Donnerstag, 6. November 2025

Gedenken an die deutsche Novemberrevolution

🇩🇪 Die Novemberrevolution 1918

  1. 3. November 1918 – Kieler Matrosenaufstand:
    Matrosen der deutschen Flotte weigerten sich, in einem aussichtslosen Gefecht gegen England auszulaufen.
    Daraus entstand ein Aufstand, der sich rasch über ganz Deutschland ausbreitete.

  2. 6.–8. November 1918:
    In vielen Städten (z. B. Hamburg, Bremen, München, Berlin) bildeten sich Arbeiter- und Soldatenräte, die die Macht übernahmen.

  3. 9. November 1918:

    • Der Kaiser Wilhelm II. dankte ab und floh ins Exil in die Niederlande.
    • Philipp Scheidemann (SPD) rief in Berlin die Deutsche Republik aus.
    • Kurz darauf rief Karl Liebknecht (Spartakusbund) die „Freie Sozialistische Republik Deutschland“ aus.
  4. 11. November 1918:
    Der Waffenstillstand von Compiègne wurde unterzeichnet – der Erste Weltkrieg war beendet.


Folgen:

  • Ende der Monarchie in Deutschland.
  • Gründung der Weimarer Republik (erste demokratische Republik Deutschlands).
  • Politische Spannungen zwischen gemäßigten Sozialdemokraten (SPD) und radikalen Kommunisten (Spartakusbund) führten später zu blutigen Auseinandersetzungen. (ChatGTP) 

Ausschließlich digital+Hier+Jetzt: www.regionalmedien.de


Aus dem Digitalen Stadtteilarchiv Linden-Limmer:

"Ihme-Zeitung, Ingeburg Peters, Lenaustr. 12 A, 30169 Hannover

Tel. 0511/1 31 99 19, e-mail: peters@regionalmedien.de

homepage: http://www.regionalmedien.de

Die Ihme-Zeitung wurde 1973 von der Inhaberin des Regional Medien Verlags, Ingeburg Peters, gegründet. Sie war nach dem Linden-Blatt und der ebenfalls von ihr gegründeten, aber später wieder eingestellten, Döhrener Warte eines der ersten Anzeigenblätter in Hannover und sogar der Bundesrepublik.

Benannt nach dem im Deister entspringenden und in Höhe des Faustgeländes in die Leine mündenden Fluß Ihme wurde sie in der Eröffnungs-Euphorie des Ihme-Zentrums gut mit Anzeigen des Centers belegt, blieb aber trotzdem eigenständig und durchaus kritisch gegenüber den Vorgängen im Ihme-Zentrum eingestellt.

Die Haupt-Themen des Blattes sind alternative Hintergrund-Stories wie beispielsweise über Ecolog in der Nieschlagstraße oder das Tagebuch einer Mutter der IGS Linden, oder aber über Karl Johaentges am Lichtenbergplatz. Sie machen die Attraktivität dieses Stadtteils bewusst."

ip: Zur Zeit ausschließlich digital auf www.regionalmedien.de

Hatte übrigens 1970 auch den Pressedienst Hannover gegründet, nachdem ich schon im Elternhaus ein Monstrum von Druckmaschine installierte, die ein Freund aus dem Stadtteil anschleppte. Die Stadtverwaltung Hannover hat den Pressedienst dann kopiert... Danach folgte die Gründung einer der ersten PR-Agenturen Deutschlands, die Gesellschaft für Öffentlichkeitsarbeit (GfÖ), um dem Bestechungsgebaren von Journalisten ein Ende zu bereiten. Schließlich eigene Zeitungen (siehe oben) und Fremdaufträge.


Steckrübenwinter - Heutzutage eine Delikatesse

Lege die Ackerfrucht aufs Kassen-Laufband des Supermarktes. "Können Sie mir den Namen sagen", die deutsche Kassiererin ist verlegen und ich helfe schmunzelnd. Auch meine Haushaltshilfe kennt dieses wohlschmeckende, aber schwere und steinharte Gemüse nicht, das sie mir mit dem Hackebeilchen auf dem Fußboden zerkleinert. 

In Brühe weich gekocht und mit Kartoffeln als Beilage und Petersilie drüber sind Steckrüben ein ebenso gesundes wie wohlschmeckendes Mittagessen, wenn auch stark riechend wie alle Kreuzblütler.

ChatGTP:

Der Begriff „Steckrübenwinter“ bezeichnet den Hungerwinter 1916/1917 in Deutschland während des Ersten Weltkriegs.

Hier sind die wichtigsten Punkte dazu:


🥶 Hintergrund

  • Im Winter 1916/17 verschlechterte sich die Versorgungslage in Deutschland dramatisch.
  • Ursache war die britische Seeblockade, die die Einfuhr von Lebensmitteln und Rohstoffen verhinderte, kombiniert mit einer miserablen Ernte (besonders bei Kartoffeln).
  • Die Kartoffeln, das Hauptnahrungsmittel der Bevölkerung, verfaulten vielerorts in den Kellern oder wurden knapp.

🥕 Namensherkunft

  • Als Ersatz für die fehlenden Kartoffeln wurde die Steckrübe (auch Kohlrübe oder Futterrübe genannt) in großem Stil als Nahrungsmittel verwendet.
  • Sie war eigentlich Viehfutter, wurde aber nun zu Brot, Suppen, „Rübenkaffee“ und sogar „Rübenmarmelade“ verarbeitet.
  • Daher der Name: „Steckrübenwinter“.

💀 Folgen

  • Millionen Menschen litten an Hunger, Unterernährung und Krankheiten (z. B. Tuberkulose).
  • Schätzungsweise hunderttausende Menschen starben indirekt an den Folgen der Mangelernährung.
  • Das Vertrauen in die politische Führung des Kaiserreichs sank weiter – der Steckrübenwinter gilt als ein Faktor, der zur Novemberrevolution 1918 beitrug.

📚 Symbolische Bedeutung

Der Steckrübenwinter steht heute sinnbildlich für:

  • den Zusammenbruch der Heimatfront im Ersten Weltkrieg,
  • die Not und Entbehrung der Zivilbevölkerung,
  • und die Kriegserschöpfung des Deutschen Reichs.

Montag, 3. November 2025

Deutschland unter EU-Durchschnitt: Weniger als jede dritte Führungskraft ist weiblich

Frauenanteil in Führungspositionen in Deutschland hat sich in den letzten 10 Jahren kaum verändert

•       Nur 29,1 % der Führungskräfte in Deutschland waren im Jahr 2024
weiblich, Wert damit deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 35,2 %
•       Schweden belegt mit einem Frauenanteil von 44,4 % in
Führungspositionen erneut Spitzenplatz im EU-Vergleich

WIESBADEN – Frauen sind in den deutschen Führungsetagen weiterhin deutlich
unterrepräsentiert: Während im Jahr 2024 rund 1,32 Millionen Männer in
Deutschland eine Führungsposition hatten, waren es nur 540 000 Frauen. Wie das
Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren damit lediglich 29,1 % der
Führungspositionen von Frauen besetzt. Dieser Wert lag deutlich unter dem
Durchschnitt der Europäischen Union (EU) von 35,2 %. Den Spitzenplatz im EU-
Vergleich belegte wie bereits im Vorjahr Schweden mit einem Frauenanteil von
44,4 %. Relativ hohe Quoten verzeichneten laut EU-Statistikbehörde Eurostat
auch Lettland (43,4 %) und Polen (41,8 %). Das Schlusslicht bildete Zypern, wo
nur 25,3 % der Führungskräfte weiblich waren.

Sonntag, 2. November 2025

Schönes Linden


Prachtvolle Altbau-Wohnungen in Hannover-Linden. ipfoto


Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein

Cartoonist und Satiriker F. K. Waechters Eule mit dem NORWEGERPULLOVER ist in den Stadtwald von Frankfurt am Main zurückgekehrt. Die frischen Pullover-Farben schimmern dezent. Upfoto


1978 fand eine Ausstellung von Waechter im Wilhelm-Busch-Museum Hannover statt (inzwischen in Karikaturenmusem umbenannt). 
Waechter, und nun auch Loriot, hat seine Werke der Stadt Frankfurt anvertraut. 

Samstag, 1. November 2025

Trauermonat November: 23.11.Totensonntag

Traditionell thematisiert der letzte Sonntag im christlichen Kirchenjahr (2025 ist das der 23.11.) in besonderer Weise die Erwartung des Jüngsten Tages (also Jüngsten Gerichts...) Trauern kann man aber auch ohne Religion, und ganz privat:

Hannover. Goetheplatz am Zebrastreifen. "Wie geht es Ihrer Frau?" (der in der MHH ein Sensor ins Kreuz gesetzt werden musste, damit sie wieder gehen konnte). "Sie ist tot. Schon seit August. Rückenmarkskrebs. Ich war bis zum letzten Herzschlag bei ihr". 

Wir haben beide Tränen in den Augen. Dann erzählt er von der Seebestattung. Er sei mit der geschmückten Urne im Auto zum Hafen gefahren. Es gab keine schwülstigen Reden, sondern nach Seemannsart wurde auf See vom Kapitän achtmal geklopft, dann das Nebelhorn geblasen. Es sei einfach wunderschön gewesen.

"Das wird Ihrer Frau auch gefallen haben." "Das glaube ich auch".

Dann schimpft er noch eine Weile über die Pflegedienstregelungen, weil zweimal 40 Minuten täglich, während er in seinem Beruf als Sanitäter 12 Stunden unterwegs war, natürlich nicht ausreichten. Er habe dann Urlaub genommen, um sie zu pflegen. 

Zum Schluss gibt's einen herzlichen Händedruck. Liebe ist unsterblich. ip

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