Freitag, 30. Januar 2015

Max Raabe & Palast Orchester lassen sich gern mal gehen, neigen gar zur Unvernunft.

Der Titel ihres neuen Programms "Eine Nacht in Berlin" offenbart es:Max Raabe & Palast Orchester lassen sich gern mal gehen, neigen gar zur Unvernunft. Das tun sie allerdings überall, daher ist das Programm gespickt mit Überraschungen aus der ganzen Welt. Beispielsweise wird die Geschichte eines Seitensprungs in der "Bar zum Krokodil am Nil" wunderbar ergänzt vom Vorsatz "Let's Do It", dessen Arrangement beim Stöbern in der Bibliothek von Chicago gefunden wurde.
Im Originalrepertoire der 20er Jahre sind weitere Nachtgeschichten entdeckt worden, die in "Eine Nacht in Berlin" unnachahmlich zu Gehör gebracht werden. Was es mit der Unvernunft auf sich hat, das erzählt Max Raabe in seinem neuen Hit "Du passt auf mich auf".
"Eine Nacht in Berlin" ist die beste Therapie gegen die Sorgenfalten des Alltags!
Am 28. + 29.03. ist das Orchester im HCC in Hannover zu Gast,
Beginn jeweils 20 Uhr.
Karten gibt es noch
 an allen bekannten VVKStellen der Region, z.B.
 bei der Hannoversche Allgemeine Zeitung (Tel. 0800/1234301),
 im Kartenshop Galeria Kaufhof  (Tel. 0511/327245),
 beim NDR Ticketshop Hannover (Tel. 0180/1637637; bundesweit zum Ortstarif, max. 42 ct/min a. d. Mobilfunknetz),
 bei CTS (Tel. 01806/570021; 20 ct/Anruf a. d. dt. Festnetz, max. 60 ct/Anruf a. d. dt. Mobilfunknetz) und allen
    angeschlossenen VVKStellen, sowie
 im Internet unter www.eventim.de, www.ndrticketshop.de, http://www.tickets-4-all.de und www.konzertbuero-augsburg.de



Verbraucherzentrale: So können sich gekündigte Bausparer wehren


Presseinformation der Verbraucherzentrale NiedersachsenNeue Kündigungswelle bei gut verzinsten Bausparverträgen


Viele Bausparkassen versuchen erneut Altkunden aus gut verzinsten Bausparverträgen zu drängen. Der Verbraucherzentrale liegen mehrere Fälle dazu vor. Verbraucher sollten die Kündigung nicht akzeptieren und sich wehren, rät die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Sie fordert die Bausparkassen auf, weiterhin den Grundsatz der Vertragstreue zu beachten und die eigenen Kündigungsstrategien nochmals zu überprüfen.
Was von der LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover im November 2014 angedroht wurde, ist nun für viele langjährige Bausparer Gewissheit geworden. Mit Schreiben vom 08.01.2015 haben tausende Bausparer die Kündigung des Bausparkontos zum 31.07.2015 erhalten. Sie richtet sich an diejenigen, deren Verträge bereits seit mehr als zehn Jahre zuteilungsreif sind, bei denen das Darlehen aber noch nicht in Anspruch genommen worden ist. Die LBS Nord beruft sich dabei auf ein gesetzliches Kündigungsrecht nach Paragraf 489 Abs. 1 Nr. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Demnach könnten Darlehnsverträge nach zehn Jahren gekündigt werden. „Solange die volle Bausparsumme nicht angespart worden ist und ein Bauspardarlehen noch in Anspruch genommen werden kann, sollten sich betroffene Bausparer immer gegen die Kündigung wehren“, empfiehlt Andreas Gernt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Denn bisher ist rechtlich umstritten, ob die von den Bauspar-kassen zitierte Vorschrift überhaupt auf Bausparverträge anwendbar ist. Auch ein Hinweis auf dieses Kündigungsrecht fehlt in den Bausparbedingungen. „Noch gibt es keine höchstrichterliche Rechtsprechung und niemand sollte sich allein durch das Benennen von Aktenzeichen - zu (meist) nicht einmal veröffentlichten landgerichtlichen Urteilen - beeindrucken lassen“, so Gernt. 
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen empfiehlt gekündigten Bausparern:
  • Gegen die Kündigung schriftlich Widerspruch einlegen. (Eine bestimmte Frist ist hierbei nicht einzuhalten. Zu empfehlen ist aber eine Reaktion innerhalb der von der Bausparkasse gesetzten Kündigungsfrist von sechs Monaten.)
  • Wird die Kündigung nicht zurückgenommen – wovon leider in den meisten Fällen ausgegangen werden muss – könnten Verbraucher die kostenfreie außergerichtliche Streitschlichtung bei dem jeweils zuständigen Ombudsmann nutzen.
  • Alternativ bzw. bei einem negativen Schlichtungsvorschlag bleibt nur die Möglichkeit, einen Rechtsanwalt zu beauftragen bzw. einer gerichtlichen Klärung. Wer rechtsschutzversichert ist, sollte diesen Weg gehen.Vermutlich wird auch eine Beschwerde beim Ombudsmann nicht zum gewünschten Erfolg führen. Um offene Rechtsfragen zu klären, wird sich daher eine gerichtliche Auseinandersetzung meistens nicht vermeiden lassen. Solange die Bausparkassen durch die vertraglich zugesicherten Guthabenzinsen nicht selbst in ihrer Existenz nachweislich gefährdet sind, sind Verträge einzuhalten. Die Verbraucherzentrale fordert die Bausparkassen daher auf, die eigenen Kündigungsstrategien nochmals zu überdenken. 
Immer mehr Bausparkassen kündigen Auch andere Bausparkassen versuchen wegen des sehr niedrigen Zinsniveaus, den Bestand an hochverzinsten Altverträgen weiter abzubauen: So haben schon im Dezember 2014 Bausparer der LBS West in ähnlich gelagerten Fällen die Kündigung erhalten. Die BHW Bausparkasse AG sprach mit Schreiben vom 18.12.2014 die Kündigung und Vertragsabrechnung zum 01.07.2015 aus. Die Wüstenrot Bausparkasse AG folgte mit auf den 12.01.2015 datierten Kündigungsschreiben zum 24.07.2015. Und auch die Bausparkasse Schwäbisch Hall will ihre Geschäftspolitik zur Kündigung von Altverträgen nach aktuellen Medienberichten ebenfalls überdenken. 
Verbraucher können bei der Verbraucherzentrale einen Termin zur kostenpflichtigen Rechtsberatung (www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themenundpreise) oder unter der zentralen Service-Nummer (05 11) 9 11 96-0 vereinbaren.


Naomi Klein sagte die Schocktherapie voraus, die jetzt Europa blüht


Die neuen »Blätter« sind da!
Mit Beiträgen von: Johano Strasser, Andrew Cockburn, Sahra Wagenknecht, Barbara Muraca, David M. Kotz, Ahmad Mansour, Rudolf Hickel, Ulrich Brand, Paul Schäfer, Julia Macher, Alban Werner, Albrecht von Lucke u.a.
Zu folgenden Themen: Barbarei, Pegida und AfD, Muslimischer Antisemitismus, Die Rückkehr des Krieges, Die »neue Friedensbewegung«, Sinn und Unsinn von Rot-Rot-Grün, Degrowth als konkrete Utopie, Kuba: Revolution auf eigene Rechnung, Das Ethos des Kinos u.v.m.
Thomas PikettyDarüber hinaus möchten wir Sie herzlich zu unserer Democracy Lecture 2015 einladen: Naomi Klein spricht am 22.3.2015 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin zum zentralen Konflikt westlich-kapitalistischer Gesellschaften: »Kapital vs. Klima«. Im Anschluss an ihren Vortrag gibt es Raum zur Diskussion, moderiert von »Blätter«-Mitherausgeber Ulrich Brand.
Die Tickets kosten 6 Euro, erm. 4 Euro. Der Kartenverkauf beginnt am 3. Februar auf www.hkw.de.

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt



Sonntag, 25. Januar 2015

Der Affenfelsen lässt grüßen:

Wie die Bürolandschaft der Zukunft aussehen könnte, damit hat sich die die Designschmiede RAAAF befasst. Herausgekommen ist eine Studie, in der sich der Büromensch von Tischen und Stühlen komplett verabschiedet. 


Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial: 6,3 Millionen Menschen wollen (mehr) Arbeit

WIESBADEN – Im Jahr 2013 wünschten sich rund 6,3 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage der Arbeitskräfteerhebung weiter mitteilt, setzte sich dieses ungenutzte Arbeitskräftepotenzial aus 2,2 Millionen Erwerbslosen, 1,0 Millionen Personen in Stiller Reserve und 3,1 Millionen Unterbeschäftigten zusammen. Gegenüber dem Vorjahr 2012 ist die Zahl der Unterbeschäftigten um 3,4 % zurückgegangen, die der Erwerbslosen ging um 1,9 % zurück. Die Zahl der Personen in Stiller Reserve blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (– 0,2 %).


Freitag, 23. Januar 2015

RoboCup Junior-Vorturniere


Anmeldungen für die RoboCup German Open sind ab sofort möglich. Da die Anzahl der aktiven Schülerteams in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist, müssen sich die bundesweit über 400 Teams im Nachwuchswettbewerb RoboCup Junior zunächst in regionalen Vorturnieren für eine Teilnahme in Magdeburg qualifizieren. Im Frühjahr 2015 finden sechs Qualifikationsturniere statt: im Herbartgymnasium Oldenburg (5. und 6. Februar 2015), in der Hochschule Mannheim (7. und 8. Februar 2015), in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg  (21. und 22. Februar 2015), in der Urania Berlin (28. Februar und 1. März 2015), in der Universität Hannover (2. bis 4. März 2015) und im Kulturzentrum Vöhringen (7. und 8. März 2015).


Donnerstag, 22. Januar 2015

Jiddische Musik im Wandel

Mitteilung des Referats Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Osnabrück
Kol Ishe & stella's morgenstern
mit traditionellen Balladen, synagogalen Gesängen, Klezmer, Niggun im und neuem Jüdischen Folk
Anlässlich der „Woche des Gedenkens“ 2015 haben sich die Ensembles „Kol Ishe“ und „stella's morgenstern“ zusammengefunden, um an die traditionelle Musik der osteuropäischen Juden zu erinnern. Am Freitag, 6. Februar, 20 Uhr, geben sie im Felix-Nussbaum-Haus ein Konzert. Das Berliner Frauen-Trio „Kol Ishe“ („Stimme der Frauen“) ist spezialisiert auf klassische, jiddische Balladen, die meist nur von Frauen gesungen wurden und nicht in der Öffentlichkeit zu hören waren. Die Stimme der Frauen, wegen ihrer verführerischen Kraft im alten Judentum mit einem Bann belegt, entfaltet heute ungehindert ihr Potential.  Das prominente Trio der internationalen Klezmermusik erfüllt stimmlich geradezu mit Wonne den öffentlichen Raum und erinnert gleichzeitig mit „Kol Ishe“ an die einstige Enge weiblichen Daseins. 
Das Hamburger Duo „stella‘s morgenstern“ spielt New & Old Jewish Folk mit orientalisch-anglosächsischen Einflüssen auf Hebräisch, Jiddisch, Englisch und Deutsch. Haben die traditionellen Lieder ihre Wurzeln im osteuropäischen Judentum, so sind die neuen Songs eigens für das Duo von dem israelischen Künstler Merose komponiert. Zu hören sind unter anderem Niggunim,  meist religiöse Lieder ohne Text, die das Publikum zum Mitsingen einladen. Neben synagogaler Musik werden auch Lieder aus der Zeit des Holocaust vorgetragen. „stella's morgenstern“ und „Kol Ishe“ haben dieses Konzert dem „Gedenken“ gewidmet. Der musikalische Vortrag wird deshalb von individuellen Erinnerungen begleitet. Es werden Fotografien präsentiert und aus Briefen jüdischer Flüchtlinge rezipiert.
Kol Ishe: Svetlana Kundish (Gesang, Gitarre), Vanessa Vromans (Violine, Gesang) und Sanne Möricke (Akkordeon, Gesang).


stella's morgenstern: Stella Jürgensen (Gesang, Autoharp, Ukulele, Flöte) und Andreas Hecht (Gesang, Gitarre, Banjo, Lautengitarre).