Freitag, 21. August 2026

Die toten Winkel der Empathie

Seit über 20 Jahren reist Carolin Emcke nach Israel-Palästina. 

Zuletzt war sie dort, um mit Menschen aus Bee'ri oder Jenin, 

aus Tel Aviv oder Ramallah zu sprechen – 

und die toten Winkel der Empathie 

im hiesigen Diskurs auszuleuchten. 

Was bedeutet radikaler Humanismus? 

Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? 

Gibt es Grenzen der Pflicht, 

im Namen der Menschenrechte zu sprechen? 

Oder darf nichts uns daran hindern, 

die anderen als Teil des universalen Wirs wahrzunehmen? 

Carolin Emcke stellte sich diese Fragen bereits 

vor dem 7. Oktober und Gaza. 

Aber seither sind sie noch dringlicher. 

Es geht letztlich um die existenzielle Frage: 

„Was zählt ein Mensch?“ 

Den Abend moderiert Vasco Boenisch.

Sa.,3.10.2016 Schauspielhaus 

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