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Freitag, 3. Dezember 2010

Ich verlose 3 Packungen!!!!!!!!!!!

Einfach e-mail an peters@regionalmedien.de schicken oder am suchspiel in der printausgabe ab 13. dezember teilnehmen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen,


Original Linie-Glas in exklusivem Geschenkset im Handel

Linie-Fans und Liebhaber des begehrten Linie-Kelchglases dürfen sich freuen: Zum Jahresende und damit pünktlich zur Weihnachtszeit mit vielen Präsentanlässen kommt für kurze Zeit ein Geschenkset auf den Markt. Es besteht aus einer Flasche Linie Aquavit mit gratis Linie-Glas und eignet sich ideal als kleines Dankeschön für Freunde und Kollegen, als Weihnachtsgeschenk oder auch als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch. Der Linie-Original-Kelch gehört zu den erfolgreichsten Glaskreationen im Spirituosensegment überhaupt und wurde bereits über 8 Millionen Mal verkauft. Auf der Rückseite der Geschenkpackung findet man Genuss-Ideen aus der Sansibar zum Nachkochen. In 2010 begleitet Herbert Seckler, Erfolgs-Gastronom mit der berühmten Sylter Sansibar, alle Aktionen der Spirituose, die für ihren Geschmack über die Weltmeere reist.
Die runde Form des Glases, in der sich der Geschmack optimal entfaltet, spielt auf die Weltkugel an und verdeutlicht damit das besondere Herstellungsverfahren von Linie Aquavit. Denn jeder Linie-Tropfen reist während seines Reifeprozesses 20.000 Seemeilen um die Welt und überquert zweimal den Äquator („Linie“ wird in Norwegen der Äquator genannt). Diese Reifereise verleiht Linie seinen unvergleichlich milden Geschmack. Linie ist idealer Begleiter feiner und herzhafter Speisen aller Art und passt vor allem gut zu jeder Festtagsspeise, ob Fleisch, Geflügel, Fisch oder Meeresfrüchte, aber auch prima zu Grünkohl, Wild & Co.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Samstag, 2. Januar 2010

eine reihe von guten tagen...

wie pflegte der vater meines nachbarn einst zu bemerken: nichts ist schwerer zu ertragen, als eine reihe von guten tagen. kann ich nur bestätigen.
im messias-oratorium von g.f. händel in der hannoverschen neustädter hof- und stadtkirche versuchte der ex-superintendent h.-w. dannowski, dem publikum zwischen den einzelnen aufführungs-teilen händels komposition zu erklären, flocht plötzlich sehr evangelisch das reizwort kopenhagen ein, nannte das ganze aber "meditation", wobei der messias bereits in sich perfekt meditativ ist und keinerlei derartigen kommentars bedarf.
dannowski sollte vielleicht doch besser fürderhin nur noch bei seinen beschreibungen des calenberger landes bleiben, oder in der marktkirchen-tür den begriff völlerei bei den todsünden erklären, um dann anschließend eine pizza bei mario zu verzehren. das ist einfach authentischer und völlig okay, aber händel kommentieren, bitte, finger davon lassen... vielleicht auch bei darwin.
abgesehen davon war es eine großartige aufführung, insbesondere die solo-SängerInnen anne bretschneider, claudia erdmann, jörn lindemann, der den ausdruck des gekreuzigten geradezu im gesicht trug, und michael humann, sangen perfekt, ebenso perfekt das kammerorchester st. johannis unter leitung von kmd lothar mohn.
der chor der kantorei st. johannis war in den oberen stimmen sehr strahlend, während bei den tiefen stimmen wieder einmal, und gerade in diesem oratorium schmerzlich, der permanent allen chören inhärente männerstimmen-mangel bemerkbar war.

was noch? mein gutes stamm-restaurant war völlig überfüllt, und während man sonst lange auf die bestellten speisen warten musste, kamen sie diesmal sehr schnell - aber wir hatten hinterher alle magenbeschwerden.
ansonsten zahlreiche ehe-massaker in der nachbarschaft, eine riesen-fete im nebenhaus, von der ein mitglied meiner familie erst um halb acht am neujahrstag zurückkehrte; aufwändig teuer gestylte menschen der schwarzen szene am dark star im capitol, schwarzer bär.
dies herrliche durch den schnee stapfen, als sei man in lech am arlberg.
aber auch die gefährliche situation eines vaters mit kleinem kind auf dem arm auf der calenberger straße, neben dem mit getöse eine dachlawine herunterging, die hätte tödlich sein können.
heiligabend loriot im fernsehen, offenbar wird der heilige abend überwiegend nur noch als persiflage medial begleitet.
beim feiertagsschwimmen im stadionbad fiel mir die ärmlichkeit der städtischen kasse besonders ins auge. sämtliche damengarderoben zu ebener erde geschlossen, nur eine im untergeschoss geöffnet, labyrinthisch zu erreichen.
aber insgesamt war doch alles sehr schön, viel spaß und gesang und menschliche nähe.

im neuen jahr dann wurde die zerstückelte leiche einer frau unter der ihme-brücke in unserer nähe gefunden. dass sie gelegentlich als hure arbeitete,klang in den zeitungsberichten wiedermal wie eine schuldzuweisung, selber schuld sozusagen.
man findet so wenig zerstückelte männer, wie kommt das eigentlich?

Montag, 1. Juni 2009

pfingsten

die armut ist jetzt ganz unten angekommen: denn heute morgen, am pfingstmontag, habe ich gleich zwei adrett gekleidete frauen in den müllkörben nach pfandflaschen suchen sehen, vermutlich von ihren männern ausgesandt, denn selbst der ärmste mann kann immer noch an seine frau delegieren; sogar am tage des wichtigsten christlichen festtags, an dem der heilige geist zu pfingsten zur erde herniederkam.
ursprünglich wurde das christentum eingeführt, weil die römer mit ihrer, von griechen übernommenen, sehr lebendigen vielgötterei zu viel feiertage feierten.
der monotheistische gott, so wurde ihnen eingeredet, ruht nur am sonntag.
heutzutage gibt es immer mehr leute, die irgendwie immer feiertag haben, oder nie, wie man's nimmt.
vielleicht sollten die kirchenväter und ihre alibi-pastorinnen und -bischöfinnen mal ihren christus- gott anrufen, ob die ruhetagsordnung modernisiert werden kann. ganz im sinne von lidl, der ja unterm bahnhof bereits sonntags geöffnet hat fürs konsumentenvieh.
dann könnten die flaschensammlerinnen gleich ihren fund eintauschen gegen frisches bier für ihre herren zuhause.