Eingenommen werden sollten die Tabletten nur nach ausdrücklicher Aufforderung durch die Behörden. Die Dosierung richtet sich nach dem Alter.
Bei einem atomaren Unfall wird radioaktives Jod freigesetzt. Dieses wird vom Körper über die Luft, über Nahrung und Getränke oder über die Haut aufgenommen. Es reichert sich in der Schilddrüse an und kann dort zu Organschäden führen. Die Schilddrüse regelt selbst, wie viel Jod sie aufnimmt. Dabei wird nicht unterschieden zwischen radioaktiven oder stabilem, nicht-radioaktiven Jod. Eine mit Jod gesättigte Schilddrüse wird weniger oder kein radioaktives Jod aufnehmen. Deshalb kann durch die Einnahme von Jodtabletten die Speicherung von radioaktivem Jod verhindert werden. Der Schutz ist am wirksamsten, wenn die Jodtabletten praktisch gleichzeitig mit dem Einatmen des radioaktiven Jods eingenommen werden. Jodtabletten schützen aber nicht vor anderen radioaktiven Stoffen.
Der Landesapothekerverband Niedersachsen (LAV) e.V. vertritt die wirtschaftlichen und berufspolitischen Interessen der niedersächsischen Apothekenleiter in der Öffentlichkeit, gegenüber der Politik und den Partnern im Gesundheitswesen. Dem Verband sind mehr als 1.900 niedersächsische Apotheken angeschlossen – das entspricht einem landesweiten Organisationsgrad von rund 95 Prozent.
Samstag, 12. März 2011
Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!
Atomkatastrophe Japan –
Die vollständig außerparlamentarische Anti-AKW-Bewegung der 1970er Jahre hat dazu beigetragen, dass von 90 bis 600 (!) Atomkraftwerken, die Atomkapital und CDU/FDP sowie SPD/FDP-Regierungen in den 70ern ernsthaft planten, heute »nur« 17 Atomkraftwerke laufen.
Grüne und Sozialdemokraten zeigen heute heuchlerisch mit dem Finger nur auf die CDU/FDP statt auch auf sich selbst. Aber die SPD/Grüne Bundesregierung (1998-2005) hat mit ihrem sogenannten Atomkonsens von 2000 die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängert und den AKW-Betreibern einen sicheren Betrieb garantiert! Der grüne Umweltminister Jürgen Trittin hat Anti-AKW-DemonstrantInnen in Gorleben 2001 sogar gedroht!
Rot/Grün hat darüberhinaus mit den konkreten Bedingungen ihres »Atomkonsenses« ermöglicht, dass die CDU/FDP-Bundesregierung die Laufzeit von Atomkraftwerken im Jahr 2010 weiter verlängern konnte (z.B. Übertragung von Reststrommengen).
Beispiel AKW Biblis:
Das störanfällige und mit 36 Jahren älteste deutsche AKW Biblis A (1974) sollte ursprünglich selbst nach dem Willen seiner Betreiber nur 20-25 Jahre lang laufen, also maximal bis 2000.
-- Der rot-grüne Atomkonsens ermöglichte aber eine Laufzeitverlängerung bis 2010.
-- Der schwarz-gelbe Atomvertrag von 2010 verlängerte den AKW-Betrieb bis 2020.
Im AKW Biblis kam es zu hunderten von Störfällen, mindestens einmal (1987) stand Biblis kurz vor einem GAU (größter anzunehmender Unfall)
SPD und Grüne versuchen die Menschen über ihre Kumpanei mit den Atomkonzernen hinwegzutäuschen. Aber man sehe sich nur einmal, neben den atomfreundlichen rot-grünen Gesetzen, die vielen sozialdemokratischen und grünen RepräsentantInnen in Atomkonzernen an (z.B. als Berater und Aufsichtsräte von Siemens, EnBW, RWE, Informationskreis Kernenergie usw. usf.).
Für die betroffenen Menschen in Japan sind die Kernschmelze, die Erdbeben, der Tsunami grauenhaft. In den Nachrichten hören wir nun, dass sich die Atomkatastrophe von Japan nur »regional« auswirken soll. Wer diesen Unsinn glaubt, möge sich diese Karte über die weltweite Verbreitung der Radioaktivität von Tschernobyl seit 1986 ansehen:
https://qed.princeton.edu/getfile.php?f=Radioactive_fall-out_from_the_Chernobyl_accident.jpg
Wer immer noch zögert, möge sich im Internet die Fotos der Kinder von Tschernobyl ansehen.
Es werden sehr viele Menschen sterben und die Zahl der Krebserkrankungen wird kurz- und langfristig steigen. Große Teile von Natur werden radioaktiv verseucht werden. Das ist bei kritischer Analyse der bisherigen Nachrichten jetzt schon Stand der Dinge.
Atomkraftwerke zerstören und Menschen und Natur. Schon im so genannten »ungestörten Normalbetrieb« erzeugen sie radioaktive Niedrigstrahlung und machen Menschen krebskrank. AKWs sind überflüssig, ihre Energie ist menschenfreundlich ersetzbar.
Aber es gibt harte Interessen an diesen mörderischen Anlagen: Auch sogenannte »friedliche/zivile« AKWs sind waffenfähig und für die Betreiber höchst profitabel.
Es gibt nur eine Konsequenz:
-- Alle Atomanlagen weltweit sind sofort stillzulegen!
Mit atomfeindlichen Grüßen
Jutta Ditfurth
- ÖkoLinX-ARL -
P.S.: Die Quellen, Belege und weiterführende Informationen finden Sie u.a. in meinen Büchern »Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen« (2011), »Feuer in die Herzen«, »Lebe wild und gefährlich« usw.
Die vollständig außerparlamentarische Anti-AKW-Bewegung der 1970er Jahre hat dazu beigetragen, dass von 90 bis 600 (!) Atomkraftwerken, die Atomkapital und CDU/FDP sowie SPD/FDP-Regierungen in den 70ern ernsthaft planten, heute »nur« 17 Atomkraftwerke laufen.
Grüne und Sozialdemokraten zeigen heute heuchlerisch mit dem Finger nur auf die CDU/FDP statt auch auf sich selbst. Aber die SPD/Grüne Bundesregierung (1998-2005) hat mit ihrem sogenannten Atomkonsens von 2000 die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängert und den AKW-Betreibern einen sicheren Betrieb garantiert! Der grüne Umweltminister Jürgen Trittin hat Anti-AKW-DemonstrantInnen in Gorleben 2001 sogar gedroht!
Rot/Grün hat darüberhinaus mit den konkreten Bedingungen ihres »Atomkonsenses« ermöglicht, dass die CDU/FDP-Bundesregierung die Laufzeit von Atomkraftwerken im Jahr 2010 weiter verlängern konnte (z.B. Übertragung von Reststrommengen).
Beispiel AKW Biblis:
Das störanfällige und mit 36 Jahren älteste deutsche AKW Biblis A (1974) sollte ursprünglich selbst nach dem Willen seiner Betreiber nur 20-25 Jahre lang laufen, also maximal bis 2000.
-- Der rot-grüne Atomkonsens ermöglichte aber eine Laufzeitverlängerung bis 2010.
-- Der schwarz-gelbe Atomvertrag von 2010 verlängerte den AKW-Betrieb bis 2020.
Im AKW Biblis kam es zu hunderten von Störfällen, mindestens einmal (1987) stand Biblis kurz vor einem GAU (größter anzunehmender Unfall)
SPD und Grüne versuchen die Menschen über ihre Kumpanei mit den Atomkonzernen hinwegzutäuschen. Aber man sehe sich nur einmal, neben den atomfreundlichen rot-grünen Gesetzen, die vielen sozialdemokratischen und grünen RepräsentantInnen in Atomkonzernen an (z.B. als Berater und Aufsichtsräte von Siemens, EnBW, RWE, Informationskreis Kernenergie usw. usf.).
Für die betroffenen Menschen in Japan sind die Kernschmelze, die Erdbeben, der Tsunami grauenhaft. In den Nachrichten hören wir nun, dass sich die Atomkatastrophe von Japan nur »regional« auswirken soll. Wer diesen Unsinn glaubt, möge sich diese Karte über die weltweite Verbreitung der Radioaktivität von Tschernobyl seit 1986 ansehen:
https://qed.princeton.edu/getfile.php?f=Radioactive_fall-out_from_the_Chernobyl_accident.jpg
Wer immer noch zögert, möge sich im Internet die Fotos der Kinder von Tschernobyl ansehen.
Es werden sehr viele Menschen sterben und die Zahl der Krebserkrankungen wird kurz- und langfristig steigen. Große Teile von Natur werden radioaktiv verseucht werden. Das ist bei kritischer Analyse der bisherigen Nachrichten jetzt schon Stand der Dinge.
Atomkraftwerke zerstören und Menschen und Natur. Schon im so genannten »ungestörten Normalbetrieb« erzeugen sie radioaktive Niedrigstrahlung und machen Menschen krebskrank. AKWs sind überflüssig, ihre Energie ist menschenfreundlich ersetzbar.
Aber es gibt harte Interessen an diesen mörderischen Anlagen: Auch sogenannte »friedliche/zivile« AKWs sind waffenfähig und für die Betreiber höchst profitabel.
Es gibt nur eine Konsequenz:
-- Alle Atomanlagen weltweit sind sofort stillzulegen!
Mit atomfeindlichen Grüßen
Jutta Ditfurth
- ÖkoLinX-ARL -
P.S.: Die Quellen, Belege und weiterführende Informationen finden Sie u.a. in meinen Büchern »Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen« (2011), »Feuer in die Herzen«, »Lebe wild und gefährlich« usw.
Donnerstag, 4. September 2008
selbst tot -andere erschlagend
gespaltenheit führt zur selbstzerstörung. und die existenz der sicherheitssysteme führt die katastrophe herbei. aus angst flüchten wir in sicherungssysteme, gegen deren zerstörungscharakter wir blind sind. sie machen süchtig auf immer neue ereignisse, zuletzt auf krieg.
die schriftstellerin christa wolf fragt, das objektmachen: ist es nicht die hauptquelle von gewalt? die fetischisierung lebendig-widersprüchlicher menschen und prozesse in den öffentlichen verlautbarungen, bis sie zu fertigteilen und kulissen erstarrt sind: selbst tot, andre erschlagend. sie entwirft das bild eines menschen, für den es nur ein entweder-oder gibt, dem hierarisch-männlichen realitätsprinzip entsprechend, andere bereiche verleugnend.
die welt der waren, apparate und maschinen lassen den menschen nur noch als objekt zu, fremdbestimmt.
die alternative wäre das lebendige, das imstande ist, sich immer wieder aus sich selbst hervorzubringen, das also autonom ist, das ungetrennte, geist im leben, leben im geist.
die schriftstellerin christa wolf fragt, das objektmachen: ist es nicht die hauptquelle von gewalt? die fetischisierung lebendig-widersprüchlicher menschen und prozesse in den öffentlichen verlautbarungen, bis sie zu fertigteilen und kulissen erstarrt sind: selbst tot, andre erschlagend. sie entwirft das bild eines menschen, für den es nur ein entweder-oder gibt, dem hierarisch-männlichen realitätsprinzip entsprechend, andere bereiche verleugnend.
die welt der waren, apparate und maschinen lassen den menschen nur noch als objekt zu, fremdbestimmt.
die alternative wäre das lebendige, das imstande ist, sich immer wieder aus sich selbst hervorzubringen, das also autonom ist, das ungetrennte, geist im leben, leben im geist.
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