Neue Infobroschüre für Senior*innen
Region Hannover. Mit möglichst hoher Lebensqualität und Selbstständigkeit älter werden können – dafür ist es gut, sich frühzeitig mit dem Altern zu beschäftigen, um seine persönliche Situation in Hinblick auf die Zukunft selbst gestalten zu können. Die neue Infobroschüre für Senior*innen der Region Hannover, die aus dem bisherigen Seniorenratgeber hervorgegangen ist, bündelt viele Informationen zum Älterwerden. Sie gibt einen guten ersten Überblick über die wichtigsten Themen sowie über Anlaufstellen und Angebote vor Ort. Auf 75 Seiten liefert sie Informationen zu Ansprechpartner*innen, Unterstützungsmöglichkeiten und Wissenswertes rund um das Thema Alter und Pflege. Die Infobroschüre für Senior*innen ist kostenfrei in den Senioren- und Pflegestützpunkten der Region Hannover und Landeshauptstadt Hannover, den Rathäusern oder Seniorenbüros der Städte und Gemeinden in der Region Hannover oder über die Regionsverwaltung, Telefon 0511/616-26462, erhältlich. Außerdem ist die neue Infobroschüre im Internet hinterlegt unter www.hannover.de/senioreninfo-
Dienstag, 7. Januar 2025
Bitte anklicken, anrufen, abholen: Überblick über Fragen rund um die Themen Alter und Pflege
Sonntag, 21. Januar 2024
Es gibt auch für alte Frauen ein Leben vor dem Grabe
Samstag, 4. November 2023
Feierabend -Wortgeräusche von IP
Freitag, 31. August 2018
Depressionen und Suizidgefahr im Alter
In der Reihe „Informationen am Mittwoch“ des Kommunalen Seniorenservice Hannover (KSH), Veranstaltungszentrum, Ihmepassage 5 (Eingang über Blumenauer Straße), geht es am Mittwoch, dem 12. September um 15.30 Uhr um Depressionen und Suizidgefahr im Alter.
Freudlosigkeit, Schlafstörungen und zahlreiche körperliche Beschwerden werden häufig als Begleiterscheinungen des natürlichen Alterungsprozesses gesehen. Die Gefahr einer Altersdepression gerät dabei häufig aus dem Blickfeld und wird somit auch nicht behandelt. Dabei leiden etwa 15 Prozent der über 65-Jährigen an einer Depression. Das Risiko, Suizid zu begehen, steigt mit zunehmendem Alter. Daher spielt der Aspekt der Suizidprävention eine entscheidende Rolle.
Referent ist Oliver Rosenthal, Leitender Arzt, Abteilung Seelische Gesundheit im Alter, Klinikum Wahrendorff GmbH.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist um etwa 17.30 Uhr beendet.
Informationen unter der Telefonnummer 168-45195.
Mittwoch, 8. Februar 2012
assauer, alzheimer, demenz & co.
rudi assauer, ehemaliger deutscher fußballprofi, hat seine von alzheimer betroffenen verwandten im heim ignoriert...
habe manchmal eine über 80jährige mutter mehrerer söhne besucht, weil sie tagelang niemand zum sprechen fand und ihren hannoverschen sohn hat das null interessiert. ich erinnere mich noch, wie er auch bei seinen seltenen besuchen keinerlei rücksicht auf das schlechter werdende gehör der mutter nahm.
wenn diese söhne dann aber ins alter kommen, spielen sie den könig im eigenen reich, tricksen bewundernswert mit ihren ressourcen herum, und wollen ihre bedürftigkeit auf teufel komm raus nicht wahr haben. fachleute sprechen hier nun von schamgefühlen, die demente daran hindern, hilfe zu suchen.
bei den alten männern, die zumindest ich kenne, ist dies schamgefühl aber brillant unter einem grenzenlosen anspruchsdenken bestens versteckt.
der oben genannte sohn, nun seinerseits schwerhörig, gibt kryptische antworten auf fragen, weil er deren wortlaut nur noch erraten kann. aber er hat gelernt, um den sieg zu kämpfen, koste es was es wolle.
und nie eine schwäche zu zeigen. rollator wegen der atemnot? nicht um die welt voll affen, was würden die leute denken.
und er wird sicher eine frau finden, die ihn umsorgt, einfach weil es so üblich ist, so wie rudi assauer, nun selbst an alzheimer erkrankt, eine filmerin gefunden hat, die ihn unsterblich macht.
um die traumatisierte alzheimer-mutter eines bekannten hingegen kümmerte sich niemand, bis sie vor kurzem endlich nach immer größerer hinfälligkeit starb. vater, sohn und heiliger geist haben wohl besseres zu tun, als die in der überzahl weiblichen anhängerInnen aufzufangen.
vermutlich werde ich jetzt wieder der männer-diskriminierung bezichtigt. aber in meinem umkreis ist es so wie beschrieben.
ip
