in Afrika.
Kanzlerin Merkel, das Schmuckstück der Nato, mit ihrer Enthaltungsstimme und dem Sympathie-Bonus, den sie bei einigen Machthabern hat, wäre die Richtige, um eine De-Eskalation in Libyen einzuleiten.
Erneute Zusammenarbeit in Fragen des Bodenschätze-Zugangs wäre zu erreichen.
Der Westen mit seinem HighTech neben Folter hat ebenso viele Leichen im Keller wie der Osten.
Weder manipulierte Facebook-Aktionen, Geo-Angriffe, noch ein Finanzkapital-Tsunami mittels Krieg sind die Lösung!
Kanzlerin Merkel, verhandeln SIE! JETZT! SOFORT!
Ich fordere Versöhnung!
Ingeburg Peters
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Mittwoch, 23. März 2011
Sonntag, 30. Januar 2011
Ohne Rüstung Leben (ORL)
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK):
Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben (ORL)und RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)
++ Friedensorganisationen kritisieren „aktuelle Verdoppelung der Waffenexporte an das diktatorische Regime in Ägypten“ ++
++„Ägypten ist als Entwicklungsland bedeutendster Empfänger deutscher Waffen“ ++
++ Grässlin und Russmann fordern „sofortigen Rüstungsexportstopp für Ägypten und alle anderen menschenrechtsverletzenden Staaten“ ++
Frankfurt / Freiburg / Stuttgart, 30. Januar 2011 - In Ägypten ist seit dem Jahr 1981 die Notstandsgesetzgebung ununterbrochen in Kraft, die Menschenrechtslage katastrophal.[#1] Mit der Waffengewalt staatlicher Sicherheitskräfte, die selbst massiv an Menschenrechtsverletzungen beteiligt waren und sind, konnte sich das diktatorische Regime in Kairo drei Jahrzehnte lang an der Macht halten. Derzeit riskieren Ägypterinnen und Ägyptern ihr Leben, indem sie ihren Protest gegen das diktatorische Regime unter Hosni Mubarak öffentlich artikulieren. Ägyptische Polizisten schießen auf weit überwiegend friedliche Demonstranten, mehr als hundert Menschen sind bereits ums Leben gekommen.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte, „der Weg zur Stabilität führt über die Wahrung der Menschen- und Bürgerrechte“.[#2] Erklärungen wie diese „wirken heuchlerisch angesichts der Tatsache, dass Deutschland zu den Hauptwaffenlieferanten der diktatorischen Machthaber in Ägypten zählt“, sagte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Der Freiburger Rüstungsexperte warf der Bundesregierung vor, dass sie 2009 gegenüber dem Vorjahr „mehr als eine Verdoppelung der Lieferungen von Waffen und Rüstungsgütern an Ägypten genehmigt“ habe. So sei der Genehmigungswert von 33,6 Millionen Euro (2008) auf 77,5 Millionen Euro (2009) „dramatisch gesteigert worden“.
„Die Einzelgenehmigungen für ‚Kleinwaffen’ sind aufgrund der hohen Opferzahlen besonders folgenschwer.", so Jürgen Grässlin. Die für ihre rücksichtslose Vorgehensweise bekannte ägyptische Polizei verfüge über Maschinenpistolen des Typs MP5, entwickelt von Heckler & Koch in Oberndorf. Allein im Jahr 2009 habe Ägypten weitere 884 Maschinenpistolen und Bestandteile im Wert von 866.037 Euro erhalten.[#3]
„Die Machthaber in Kairo erhielten Teile für Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, militärische Landfahrzeuge und Kommunikationsausrüstung“, erklärte Paul Russmann, Sprecher der Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben (ORL). Insgesamt sei „Ägypten mittlerweile sogar das bedeutendste Empfängerland in der Liste der aus Deutschland belieferten Entwicklungsländer“.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) stufte Ägypten in ihrem Rüstungsexportbericht 2009 als „problematisches“ Empfängerland ein. Die dortige Menschenrechtssituation sei laut Bericht der beiden großen christlichen Kirchen „sehr schlecht“, die Gefahr der Unverträglichkeit von Rüstung und Entwicklung sei „groß“.[#4] „Angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage hätte Ägypten unter
Diktator Mubarak niemals Waffen aus Deutschland und anderen Ländern erhalten dürfen“, erklärte ORL-Sprecher Paul Russmann.
Grässlin und Russmann forderten die Bundesregierung auf, „mit sofortiger Wirkung einen Rüstungsexportstopp gegenüber Ägypten und allen anderen menschenrechtsverletzenden Staaten zu verhängen“.
Kontakt:
Jürgen Grässlin, Freiburg, Tel.: 0761-76 78 208, j.graesslin@gmx.de
Paul Russmann, Stuttgart, Tel.: 0176-28 04 45 23, orl-russmann@gaia.de
Websites:
Informationen über Rüstungsexporte siehe
www.rib-ev.de, www.dfg-vk.de, www.ruestungsexporte-stoppen.de,
www.juergengraesslin.com;
Rüstungsexporte an Ägypten siehe:
http://www.bicc.de/ruestungsexport/pdf/countries/2010_aegypten.pdf
Quellen:
#1 AMNESTY INTERNATIONAL REPORT 2010, Ägypten, S. 67 ff.
#2 Focus Online vom 26.01.2011
#3 Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für
konventionelle Rüstungsgüter im Jahre 2008 (Rüstungsexportbericht 2008),
S. 106
https://www.dfg-vk.de/dateien/Ruestungsexportbericht_2008_der_BR_BT-DS17-1333.pdf
und Rüstungsexportbericht 2009 , S. 15, 24, 34, 110
(https://www.dfg-vk.de/dateien/Ruestungsexportbericht_der_BR_BT-DS17-4200.pdf)
#4 GKKE-Rüstungsexportbericht 2009, Fachgruppe Rüstungsexporte, S. 40
(https://www.dfg-vk.de/dateien/2009-REX-Bericht-GKKE.pdf)
Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben (ORL)und RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.)
++ Friedensorganisationen kritisieren „aktuelle Verdoppelung der Waffenexporte an das diktatorische Regime in Ägypten“ ++
++„Ägypten ist als Entwicklungsland bedeutendster Empfänger deutscher Waffen“ ++
++ Grässlin und Russmann fordern „sofortigen Rüstungsexportstopp für Ägypten und alle anderen menschenrechtsverletzenden Staaten“ ++
Frankfurt / Freiburg / Stuttgart, 30. Januar 2011 - In Ägypten ist seit dem Jahr 1981 die Notstandsgesetzgebung ununterbrochen in Kraft, die Menschenrechtslage katastrophal.[#1] Mit der Waffengewalt staatlicher Sicherheitskräfte, die selbst massiv an Menschenrechtsverletzungen beteiligt waren und sind, konnte sich das diktatorische Regime in Kairo drei Jahrzehnte lang an der Macht halten. Derzeit riskieren Ägypterinnen und Ägyptern ihr Leben, indem sie ihren Protest gegen das diktatorische Regime unter Hosni Mubarak öffentlich artikulieren. Ägyptische Polizisten schießen auf weit überwiegend friedliche Demonstranten, mehr als hundert Menschen sind bereits ums Leben gekommen.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle erklärte, „der Weg zur Stabilität führt über die Wahrung der Menschen- und Bürgerrechte“.[#2] Erklärungen wie diese „wirken heuchlerisch angesichts der Tatsache, dass Deutschland zu den Hauptwaffenlieferanten der diktatorischen Machthaber in Ägypten zählt“, sagte Jürgen Grässlin, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und Vorsitzender des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Der Freiburger Rüstungsexperte warf der Bundesregierung vor, dass sie 2009 gegenüber dem Vorjahr „mehr als eine Verdoppelung der Lieferungen von Waffen und Rüstungsgütern an Ägypten genehmigt“ habe. So sei der Genehmigungswert von 33,6 Millionen Euro (2008) auf 77,5 Millionen Euro (2009) „dramatisch gesteigert worden“.
„Die Einzelgenehmigungen für ‚Kleinwaffen’ sind aufgrund der hohen Opferzahlen besonders folgenschwer.", so Jürgen Grässlin. Die für ihre rücksichtslose Vorgehensweise bekannte ägyptische Polizei verfüge über Maschinenpistolen des Typs MP5, entwickelt von Heckler & Koch in Oberndorf. Allein im Jahr 2009 habe Ägypten weitere 884 Maschinenpistolen und Bestandteile im Wert von 866.037 Euro erhalten.[#3]
„Die Machthaber in Kairo erhielten Teile für Panzer, gepanzerte Fahrzeuge, militärische Landfahrzeuge und Kommunikationsausrüstung“, erklärte Paul Russmann, Sprecher der Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben (ORL). Insgesamt sei „Ägypten mittlerweile sogar das bedeutendste Empfängerland in der Liste der aus Deutschland belieferten Entwicklungsländer“.
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) stufte Ägypten in ihrem Rüstungsexportbericht 2009 als „problematisches“ Empfängerland ein. Die dortige Menschenrechtssituation sei laut Bericht der beiden großen christlichen Kirchen „sehr schlecht“, die Gefahr der Unverträglichkeit von Rüstung und Entwicklung sei „groß“.[#4] „Angesichts der katastrophalen Menschenrechtslage hätte Ägypten unter
Diktator Mubarak niemals Waffen aus Deutschland und anderen Ländern erhalten dürfen“, erklärte ORL-Sprecher Paul Russmann.
Grässlin und Russmann forderten die Bundesregierung auf, „mit sofortiger Wirkung einen Rüstungsexportstopp gegenüber Ägypten und allen anderen menschenrechtsverletzenden Staaten zu verhängen“.
Kontakt:
Jürgen Grässlin, Freiburg, Tel.: 0761-76 78 208, j.graesslin@gmx.de
Paul Russmann, Stuttgart, Tel.: 0176-28 04 45 23, orl-russmann@gaia.de
Websites:
Informationen über Rüstungsexporte siehe
www.rib-ev.de, www.dfg-vk.de, www.ruestungsexporte-stoppen.de,
www.juergengraesslin.com;
Rüstungsexporte an Ägypten siehe:
http://www.bicc.de/ruestungsexport/pdf/countries/2010_aegypten.pdf
Quellen:
#1 AMNESTY INTERNATIONAL REPORT 2010, Ägypten, S. 67 ff.
#2 Focus Online vom 26.01.2011
#3 Bericht der Bundesregierung über ihre Exportpolitik für
konventionelle Rüstungsgüter im Jahre 2008 (Rüstungsexportbericht 2008),
S. 106
https://www.dfg-vk.de/dateien/Ruestungsexportbericht_2008_der_BR_BT-DS17-1333.pdf
und Rüstungsexportbericht 2009 , S. 15, 24, 34, 110
(https://www.dfg-vk.de/dateien/Ruestungsexportbericht_der_BR_BT-DS17-4200.pdf)
#4 GKKE-Rüstungsexportbericht 2009, Fachgruppe Rüstungsexporte, S. 40
(https://www.dfg-vk.de/dateien/2009-REX-Bericht-GKKE.pdf)
Donnerstag, 16. September 2010
Kinderschutz-Zentrum startet neues Gruppenangebot für Mädchen nach häuslicher Gewalt
Hannover. Das Kinderschutz-Zentrum in Hannover startet in Kürze eine Gruppe für Mädchen im Alter von neun bis zwölf Jahren, die direkt oder indirekt Gewalt eines Elternteils gegen das andere erlebt haben.
Kinder leiden nachhaltig unter den Folgen einer Familienatmosphäre, die von psychischer und physischer Gewalt geprägt ist. Schlafstörungen, Schulschwierigkeiten, Ängstlichkeit oder Aggression sind häufige Folgen.
Das Angebot des Kinderschutz-Zentrums will dem entgegenwirken. Durch die Gruppe können diese Kinder gestärkt und entlastet werden. Darüber hinaus stärkt das Gruppenerlebnis soziale Kompetenzen. Begleitend wird den von Gewalt betroffenen Eltern Beratung in Erziehungsfragen angeboten. Voraussetzung für die Gruppenteilnahme ist, dass die Gewaltsituation beendet ist.
Die Mädchengruppe findet an zwölf Terminen jeweils nachmittags unter der Leitung einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und eines Traumatherapeuten im Kinderschutz-Zentrum in Hannover-Linden statt. Eine weitere Gruppe für Jungen ist in Planung. Ermöglicht wurde dieses Gruppenangebot durch die Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Brigitte Vollmer-Schubert, und die Bethe-Stiftung.
Interessierte werden gebeten, mit dem Kinderschutz-Zentrum in Hannover, Telefon 0511 – 374 34 78, Kontakt aufzunehmen.
Weitere Informationen dazu: www.ksz-hannover.de
Kinder leiden nachhaltig unter den Folgen einer Familienatmosphäre, die von psychischer und physischer Gewalt geprägt ist. Schlafstörungen, Schulschwierigkeiten, Ängstlichkeit oder Aggression sind häufige Folgen.
Das Angebot des Kinderschutz-Zentrums will dem entgegenwirken. Durch die Gruppe können diese Kinder gestärkt und entlastet werden. Darüber hinaus stärkt das Gruppenerlebnis soziale Kompetenzen. Begleitend wird den von Gewalt betroffenen Eltern Beratung in Erziehungsfragen angeboten. Voraussetzung für die Gruppenteilnahme ist, dass die Gewaltsituation beendet ist.
Die Mädchengruppe findet an zwölf Terminen jeweils nachmittags unter der Leitung einer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und eines Traumatherapeuten im Kinderschutz-Zentrum in Hannover-Linden statt. Eine weitere Gruppe für Jungen ist in Planung. Ermöglicht wurde dieses Gruppenangebot durch die Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Brigitte Vollmer-Schubert, und die Bethe-Stiftung.
Interessierte werden gebeten, mit dem Kinderschutz-Zentrum in Hannover, Telefon 0511 – 374 34 78, Kontakt aufzunehmen.
Weitere Informationen dazu: www.ksz-hannover.de
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