Sonntag, 8. Januar 2017

Ärzte müssen viele glatteisbedingte Verletzungen behandeln

In die MHH-Notaufnahme kamen am Wochenende 45 Menschen nach Glatteisstürzen oder -Unfällen
Die Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte der Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) hatten am Wochenende alle Hände voll zu tun. 85 Patienten mussten von Sonnabend auf Sonntag versorgt werden, darunter mehr als 45 Menschen, die wegen des gefrierenden Regens gestürzt oder mit ihrem Auto verunglückt waren. Bei Unfällen auf eisglatter Straße erlitten drei Personen schwere Verletzungen, ein Schwerstverletzter verstarb. Die Ärzte der MHH-Notaufnahme mussten mehr als 20 Knochenbrüche sowie mehr als 30 Riss- und Quetschwunden behandeln. „Frakturen der oberen Extremitäten, des Schlüsselbeins, aber auch Oberschenkelhalsbrüche oder Frakturen des Sprunggelenks haben die Ärzte versorgt und Wunden genäht“, sagte am Sonntagabend Professor Dr. Christian Krettek, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie. Professor Krettek lobte das Engagement der Ärzte und Pflegekräfte. „In diesem Ausnahmezustand haben alle wie selbstverständlich über ihre normalen Dienstzeiten hinaus gearbeitet.“ Fünf Ärztinnen und Ärzte waren allein in der Unfallchirurgie im Einsatz sowie sechs Pflegekräfte. Bei Schichtwechsel wurde überlappend länger gearbeitet. Der an der MHH stationierte Rettungshubschrauber Christoph 4 musste am Sonnabend wegen des gefrierenden Regens um 14 Uhr seinen Dienst beenden. Das ebenfalls an der MHH stationierte Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) blieb zwar im Dienst, kam wegen der Straßenverhältnisse jedoch langsamer als gewöhnlich voran. Am Sonntagnachmittag entspannte sich die Lage bei den chirurgischen Patienten wieder, aber es kamen besonders viele internistische Patienten. Bis Sonntag um 17 Uhr haben noch einmal 45 Patienten wegen sturzbedingter Verletzungen die Notaufnahme der MHH aufgesucht. Im Durchschnitt sind es am Wochenende insgesamt 30 bis 40 Trauma-Patienten. Professor Krettek rechnet in den kommenden Tagen mit weiteren Patienten mit komplizierten Frakturen, die aus anderen Krankenhäusern in die MHH überwiesen werden.


 



Die Wörter, der Computer und ich


Von Ingeburg Peters


„Die Welt entstand nicht aus Gottes Hand“, postulierte Stephen Hawking, dessen Aussagen nach seiner eigenen Einschätzung nur deshalb so populär werden konnten, weil eine Frau seine extreme Behinderung pflegend vor dem Ärzte-Tod rettete.
Ich sage: Die Welt entstand aus einem riesigen Uterus, Herr Hawking, das liegt „auf der Hand“. Sie wurde aus dem Schoß der Mutter aller Götter geboren.
Lange Zeit sehnte ich mich nach dem Internet, weil ich meinte, mir dort mehr Gehör verschaffen zu können. Schaffte deshalb sehr frühzeitig für meine künstlerische Arbeit einen Computer an. Mitarbeiter C. setzte sich gern dran und bald darauf machte unser Hauptkunde den Vorschlag, Setz-Aufträge der Druckerei künftig selbst auszuführen. Der Mitarbeiter verdiente mit wenig Arbeit nun immer mehr, was ich zuließ, um mich anderem widmen zu können.
Ein weiterer Computer musste also her. Kaum aber war der angeschafft, sagte C., es ließe sich sehr gut an zwei Bildschirmen arbeiten…Es bestand also keine gedeihliche Atmosphäre im Büro…
Auch mit dem Internet trat keine Verbesserung ein. Zum Beispiel schicken neuerdings amerikanische Militärs beunruhigende Freundschaftsanfragen und soziale Medien fressen die von den Computern eingesparte Arbeitszeit wieder auf.
So what? Den Stecker ziehen, ausschalten? Nur noch in der Rhön gibt es ein paar Funklöcher. Der Computer hat die Frau nicht befreit, im Gegenteil hat sie jetzt ihre inneren Palast-Anlagen direkt in eine Web-Cam zu halten. Die letzten Winkel weltweit sind zum Pornland geworden - dem noch größeren Milliarden-Geschäft als Waffen- und Drogenhandel. Frauenfeindschaft übertönt nicht erst seit Trump alle anderen Bestrebungen im Netz. Android heißt übersetzt: männlich - und dient der Macht, nicht den Menschen, die als Heer an den Eingabe-Tastaturen sich Glaukome in die Augen schuften.
Mach wenig die Worte (Twitter ist nur bedingt ein Haiku-Generator), heißt es im Tao te King. Sonntagmorgens, wenn die Glocken in der zutiefst stillen Innenstadt zum ökumenischen Gottesdienst rufen, tritt ein Text heraus auf das linierte Papier des 80Cent-Collegeblocks und wird danach in Word übertragen sowie schließlich auf Facebook gepostet, wo jemand mit 5000 Freunden ihn in seiner Startseite neben all dem tollen Entertainment übersieht.
Was solls!
Im Anfang war nicht das Wort, sondern der Geist. Er kommt ohne Worte aus, ist reine Energie. Aber was Energie eigentlich ist, weiß niemand genau zu definieren, nicht einmal Stephen Hawking.




Freitag, 6. Januar 2017

Wo sind all die Vermögenswerte hin?

Fa. Simchen im #IhmeZentrum Hannover hat die unternehmerischen Ziele neu ausgerichtet. Die Verwaltung eigener Immobilien und die Tätigkeit als Investment Makler sind in Zukunft unter „Simchen Asset Management GmbH“ vereinigt: Vermögensverwaltung eigener Immobilien, Ankauf, Verkauf, Vermietung, Optimierung und Veränderungen von Strukturen im Bestand in Norddeutschland oder Sachsen-Anhalt. Kontaktdaten:Hans-Jürgen Simchen, simchen@simchen.com Langfristige Betreuung von Immobilien: Simchen Immobilien Verwaltungs GmbH, Kontakt: s.simchen@simchen.com



Mittwoch, 4. Januar 2017

Völkisch-rassistische Orientierung des Künstlers Klahn

Pressemitteilung BGH lehnt Nichtzulassungsbeschwerde ab
Klosterkammer Hannover ist im Rechtsstreit um die Kündigung der Klahn-Stiftung unterlegen Der Allgemeine Hannoversche Klosterfonds (AHK), Stiftung öffentlichen Rechts und gesetzlich vertreten durch die Klosterkammer, hatte im Frühjahr 2014 seine Trägerschaft der rechtlich unselbständigen Klahn-Stiftung mit sofortiger Wirkung gekündigt. Der Bundesgerichtshof (BGH) Karlsruhe hat nun entschieden, die Nichtzulassungsbeschwerde der Klosterkammer Hannover im Rechtsstreit um die Kündigung des Vertrages zurückzuweisen. Mit der Entscheidung des BGH steht fest, dass die Kündigung des Vertrages vom 9. Mai 2014 zwischen dem Allgemeinen Hannoverschen Klosterfonds und der Klahn-Stiftung unwirksam ist. Damit ist das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Celle rechtskräftig geworden: Am 3. März 2016 hatte das OLG Celle entschieden, dass es sich bei dem Vertrag zur Errichtung der Klahn-Stiftung um eine Schenkung unter Auflage handelt und nicht um einen Treuhand-Vertrag. Damit war die Rechtsauffassung der Erben des Künstlers Erich Klahn bestätigt worden, die gegen die Kündigung des Vertrages geklagt hatten. Den Vertrag zur Errichtung der Klahn-Stiftung hatte der damalige Klosterkammer-Präsident Prof. Dr. Axel Freiherr von Campenhausen im Jahr 1998 mit Liese Albrecht, geb. Klahn und leibliche Tochter des Künstlers, sowie Johann Christian Bosse, Stief-Sohn Erich Klahns, geschlossen.„Die Klosterkammer Hannover wird den Betrieb der Klahn-Stiftung nach Maßgabe des Urteils des OLG Celle und des ihm voran gegangenen Urteils des Landgerichts Hannover vom 27. März 2015 wieder aufnehmen“, erläutert Kammerdirektor Andreas Hesse. Die Klosterkammer wird allerdings darauf achten, dass die Wiederaufnahme des Betriebs der Klahn-Stiftung mit dem geltenden Recht vereinbar ist, denn: Der Allgemeine Hannoversche Klosterfonds (AHK) ist eine Stiftung öffentlichen Rechts.Erträge des Stiftungsvermögens dürfen nur für die rechtlich festgelegten Zwecke der Stiftung verwendet werden. Für den AHK sind dies die Erfüllung von Leistungsverpflichtungen gegenüber Kirchengemeinden sowie gegenüber den Klöstern in ihrem Verwaltungsbereich und die Vergabe von Fördermitteln von gegenwärtig rund drei Millionen Euro pro Jahr. Eine Erweiterung dieser Zwecke ist nicht zulässig.Darüber hinaus haben drei Gutachten gezeigt, dass Erich Klahn deutlich von Vorstellungen der politischen Rechten und des Antiparlamentarismus geprägt war und sich bewusst von der NS-Kulturpolitik hat instrumentalisieren lassen. Alle drei Gutachten bestätigen die völkisch-rassistische Orientierung des Künstlers und dessen Verbindung zum nationalsozialistischen Regime. Klosterkammer Hannover Die Klosterkammer Hannover ist eine öffentliche Einrichtung, die das Vermögen von vier öffentlich-rechtlichen Stiftungen verwaltet. Die Stiftungen sind aus ehemals kirchlichem Vermögen entstanden. Aus den Erträgen unterhält die Klosterkammer mehr als 800 denkmalgeschützte Gebäude und rund 12.000 Kunstobjekte. Weitere Mittel aus den Erträgen in Höhe von rund drei Millionen Euro stellt sie pro Jahr für mehr als 200 kirchliche, soziale und bildungsbezogene Maßnahmen in ihrem Fördergebiet zur Verfügung. Darüber hinaus betreut und unterstützt die Klosterkammer fünfzehn heute noch belebte evangelische Frauenklöster und Damenstifte in Niedersachsen.


Dienstag, 3. Januar 2017

Bei Eiseskälte die Hauswasserleitungen schützen

Mit Jahresbeginn sind nun deutliche Kälteperioden angekündigt. Knackige Minus-Temperaturen und Dauerfrost können auch eine Gefahr für Wasserleitungen und Abflüsse in den Häusern selbst werden. Meist einfach nur, weil Kellerfenster offen stehen. Teure Schäden sind meist die Folge.  In kommenden Kältephasen ist besondere Umsicht der Mieter und Hausbesitzer vonnöten. „Dauerhafte Tiefsttemperaturen im zweistelligen Bereich lassen Wasserleitungen oder Zähler einfrieren, wenn nichts dagegen unternommen wird - auch innerhalb von Gebäuden“, so enercity-Sprecher Carlo Kallen. „Wir haben unseren Kunden ein paar Tipps zusammengestellt, die Schaden vermeiden helfen“.  Eine entsprechende Vorsorge ist vor allem in nicht zu Wohnzwecken genutzten Bereichen oder bei dauerhafter Abwesenheit (wie Urlaub) sinnvoll:
§  Kellerfenster schließen (bei Mehrfamilienhäusern oft vernachlässigt, da sich keiner kümmert bzw. zuständig fühlt)
§  bei privaten Ein-/Zweifamilienhäusern alle außenliegenden und in unbeheizten Gebäudeteilen liegenden Wasserleitungen einkleiden bzw. isolieren (Wasserzähler können durch Umwicklung mit Holzwolle oder trockenen Lappen bzw. Textilien vor dem Einfrieren geschützt werden)
§  frostgefährdete Stellen während der Frostperiode ggfs. aktiv beheizen, da eine Isolierung der Leitungen allein nach Expertenmeinung nicht ausreicht,  Heizkörper nie ganz zudrehen - Thermostat auf Frostschutz (symbolisiert durch Sternchen am Thermostat) stellen.
§  unbenutzte Räume regelmäßig kontrollieren und Wasserleitungen ggfs. von Fachleuten (Installationsbetrieben) entleeren lassen
§  Gartenwasserleitungen/-zähler entleeren bzw. entlüften 
Was Kunden tun können, wenn es doch passiert ist:
§  die eingefrorene Leitung sofort abstellen (evtl. muss sogar der Wasserhaupthahn geschlossen werden, damit beim Auftauen kein Wasser ausläuft und erhebliche Schäden verursacht).
§  eingefrorene Leitungen niemals mit offenem Feuer (z.B. Gasbrenner, Lötlampe) auftauen, denn es besteht Brandgefahr. Am besten sind zum Auftauen heiße Tücher, Heizmatten oder Wärmflaschen geeignet.
§  sollte der Wasserzähler beschädigt sein, ist die enercity-Störungsannahme unter 0511/430-5111 zu benachrichtigen.
§  wenn die Leitung aufgetaut ist, sollten Sie das Wasser vorsichtig einlaufen lassen und die Leitung sofort auf Dichtheit prüfen. Im Zweifelsfall oder bei Schäden an der Leitung empfiehlt es sich einen eingetragenen Vertrags-Installateur zu Hilfe nehmen.
Die im enercity-Netz tätigen, eingetragenen Installationsbetriebe finden Sie hier: http://www.enercity-netz.de/service/was-moechten-sie-tun/installateursuche/index.jsx



Montag, 2. Januar 2017

Nichts ist schön


Treffpunkt Ästhetik 2017: Die Kunst und die Wissenschaften
Sa 21.01.17, 16 Uhr: Prof. Walter E. Ehrhardt (Hannover): Schellings Philosophie der Kunst in „Die Gottheiten von Samothrake“
So 29 .01.17, 16 Uhr: Heiko Perkuhn (Hannover): Nichts ist schön
Sa 04.02.17, 16 Uhr: Jürgen Schulz (Wismar):
Wie kann man beweisen, dass es etwas nicht gibt? –
Gottlob Frege: Begriffe und Zahlen
Studio Artistico, Wilhelm-Busch-Str. 20, 30167 Hannover studio.artistico@htp-tel.de, Tel. 0160/92807031
Eintritt frei, Spenden erwünscht
in Kooperatiom mit vom Kulturbüro der LHH
https://www.accademia-di-ipazia.de/treffpunkt-%C3%A4sthetik/

Sonntag, 1. Januar 2017

Drüberhin gekommen...


Besonders Dario Fo und meine Nachbarin fehlen mir, die mit einem riesen-medikamenten-cocktail ruhig gestellt worden ist.
eigentlich gedenken wir jedes jahr nachmittags am heiligabend der Toten, unter ihnen die zwischenzeitlich verstorbenen Verwandten; sowie für mich die ermordete Petra Kelly, Relativitätstheorie-Entdeckerin Mileva Einstein-Maric, der im Einsteinjahr nichtmal ein Nachwuchspreis gewidmet wurde, mein ehemaliger Mitarbeiter Claus Rühmkorb, Mitschüler und bester Freund Werner Schadofsky.
dieses jahr kamen wir drüberhin, da wussten wir noch nicht, was in der Nachbarschaft passiert war. oder vielleicht auch, weil es mit den kriegs-, hunger-, terror- und fluchttoten Unmassen sind?

Weiterführende Infos unter anderem über Mileva Einstein als eine der ersten Mathematik- und Physikstudentinnen unserer Zeit im Alumni-Magazin der Ruperto Carola Heidelberg "HAIlife" sowie in dem Taschenbuch "Die geheimen Leben des Albert Einstein" und auch auf der Website der Schweizer Tesla-Gesellschaft.
Zum Porträtfoto: Einsteins Eltern war Mileva zu hässlich, sie hassten sie. Aber Einstein konnte wissenschaftlich nicht ohne sie auskommen und forderte sie auf, ihr erstes gemeinsames Kind, ein Mädchen, wegzugeben. Er konnte nicht besonders gut rechnen, und nachdem Mileva im Armenhaus starb, übertrug er diese Aufgabe dem angstgestörten Genie Gödel. Das Bild hängt seit Jahrzehnten an meiner Wand und ich musste Beschimpfungen dafür einstecken. Ähnlich wird das Wissen ihres serbischen Landsmannes Nikola Tesla missbraucht. ip