WIESBADEN – Im Jahr 2013 wünschten sich rund 6,3 Millionen Menschen im Alter von 15 bis 74 Jahren Arbeit oder mehr Arbeitsstunden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage der Arbeitskräfteerhebung weiter mitteilt, setzte sich dieses ungenutzte Arbeitskräftepotenzial aus 2,2 Millionen Erwerbslosen, 1,0 Millionen Personen in Stiller Reserve und 3,1 Millionen Unterbeschäftigten zusammen. Gegenüber dem Vorjahr 2012 ist die Zahl der Unterbeschäftigten um 3,4 % zurückgegangen, die der Erwerbslosen ging um 1,9 % zurück. Die Zahl der Personen in Stiller Reserve blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert (– 0,2 %).
Sonntag, 25. Januar 2015
Ungenutztes Arbeitskräftepotenzial: 6,3 Millionen Menschen wollen (mehr) Arbeit
Freitag, 23. Januar 2015
RoboCup Junior-Vorturniere
Anmeldungen für die RoboCup German Open sind ab sofort möglich. Da die Anzahl der aktiven Schülerteams in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist, müssen sich die bundesweit über 400 Teams im Nachwuchswettbewerb RoboCup Junior zunächst in regionalen Vorturnieren für eine Teilnahme in Magdeburg qualifizieren. Im Frühjahr 2015 finden sechs Qualifikationsturniere statt: im Herbartgymnasium Oldenburg (5. und 6. Februar 2015), in der Hochschule Mannheim (7. und 8. Februar 2015), in der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (21. und 22. Februar 2015), in der Urania Berlin (28. Februar und 1. März 2015), in der Universität Hannover (2. bis 4. März 2015) und im Kulturzentrum Vöhringen (7. und 8. März 2015).
Donnerstag, 22. Januar 2015
Jiddische Musik im Wandel
Mitteilung des Referats Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Osnabrück
Kol Ishe & stella's morgenstern
mit traditionellen Balladen, synagogalen Gesängen, Klezmer, Niggun im und neuem Jüdischen Folk
Anlässlich der „Woche des Gedenkens“ 2015 haben sich die Ensembles „Kol
Ishe“ und „stella's morgenstern“ zusammengefunden, um an die
traditionelle Musik der osteuropäischen Juden zu erinnern. Am Freitag,
6. Februar, 20 Uhr, geben sie im Felix-Nussbaum-Haus ein Konzert. Das
Berliner Frauen-Trio „Kol Ishe“ („Stimme der Frauen“) ist spezialisiert
auf klassische, jiddische Balladen, die meist nur von Frauen gesungen
wurden und nicht in der Öffentlichkeit zu hören waren. Die Stimme der
Frauen, wegen ihrer verführerischen Kraft im alten Judentum mit einem
Bann belegt, entfaltet heute ungehindert ihr Potential. Das prominente
Trio der internationalen Klezmermusik erfüllt
stimmlich geradezu mit Wonne den öffentlichen Raum und erinnert
gleichzeitig mit „Kol Ishe“ an die einstige Enge weiblichen Daseins.
Das
Hamburger Duo „stella‘s morgenstern“ spielt New & Old Jewish Folk
mit orientalisch-anglosächsischen Einflüssen auf Hebräisch, Jiddisch,
Englisch
und Deutsch. Haben die traditionellen Lieder ihre Wurzeln im
osteuropäischen Judentum, so sind die neuen Songs eigens für das Duo von
dem israelischen Künstler Merose komponiert. Zu hören sind unter
anderem Niggunim, meist religiöse Lieder ohne Text, die
das Publikum zum Mitsingen einladen. Neben synagogaler Musik werden
auch Lieder aus der Zeit des Holocaust vorgetragen. „stella's
morgenstern“ und „Kol Ishe“ haben dieses Konzert dem „Gedenken“
gewidmet. Der musikalische Vortrag wird deshalb von individuellen
Erinnerungen
begleitet. Es werden Fotografien präsentiert und aus Briefen jüdischer
Flüchtlinge rezipiert.
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| Kol Ishe: Svetlana Kundish (Gesang, Gitarre), Vanessa Vromans (Violine, Gesang) und Sanne Möricke (Akkordeon, Gesang). |
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| stella's morgenstern: Stella Jürgensen (Gesang, Autoharp, Ukulele, Flöte) und Andreas Hecht (Gesang, Gitarre, Banjo, Lautengitarre). |
Mittwoch, 21. Januar 2015
Schattenboxer
SLU Newsletter Spezial
Einladung in Göttingen und Hannover ins Theater. Das Tanz- und Theaterstück "Schattenboxer" erzählt schonungslos, aber mit Witz, bildgewaltig und temporeich die Geschichte eines jungen Boxers, der unter dem Apartheid-Regime in Südafrika aufwächst.
Unter dem Motto „Besuch von…“ besteht bis zum 28. Februar ergänzend zu den Aufführungen des Theaterstücks „Schattenboxer“ die Möglichkeit, den südafrikanischen Schauspieler Skhumbuzo Dlamini, geb. 1975 in Pietermaritzburg in Südafrika, für eine Diskussion oder einen Workshop einzuladen. Weitere Details dazu finden sich hier.
Sie und Ihre Gruppe haben Lust auf Austausch, Informationen und Inspirationen durch Skhumbuzo Dlamini? Dann zögern Sie nicht lange, sondern schreiben Sie eine Mail an Silke Inselmann, inselmann@slu-boell.de, um Möglichkeiten und Konditionen gemeinsam zu klären.
Einladung in Göttingen und Hannover ins Theater. Das Tanz- und Theaterstück "Schattenboxer" erzählt schonungslos, aber mit Witz, bildgewaltig und temporeich die Geschichte eines jungen Boxers, der unter dem Apartheid-Regime in Südafrika aufwächst.
Unter dem Motto „Besuch von…“ besteht bis zum 28. Februar ergänzend zu den Aufführungen des Theaterstücks „Schattenboxer“ die Möglichkeit, den südafrikanischen Schauspieler Skhumbuzo Dlamini, geb. 1975 in Pietermaritzburg in Südafrika, für eine Diskussion oder einen Workshop einzuladen. Weitere Details dazu finden sich hier.
Sie und Ihre Gruppe haben Lust auf Austausch, Informationen und Inspirationen durch Skhumbuzo Dlamini? Dann zögern Sie nicht lange, sondern schreiben Sie eine Mail an Silke Inselmann, inselmann@slu-boell.de, um Möglichkeiten und Konditionen gemeinsam zu klären.
| Fr., 27.02.15 bis Sa., 28.02.15, jeweils 20:00 Uhr | Theater Schattenboxer - Tanz- und Theaterstück von boat people projekt im Kulturzentrum Pavillon Hannover |
Donnerstag, 15. Januar 2015
Niedersächsischer Verfassungsschutz: Keine konkreten Hinweise auf Anschlagsgefahren in Deutschland
Präsidentin Maren Brandenburger äußert sich im NDR Fernsehmagazin "Hallo Niedersachsen" Die Präsidentin des niedersächsischen Verfassungsschutzes Maren Brandenburger sieht keine knkreten Hinweise auf Anschlagsgefahren in Deutschland. Sie reagierte damit auf einen Bericht der Bild-Zeitung über eine angebliche ISIS-Zelle in Wolfsburg. Dem NDR Fernsehmagazin „Hallo Niedersachsen“ sagte Brandenburger: „Wir haben keine konkreten Hinweise auf Anschlagsgefahren in Deutschland und in Niedersachsen. Von daher müssen wir jetzt keine konkrete Angst haben.“ Die Aktivitäten der Salafisten in Wolfsburg seien seit langem bekannt und würden vom Verfassungsschutz beobachtet. Brandenburger weiter:„Nicht jedes Posing mit einer Kalaschnikow (...) zum Beispiel was im Internet gezeigt wird, bedeutet eine konkrete Anschlagsgefahr.“ Brandenburger erläutert, es gebe in Wolfsburg salafistische Aktivitäten. „Der Begriff Terrorzelle ist nicht der Begriff, der von uns geprägt wurde (...) Wolfsburg selbst ist sicherlich Zufall, das könnte auch jede andere Stadt sein, nur wir haben in Wolfsburg eben eine salafistische Szene.“ Ausführliche Informationen unter ndr.de/niedersachsen
Deutsche Wirtschaft im Jahr 2014 in solider Verfassung
PRESSEMITTEILUNG des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) WIESBADEN – Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Dies ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). "Offensichtlich konnte sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten und dabei vor allem von einer starken Binnennachfrage profitieren", sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, heute auf einer Pressekonferenz zum Bruttoinlandsprodukt 2014 in Berlin. Die konjunkturelle Lage habe sich nachdem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert.
Zum geänderten Erhebungsverfahren der Kirchensteuer auf Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer)
Presseinformation
Derzeit weisen die Banken, Sparkassen,
Kreditinstitute oder Versicherungen ihre Kunden darauf hin, dass sie
eventuell anfallende Kirchensteuer auf Kapitalerträge ab dem 1. Januar
2015 automatisch einbehalten werden. Diese Änderung des
Erhebungsverfahrens
haben die Institute bereits vor einem Jahr angekündigt, was bei vielen
Menschen Verunsicherungen ausgelöst hat. Denn diese Nachricht ging und
geht nicht nur an die betroffenen kapitalertragssteuerpflichtigen
Kirchenmitglieder, sondern an alle Bankkunden.
Wir haben deshalb die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt:
* Betroffen ist die Steuer, die für Kapitalerträge,
also zum Beispiel für Zinsen von Kapitalvermögen, anfällt. Dabei gibt
es einen Freibetrag: Solange die Erträge aus dem Kapital unter 801 Euro
(für Alleinstehende) bzw. unter 1602 Euro
(für Ehegatten) bleiben, fallen dafür weder Steuer noch Kirchensteuer
an. Für Kapitalerträge, die über dem Freibetrag liegen, fallen
Kirchensteuern an (9 Prozent auf die staatliche Kapitalertragssteuer).
Zuviel einbehaltene Steuer wird über die Einkommenssteuererklärung
zurück erstattet.
* Es handelt sich nicht um eine neue
Kirchensteuer, da Einkünfte aus Kapitalvermögen schon immer
einkommensteuerpflichtig - und damit auch kirchensteuerpflichtig -
waren. Mit der ab 2015 gültigen Regelung wird die Kirchensteuer auf
Kapitalerträge
jetzt jedoch automatisch an die Finanzbehörden abgeführt, so wie es bei
der Einkommenssteuer üblich ist. Die zum Abzug der Kirchensteuer auf
Kapitalerträge verpflichteten Institute erhalten vom Bundeszentralamt
für Steuern die Religionszugehörigkeit der Steuerpflichtigen
elektronisch und verschlüsselt mitgeteilt. Dieses automatisierte
Verfahren vereinfacht die Steuererhebung wesentlich. Vorher musste der
Steuerpflichtige selbst die Konfessionszugehörigkeit gegenüber der Bank
erklären oder die Kirchensteuer in der Steuererklärung
angeben.
* Bankmitarbeiter erhalten auch mit dem neuen
Verfahren keine Kenntnis über die Religionszugehörigkeit ihrer Kunden.
Jeder Steuerpflichtige hat trotzdem die Möglichkeit, die Weitergabe
seiner Religionszugehörigkeit abzulehnen und muss ggf.
die notwendigen Angaben dann in der Einkommensteuererklärung machen.
* Musterrechnung: 200.000 Euro Vermögen
erwirtschaften bei 1% Zinsen 2000 Euro pro Jahr. Davon sind nach Abzug
des Sparerfreibetrags (für Ehegatten) 398 Euro steuerpflichtig, bei
einem Steuersatz von 25% ergibt dies 99,50 Euro Kapitalertragssteuer,
die Kirchensteuer beträgt somit 8,96 Euro pro Jahr.* Weitere Informationen:
http://abgeltungssteuer.landeskirche-hannovers.de
* Informationen der EKD:
http://www.kirchenfinanzen.de
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