Montag, 4. November 2019

Jetzt lesen: Duflo



Der Wirtschaftsnobelpreis 2019 geht an die französische Ökonomin Esther Duflo, die gemeinsam mit dem indischen Ökonom Abhijit Banerjee sowie dem Wirtschaftswissenschaftler Michael Kremer für ihre Verdienste um die Armutsforschung ausgezeichnet wurde. Aus diesem Anlass können Sie vom 04.11. bis zum 01.12.2019 das eBook von Esther Duflos grundlegendem Werk Kampf gegen die Armut für 4,99 Euro bei allen eBook-Händlern erwerben.



Witchcraft in Bilbao

JESSE JONES: TREMBLE, TREMBLE

  • Dates: October 31, 2019–March 1, 2020
  • Curator: Manuel Cirauqui
  • Film & Video gallery (103)






The Guggenheim Museum Bilbao presents the exhibition Jesse Jones: Tremble Tremble as part of the 2019 programming of the Film & Video gallery, a space where the Guggenheim Museum Bilbao presents referential works of video art and video installation, and explores the moving image as a key artistic language of our time.

This is an ambitious installation by the artist Jesse Jones (Dublin, 1978) which weaves together film, sculpture, live actions, and sound. The core of the work shows images of a female giantess witch embodying female power and the power of supernatural forces on two giant video screens. This figure proclaims a new legal order, called In Utera Gigantae, based on the shamanic power of women, invalidating any other law or government.

Tremble Tremble was originally created in 2017 for the Irish pavilion at the 57th Venice Biennale and reflects a time of intense debates on the abortion law in Ireland. At the same time, the work functions as a portrait of a timeless archetype beyond national or ethnic identification. The powerful witch in the video, played by the Irish actress Olwen Fouéré, can therefore be perceived as a disruptive feminist paradigm which has the potential to transform reality and reveals witchcraft to be an emancipating tool for women.




Sonntag, 3. November 2019

das bezugsgewebe des je einzigartigen anfangen-koennens


VON HANNAH ARENDT LERNEN - Politik, Freiheit und Demokratie _15. FORUM ZUR ZUKUNFT DER DEMOKRATIE_DO., 28. November 2019, 19-21 UHR, Neue Schwanenburg #Hannover

Das Wort von Sontag

Der Kommunismus war nur für jene eine Utopie, die ihn nicht erlebten. Für alle anderen war es die Hölle. Auch mag ich den Begriff Utopie nicht, sprechen wir lieber von Idealismus. Der totale Sieg des Kapitalismus hat viele alarmierende Konsequenzen, und eine davon ist die Zerstörung jeder Art von Idealismus. Der Kapitalismus ist eine Ideologie der Selbstsucht und des falschen Individualismus, sie zerfrisst das menschliche Zusammengehörigkeitsgefühl und provoziert irrationale Gegenreaktionen - den fanatischen Nationalismus in Serbien beispielsweise oder den Dschihad gegen die Moderne in muslimischen Ländern. (Susan Sonntag in einem Interview, gefunden hier)
Aus fembio.org

Samstag, 2. November 2019

Halloween im ihmezentrum Hannover

Einmal das #ihmezentrum umrundet, dann hat man seinen Halloween-Durst gestillt. 
An der Spinnereistrasse brennt es, roter Rauch steigt auf. 
Graffitisprayer haben zuvor ihre autolautsprecher bei offenen Türen aufgedreht. 
Daneben immer noch die stark tropfenden Rohre.
Einige junkies verkruemeln sich in die Küchengaerten von transitiontown.
In der Blumenauer Straße sind die maroden Betonwände nun vollends freigelegt. Daneben steht ein bauschild mit der seit Jahrzehnten ueblichen potemkinschen Abbildung.
Der beklagenswerte seniorenservice hält unter Gerüsten begraben aus und hat alle Jalousien dichtgemacht.
Über dem Bücherschrank lässt sich ein junger Bewohner mit weisser StrumpfMaske über den Kopf gezogen von seinen Freund!nnen fotografieren und filmen.
Ein auto rast durch die Unterführungen und findet den weg hinaus nicht.ip

Kulturhauptstadtbewerbung: Angedachtes Wahrzeichen schon verkauft!



Medienmitteilung
Das Projekt des hannoverschen Abfallwirtschaftsbetriebes #Aha, den ausrangierten litauischen Expo-Pavillon als Wahrzeichen der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung auf dem sogenannten „Monte Müllo“ im hannoverschen Stadtteil Lahe zu platzieren, ist leider gescheitert. Eine Firma aus Sehnde bei Hannover hat den Pavillon bereits gekauft. Bei Aha stellt man jetzt Überlegungen an, den markanten ehemaligen Expo-Pavillon für den Mülldeponieberg nachzubauen.

Dazu der Fraktionsvorsitzende und baupolitische Sprecher der Linksfraktion Dirk Machentanz:“Grundsätzlich begrüße ich das Engagement und den Ideenreichtum von Aha, mit wenig finanziellen Mitteln eine kreative und ideenreiche Werbung für die Kulturhauptstadtbewerbung Hannovers in die Praxis umzusetzen, und dem Kulturbüro hilfreich zur Seite zu stehen. Ich würde mir für die Zukunft auch mehr solcher kreativen Ideen von Seiten des Kulturbüros wünschen. Außerdem sollte die soziale und kulturelle Teilhabe nach wie vor stärker in den Fokus der laufenden Kulturhauptstadtbewerbung gesetzt werden.“