Posts mit dem Label migration werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label migration werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 9. Dezember 2025

Migration als Chance begreifen

iptextfoto Frühling 2016 in Hannover als Gruß zum neuen Ja 2026
Dezember 2025 in Hannover. Eine Migrantin, Mutter von vier Kindern, nebenbei im Putzjob tätig, kann den Brief der Arbeitsagentur nicht lesen. Die Hausärztin liest vor: Sie soll sich dort melden. Der erste Schritt zur Ausweisung? Es herrscht nackte Angst. Dabei erwirtschaftet die kostenlose Arbeit im Haushalt genauso viel Bruttosozialprodukt wie die Lohnarbeit. ip
Anlässlich anhaltender Debatten über zugewanderte und geflüchtete Menschen hat die Frankfurter Bürgermeisterin und Diversitätsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg einen Aufruf an die Bundesregierung initiiert. „Wir appellieren an die Bundesregierung, Flucht und Migration als große Chance für die Zukunft unseres Landes zu sehen“, heißt es darin.
Diesem Aufruf haben sich inzwischen Politikerinnen und Politiker aus 23 Städten angeschlossen, viele von ihnen gehören auch dem Netzwerk „Sicherer Hafen“ an. Darunter sind die Oberbürgermeister von Hannover, Würzburg, Erlangen, Marburg, Münster, Aschaffenburg und Rottenburg am Neckar. Weiter haben sich unter anderem die Bürgermeister von München, Köln, Saarbrücken und Darmstadt angeschlossen.

Sonntag, 22. September 2024

Nur die Muttersprache war ihnen Heimat

#Hannover. Die Männer arbeiteten zumeist bei #VW, um ihre armen Familien in der Heimat zu ernähren. Deren Frauen und Mütter folgten ihnen und gingen putzen, in der Regel illegal und mehr als 12 Stunden täglich, für sehr wenig Lohn. Nur die Muttersprache war ihnen Heimat, und irgendwann auch der Stadtteil Linden. Ip (Tableaus mit freundlicher Genehmigung) 

 









Freitag, 4. August 2023

Meine Verehrung, gnädige Frau

photos.app.goo.gl/YBzuR3EzDPbqwaPU9 Sie hat ihren Amtseid gehalten, alles zum Wohl ihres Landes zu tun: #AngelaMerkel. Sie holte Migranten, befreite Kurnaz aus Guantanamo, zahlte Müttergeld, versuchte, mit Amerika klarzukommen, verhandelte im Bewusstsein seiner Gefährlichkeit mit Putin, wurde von CDU/CSU in den Hintern getreten. Armes Deutschland.

Freitag, 1. Oktober 2010

DOSB-Gleichstellungspreis 2010 an Larissa Markus und Ece Bas verliehen

Der Gleichstellungspreis 2010 des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) geht an Larissa Markus aus Brandenburg und Ece Bas aus Mainz. Der Preis wurde am Freitagabend auf einem Empfang der rheinland-pfälzischen Landesregierung im Rahmen der 5. DOSB-Frauen-Vollversammlung in Mainz verliehen.

Larissa Markus aus Potsdam begann ihr Engagement in Brandenburg als Übungsleiterin von Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund im Turnen und Gymnastik. 2001 rief sie das Projekt „Inline-Skating von Migrantinnen für Migrantinnen“ ins Leben. Im Vordergrund stand für sie immer, auch andere Frauen mit Migrationshintergrund nicht nur für den Sport sondern auch für ehrenamtliches Engagement zu motivieren. Die 36-Jährige stammt ursprünglich aus Kasachstan und organisiert für die Brandenburger Sportjugend als ausgebildete Skate-Trainerin Kurse und Ausflüge für Migrantinnen und ihre Kinder. Larissa Markus ist gelernte Diplom-Landwirtin und war kasachische Eiskunstlaufmeisterin.

Die DOSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung, Ilse Ridder-Melchers, lobte Markus als Wegbereiterin in ihrem Bundesland: „Der Einsatz unserer Preisträgerin für die Belange von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund geht weit über das Projekt „Inline-Skating von Migrantinnen für Migrantinnen“ hinaus. Neben der Gewinnung von Übungsleiterinnen sowie ehrenamtlich Engagierter, bringt sie sich auch mit großer Leidenschaft in überregionale Gremien ein. Beispielsweise in die bundesweite Arbeitsgruppe „Wir Frauen in Deutschland“, die sich dafür einsetzt, dass die Potenziale von Frauen – insbesondere von Frauen mit Migrationshintergrund – in den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland auch genutzt werden.“

Bas ist bundesweit als Hip-Hop-Tänzerin erfolgreich und engagiert sich als Übungsleiterin im SV Goethe. Der Verein wurde 1999 in der Mainzer Neustadt gegründet, um auffälligen und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen kostenlose Bewegungsangebote zu ermöglichen. Laudatorin Ilse Ridder-Melchers sagte: „Ece Bas Engagement geht dabei weit über ihre Tanzstunden hinaus. Man könnte sogar sagen, sie leistet sozialpädagogische Lebenshilfe. Mit ihrer Begeisterung für das Tanzen löst sie so spielerisch eine große Integrationsaufgabe, die in jedem Fall nachahmungswürdig ist.“

Im Rahmen der Organisation und Durchführung der Hip Hop-Veranstaltung „Rock da Jam“ gelingt es Bas immer wieder, junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, Mädchen wie Jungen zum ehrenamtlichen Engagement zu motivieren. Die 18-jährige Mainzerin mit türkischen Wurzeln ist eines von fünf Geschwistern und wird 2011 ihr Abitur am Mainzer Schloss-Gymnasium machen.

Der DOSB-Gleichstellungspreis wird alljährlich bei der Frauen-Vollversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes in zwei Kategorien verliehen: eine Kandidatin stammt aus Sport, Politik, Wissenschaft oder Medien und ein Nachwuchspreis geht an eine Kandidatin bis 27 Jahre. Für 2010 waren Vorschläge für Vorbilder aus dem Integrationsbereich gefragt.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.