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Dienstag, 10. April 2012

Wie sehen heutige Jugendliche sich selbst und ihre Generation?


Presseinformation
 

Ausstellung

„Talking about my generation.
Jung sein in Hannover 2012“

bis 21. Oktober 2012
Historisches Museum Hannover


Alkoholexzesse, Ballerspiele am Computer zocken, Handyschulden … ist es das, was die „Jugend von heute“ beschäftigt? Haben wir es mit der „Generation-Doof“ ohne Allgemeinbildung zu tun, oder doch mit der „Pragmatischen Generation“, die zwar keine Ideale hat, dafür aber klare Ziele? Solche Etiketten zur Beschreibung von vermeintlich typischen jugendlichen Lebenswelten werden in Medien diskutiert und von Eltern, Lehrern und anderen Erwachsenen genutzt. Wie sehen dahingegen heutige Jugendliche sich selbst und ihre Generation?

Die Ausstellung dreht die übliche Blickrichtung auf die „Jugend von heute“ um. Sie geht nicht von den Sichtweisen der Erwachsenen aus, sondern präsentiert die Perspektiven von Jugendlichen selbst auf ihr Jungsein, ihr Aufwachsen und ihren Alltag. Dies geschieht in Form von Fotografien, die Jugendliche aus Hannover im Alter zwischen 13 und 20 Jahren erstellt haben. Die Fotos eröffnen sehr unterschiedliche, subjektive Einblicke in die Lebens- und Gefühlswelten von Jugendlichen und zeigen Orte, Aktivitäten und Lebenssituationen, die ihren Alltag prägen. Den Bildern der Jugendlichen stehen historische Jugendbilder aus dem Zeitraum von 1945 – 2010 gegenüber. Zudem präsentiert die Ausstellung Ergebnisse aus statistischen Untersuchungen über die Lebenssituation, das Freizeitverhalten und die Ängste, Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen.


Jung sein in Hannover 2012
Ihme-Zentrum, Jugendzimmer, Freunde beim Chillen, Bolzplätze, Alltagsgegenstände – die Bilder der Jugendlichen zeigen ganz verschiedene Themen und Motive. Es sind jeweils eigene Antworten auf die Frage, was ihnen am „Jung sein in Hannover“ wichtig, zeigenswert oder einfach nur ganz normal erscheint. Aus dem Kaleidoskop an Perspektiven entsteht eine aktuelle Dokumentation über jugendliche Lebenswelten und das Selbstverständnis von Jugendlichen.


Jung sein 1945 – 2010
Popper und Punks, Halbstarke, Hippies, Mofa-Rocker und brave Schüler…. In einer „Galerie der Erinnerung“ werden Jugendbilder aus dem Zeitraum von 1945 bis 2010 präsentiert. Diese Bilder erlauben historische Vergleiche und dokumentieren zugleich schlaglichtartig den Wandel von jugendlichen Lebenswelten in Hannover.

Jugend in Zahlen
Was macht der Jugend Angst, wenn sie an die Zukunft denkt? Welche Chancen und Risiken sehen Jugendliche in der Globalisierung? Wie verbringen sie ihre Freizeit? Antworten auf diese Fragen liefern statistische Untersuchungen, deren Ergebnisse in der Ausstellung präsentiert werden. Die Studien eröffnen eine weitere Perspektive auf die „Jugend von heute“. Sie laden zum Vergleich mit den Selbstdarstellungen der Jugendlichen ein.

Termine

Begleitveranstaltungen

25.9.2012 um 19 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. Carsten Rohlfs (Heidelberg): "Generation Flatrate – Jugend heute zwischen Individualität und Massenkultur"

4.10.2012 Poetry Slam „Talking about my generation“, Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr, Eintritt: 3.- Euro
Dichterschlacht mit zehn U20-Poeten aus Hannover und der Region
Moderation: Henning Chadde und Jan Egge Sedelies (Macht Worte!)
 
Öffentliche Führungen
sonntags, jeweils um 15:30 Uhr
 13.5.; 10.6.; 16.9.; 21.10.2012

Mittwoch, 28. März 2012

Licht an! Museum für Energiegeschichte(n) zeigt, wie das Licht elektrisch wurde

Vom antiken Öllämpchen bis zur modernen Straßenlaterne mit LED, vom Steinschlossfeuerzeug bis zum Lichtschalter aus Porzellan: Das Museum für Energiegeschichte(n) in Hannover zeigt in seiner neuen Sonderausstellung, wie das Licht elektrisch wurde. „Licht an!“, so der Titel der Schau, skizziert die wechselvolle Entwicklung der künstlichen Beleuchtung in den vergangenen 300 Jahren.

Zu sehen sind über 100 Originalexponate aus den Beständen des Museums sowie Leihgaben aus dem Historischen Museum Hannover und dem Bomann Museum in Celle. Ergänzt durch Bilder, Texte und Lichtinstallationen erzählt die Ausstellung Geschichten von Menschen, die neue physikalische Erkenntnisse in neue Lampenformen umsetzten, die zum Beispiel im 19. Jahrhundert elektrische Bogenlampen bauten, die hell wie Sonnen leuchteten. Und sie zeigt, wie ein verkohltes Bambusfädchen in einem Glaskolben als Glühlampe zu Weltruhm gelangte.

Licht aus dem Feuer

Forscher vermuten, dass vielleicht das ins Feuer spritzende Fett eines Fleischstückes zur Idee der Öllampe führte. Repräsentiert wird diese Urformen der künstlichen Beleuchtung in der Ausstellung durch eine kleine, unscheinbare Kostbarkeit: Die tönerne, byzantinische Öllampe aus dem 6. bis 8. Jahrhundert ist gleichzeitig das älteste Stück der Sammlung. Über Jahrhunderte hinweg veränderten sich fortwährend die Formen, aber auch die Brennstoffe der Lampen. Vom Tierfett zum Olivenöl, vom Rüböl zum Petroleum leuchtete, brannte, stank und qualmte es mal mehr, mal weniger gut. Eine entscheidende Verbesserung der Öllampentechnik gelang Ende des 18. Jahrhunderts dem Schweizer Physiker und Chemiker Francois Argand. Nun in Kenntnis, dass für einen optimalen Verbrennungsprozess Sauerstoff nötig ist, erfand Argand den nach ihm benannten Brennertypus. Ausgestattet mit Runddocht, Frischluftzufuhr, seitlichem Tank und Glaszylinder sorgte die Argand-Lampe fortan für nahezu flackerfreie Helligkeit.

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt

Donnerstag, 8. März 2012

cebit-impression 2

unzählige apps, die ich gar nicht haben will, zum beispiel welchen taxifahrer usw., massenweise neue tastaturen, das langweilt an dieser Cebit in hannover.
aber was spannend ist: ein code ist vorgestellt worden, mit dem man in zukunft bezahlen kann, und mit dem das banken-geschäft möglicherweise sein ende finden könnte.
diese innovation war überfällig.
sollte der alte traum vom computer-sozialismus ohne steuern doch noch wahr werden?
zu schön, um wahr zu sein, nicht wahr?
dutzende mächtige interessengruppen werden schon keile bereit halten, um sie dazwischen zu treiben. ip

Mittwoch, 29. Februar 2012

Hypatia - Moderne Frau der Antike

Szenische Lesung von Gyde Callesen und Petra Zersen

Im Rahmen des Philosophiefestivals Hannover 2012 gestalten die beiden Autorinnen Gyde Callesen und Petra Zersen eine szenische Lesung zu der spätantiken Gelehrtin Hypatia.
Sie war die berühmteste Mathematikerin der Antike, lehrte am berühmten Museion in Alexandria und starb für ihren Glauben an die Freiheit der Forschung und die Unabhängigkeit der Wissenschaft.
Der Kinofilm Agora – Die Säulen des Himmels von Alejandro Amenábar (2009, Hauptrolle Rachel Weisz), dessen Handlung im Jahr 391 n.Chr. im antiken Alexandria spielt, stellt das Leben dieser außergewöhnlichen und doch unbekannten Frau dar und machte sie erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.
Über Hypatias Leben gibt es nur wenige spärliche Aufzeichnungen. Von ihren eigenen Werken ist nichts erhalten geblieben. Hypatia, die der im überwiegend christlichen Alexandria bedrängten paganen Minderheit angehörte und dennoch lange unangefochten lehren konnte und sich hohen Ansehens erfreute, fiel einem Mordanschlag zum Opfer. Eine aufgehetzte christliche Menge brachte die Philosophin in eine Kirche und ermordete sie dort.
 
13.04.2012, 12.30 Uhr, Maestro-Saal im Künstlerhaus, Sophienstraße 2, Hannover

14.04.2012, 12.30 Uhr, Leibnizhaus, Holzmarkt 4-6, Hannover

Eintritt frei


Das Philosophie Festival Hannover
Vom 12. bis 15. April 2012 findet in Hannover das 3. Festival der Philosophie statt. Es ist ein einmaliges Event auf deutschem Boden, ins Leben gerufen im Geist des „Festival di Filosofia“ von Modena. Schulklassen aus ganz Niedersachsen werden eingeladen zu den verschiedenen Veranstaltungen im Theater, im Künstlerhaus, im Rathaus - aber auch, sich Schulprojekte auszudenken und sowohl in der Landeshauptstadt, als auch im Rathaus ihrer Gemeinde zu präsentieren. Die Philosophie bringt uns nicht nur zu neuem Denken, sondern auch zur praktischen Handlung, zur Teilnahme an politischen Prozessen. Die geeigneten Orte dafür sind die Piazza oder das Rathaus.

Motto 2012: Wie viel Vernunft braucht der Mensch?

Sonntag, 16. Oktober 2011

Alegria

von Cirque du Soleil Mittwoch, 06.06.2012 TUI Arena Hannover

Nach der gigantischen Resonanz auf die ersten zehn Stationen präsentiert Cirque du Soleil seine international gefeierte Produktion Alegria im Frühjahr 2012 auch in Hamburg, Hannover, Nürnberg und Wien. Mehr als zehn Millionen Zuschauer hat diese spektakuläre artistische Show schon fasziniert. Vor rund einer halben Million Menschen in Deutschland und Österreich entfaltet Alegria auf dieser Tour seinen Zauber aus atemberaubender Akrobatik und märchenhaften Kostümen, unterlegt mit einem eigenen musikalischen Live-Soundtrack.
Alegria ist das spanische Wort für Glück, Freude und Begeisterung. Und genau diese Gefühle vermittelt dieser außergewöhnliche künstlerische Reigen. Über zwei Stunden erlebt der Betrachter ein sensationell choreographiertes Spektakel, in dessen Mittelpunkt akrobatische Meisterleistungen in bizarren, monumentalen Traumkulissen stehen. Licht- und Soundkaskaden verstärken den imaginären Charakter der Darbietungen, die ihresgleichen suchen. 400 Kostüme, Perücken und Accessoires verwandeln die 55 Akteure aus 17 Ländern stets aufs Neue.
Alegria hat neue Akrobatik-Maßstäbe geschaffen. Herausragend sind u.a. das Synchro-Trapez Duo, das den Gesetzen der Schwerkraft widerspricht und die intensiven, energiegeladenen „Russian Bars“, wo die Protagonisten mit Stangen mehr als zehn Meter hoch in die Luft katapultiert werden. Die Magie der Gefahr offenbart der Feuer-Messer-Tanz, bei dem brennende Schneiden den Körper hautnah umkreisen. Jugendlichen Überschwang demonstriert „Power Track“, eine brillante Performance in synchronisierter Choreographie auf einem unter dem Bühnenboden verborgenen Trampolinsystem. So reiht sich eine Attraktion an die nächste und macht Alegria zu einem einzigartigen Erlebnis, das mehr ist als eine Show und alle Altersgruppen anspricht.
Die Menschen zu berühren, ihre Vorstellungskraft zu beflügeln und ihre Sinne herauszufordern, ist der selbst gestellte Anspruch von Cirque du Soleil. Die typische Melange aus Akrobatik, Musik, Tanz und Theater, die Alegria im Arena-Format vereint, erfüllt diesen ohne Zweifel. Die vielfältige Mischung unterschiedlicher Charaktere und die opulente Optik ziehen den Zuschauer in den Sog einer fantastischen Traumwelt.
Seit seinen Anfängen 1984 hat sich Cirque du Soleil in Quebec aus einer Gruppe von 20 Straßenkünstlern zu einer bedeutenden Organisation entwickelt, die hochkarätiges artistisches Entertainment bietet. Die Firma beschäftigt mehr als 5.000 Angestellte inklusive der 1.200 Artisten aus 50 verschiedenen Ländern.
Der unvergleichliche Cirque du Soleil hat mehr als 100 Millionen Zuschauer in 300 Städten auf fünf Kontinenten mit seinen gefeierten, unverwechselbaren Produktionen fasziniert. Gegenwärtig sind weltweit rund 21 Cirque du Soleil-Shows gleichzeitig unterwegs. Die internationale Hauptgeschäftsstelle von Cirque du Soleil befindet sich in Montreal, Kanada. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.cirquedusoleil.com.

Vom 6.-10.6.2012 in der TUI Arena Hannover!

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Samstag, 8. Oktober 2011

10 Jahre Attac Hannover


In einer Talkrunde 10 Jahre Attac Hannover Soziale Bewegungen 2001 und 2011
                - Rahmenbedingungen politischer Arbeit damals und heute mit Jutta Sundermann und Werner Rätz
           wurde während des Jubiläums-Festes auch ein Blick nach vorn geworfen.