Dann gehen Sie sonntags durch Hannovers Innenstadt.
Am Steintor wickeln Sie die Henkel ihrer Tasche am besten dreimal um den Arm, ebenso unter dem Bahnhof und dahinter.
Grusel-Highlight ist die Drogenzone zwischen Rückseite Bahnhof und Amtsgericht. Es sind nicht die Junkies, die haben genug damit zu tun, sich selbst fertig zu machen. Es sind die Taschendiebe und andere Kriminelle. Da werden sie mit gierigen Augen abgescannt, was an Ihnen verwertbar sein könnte.
Selbst in der Renommier-Luisenstraße schließen die guten Geschäfte für immer. Schuld ist der Internethandel.
Nur noch das Granhotel Mussmann gegenüber vom Bahnhof hat Eleganz, vor allem deshalb, weil dort bewusst auf den Einbau einer Bar verzichtet wurde. ip
Sonntag, 4. August 2019
Möchten Sie sich einmal so richtig live gruseln?
Donnerstag, 1. August 2019
86 Geldbörsen an den Schnellstraßen Hannovers gefunden
Sage und schreibe 86 Geldbörsen hat ein Flaschensammler in den letzten Jahren neben Flaschen und Dosen an Hannovers Schnellstraßen gefunden.
Ohne Geld drin, klar, aber mit jeder Menge Papieren.
Eine spanische Familie mit deutschem Aufenthaltstitel gab ihm dafür 200 Euro Finderlohn, weil die Wiederbeschaffung mit Reisen nach Spanien und zigtausenden Kosten verbunden gewesen wäre. Dem Familienvater, der in einem Ministerium in der Calenberger Neustadt arbeitete, war die Autoscheibe eingeschlagen worden.
Einem Angestellten der Üstra konnte er Dutzende Schlüssel und ComputerSticks zurückgeben, die er am Schiffsanleger Ihme fand.
Die Unterlagen einer Seminarteilnehmerin fand er am Spielplatz #Glocksee und wollte sie bei der UJZ-Verwaltung abgeben. Zwei Typen kamen ihm entgegen: "Hier gibt es keine Verwaltung. Mach dass du wegkommst."ip
