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Samstag, 13. Juni 2026
Die Ärzteschaft wird uns nicht helfen können...
Freitag, 12. Juni 2026
40 Jahre Eurocities: Vier Jahrzehnte Zusammenarbeit für starke Städte
Utrecht. Mit ihrer Jahreskonferenz in Utrecht hat das europäische Städtenetzwerk Eurocities diese Woche sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1986 hat sich Eurocities von sechs Gründungsstädten, darunter Frankfurt am Main, zu einem Netzwerk von mehr als 220 europäischen Großstädten entwickelt. Ziel des Zusammenschlusses ist es, den Austausch bewährter Lösungen zu fördern und die Interessen der Städte gegenüber den EU-Institutionen wirksam zu vertreten.
Frankfurt war gemeinsam mit Barcelona, Birmingham, Lyon, Mailand und Rotterdam eine der sechs Gründungsstädte von Eurocities. Noch vor der Gründung von Eurocities hat sich Frankfurt im Jahr 1970 mit seinen drei Partnerstädten Lyon, Birmingham und Mailand in einem „Viererbund“ zusammengeschlossen.
Die Gründung von Eurocities zeigte das Bestreben, den Erfahrungs- und Wissensaustausch zwischen den Städten besser zu koordinieren. Das Netzwerk ermöglicht Städten einen engen Austausch zu Zukunftsfragen wie beispielsweise Klimaschutz, Digitalisierung, sozialem Zusammenhalt und Bürgerbeteiligung. Gleichzeitig stärkt es die Rolle der Kommunen in der europäischen Politik und erleichtert die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten und Förderprogrammen.
Mit Blick auf den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028 – 2034 der Europäischen Union haben die deutschen Städte zusammen mit Eurocities im vergangenen Jahr in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzler Friedrich Merz eine stärkere Berücksichtigung kommunaler Belange in der EU-Finanzpolitik gefordert.
In ihrem Schreiben forderten die deutschen Städte unter anderem: die feste Verankerung von Städtekapiteln im MFR, einen direkten Zugang zu Fördermitteln der EU und die Beteiligung der Städte in allen Programmphasen.
Viele dieser Forderungen finden inzwischen Unterstützung im Europäischen Parlament. Nun liegt der Ball beim Europäischen Rat, der den Finanzrahmen einstimmig annehmen muss. „Ich hoffe, dass sich die deutsche Bundesregierung klar für die Belange der Städte einsetzt, denn 75 Prozent der Menschen in Europa leben in Städten und Gemeinden. Hier entscheidet sich also maßgeblich, ob Europa seine Ziele erreicht. Damit wir die Aufgaben wie soziale Infrastruktur, digitale Angebote oder Mobilität wirksam erfüllen können, brauchen wir einen verlässlichen Zugang zu europäischen Finanzmitteln“, sagt Eileen O’Sullivan, zuständige Dezernentin für Internationales.
Dazu meine Anmerkung: Die Utrechter Baufirma Bredero hat mit ihrem Brutalismushochhaus (Sichtbeton) hinterm hannoverschen Hauptbahnhof (und Segeltouren in der Ägäis für Journalisten?) entscheidend dazu beigetragen, dass "Hinterm Bahnhof" bis heute "Hinterm Bahnhof" geblieben ist. Solche Fehler wie die Bahnhofsproblematik finden sich in vielen europäischen Städten, auch hier könnte eine verstärkte Zusammenarbeit von Vorteil sein.
Donnerstag, 11. Juni 2026
Die Optik zu verbessern reicht nicht
Die Stadt Hannover möchte ihren Einkaufsbahnhof sauber halten, frei von Obdachlosen, Alkoholikern, Drogensüchtigen usw. Auf die Treppenstufen darf sich schon lange niemand mehr setzen.
Es werden mit der Firma Gundlach neue Wohnungen für "Menschen in schwierigen Lebenslagen" gebaut und neuwertige Schlafsäcke in Versorgungszentren abseits von Kaufland und Raschplatz verteilt.
Den Bahnhofs-Anspruch teilen sich fast alle Großstädte. Da wird zum Hinterausgang hinaus gedrängt, oder in die Tiefgeschosse desselben. Dort steht deshalb an den Eingängen der Supermärkte jeglichen Bedarfs eine Menge Wachpersonal und hat reichlich zu tun. ip
Vor allem die aktuellen Zahlen zum Thema Alkohol zeigen die Dimension des Haupt-Problems: 2024 konsumierten deutschlandweit 8,6 Millionen Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahre eine riskante Menge Alkohol. 9,5 Millionen hatten mindestens eine Episode des Rauschtrinkens im Jahr. Der erste Alkoholkonsum erfolgt im Durchschnitt bereits mit 15,1 Jahren, der erste Rausch mit 16,2.
„Diese Zahlen zeigen deutlich, dass wir früher und konsequenter präventiv ansetzen müssen. Dafür braucht es eine auskömmliche Refinanzierung der Suchtprävention. Deshalb fordern wir, dass es in jeder Fachstelle für Sucht und Suchtpräventionen eine Präventionsfachkraft im Team geben sollte und diese auskömmlich refinanziert werden muss. Denn gerade Präventionsarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Menschen davor zu schützen, erst in eine Sucht zu geraten. Das hilft hohe Folgekosten für die Gesellschaft zu vermeiden und stärkt gleichzeitig das gesellschaftliche Verständnis dafür, dass Sucht eine Krankheit ist – und kein individuelles Versagen“, betont Diakonie-Chef Hans-Joachim Lenke. "Auch begrüße ich, dass das Bundesfamilienministerium das sogenannte ‚Begleitete Trinken‘ abschaffen möchte. Das ist ein längst überfälliger Schritt in Richtung Prävention. Denn insbesondere der Konsum von Alkohol für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ist besonders schädlich, da ihre Organe und vor allem das Gehirn sich noch entwickeln."
Als alle Wetterstationen durchdrehten...
Mittwoch, 10. Juni 2026
Durstig
Hannover. 30 soziale Einrichtungen melden Bedarf für Trinkwasser im Gesamtvolumen von knapp 20.000 Euro an. Die Anzahl der Wasserflaschen wurde weiter erhöht, um mehr Menschen zu erreichen.
Die Stadtverwaltung rückt beim bundesweiten Hitzeaktionstag am 11. Juni auch die Bedürfnisse obdachloser Menschen bei hohen sommerlichen Temperaturen in den Fokus.
Die Marktkirche Hannover bietet an Hitzetagen ab dreißig Grad Celsius zu den gewohnten Öffnungszeiten, montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 17 Uhr und sonntags von 9.30 bis 18 Uhr Trinkwasser für obdachlose Menschen an. Eine Übersicht der Trinkwasserbrunnen in Hannover ist unter folgendem Link zu finden: www.hannover.de/LHH-Trinkwasserbrunnen-in-Hannover
Der Flyer „Tipps bei großer Hitze“ wird demnächst verfügbar sein und im Netzwerk der Obdachlosenhilfe verteilt: www.Hannover.de/LHH-Sommerhilfe.
Dazu meine Anmerkung: Gestern stand auf dem Bürgersteig vor Mecki 2 am Raschplatz ein flott gekleideter obdachloser Klient und starrte mit entgleisten Gesichtszügen exzessiv jedem vorbeigehenden Frauenhintern hinterher... Hilfswillige Frauen, ob als Spenderinnen oder Ehrenamtliche, brauchen ein dickes Fell, um solch Größenwahnsinnigen standzuhalten, im Obdachlosenbereich wie in den Chefetagen. Ein Asphalt-Zeitungsverkäufer zynisch zum großzügigen "Trinkgeld" einer Dame: "Ich kauf mir Schnaps dafür, nur dass dir das klar ist". Möglicherweise spricht er damit eine Wahrheit aus, die dem Ehemann zuhause beim
| nicht über die Lippen kommt und dient ihr zum Ersatzmitgefühl/eventuell Ablasshandel sozusagen, wer weiß. ip |
Dienstag, 9. Juni 2026
Plastikabfälle aus Laboren
Weltweit fallen jedes Jahr etwa 5,5 Millionen Tonnen Plastikabfälle allein aus Laboren an. Das sind 2 Prozent der globalen Menge an Plastikmüll bei nur 0,2 Prozent Forschern... (Quelle: MHH)
Resilienz-Campus beginnt am 1.Juli - möge es gelingen
Hannover, 9. Juni 2026. Der Verbundantrag „Resilient@Campus“ wurde von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre in der Förderlinie „Die Welt ist mein Campus“ zur Förderung ausgewählt – als einer von nur 29 geförderten Anträgen unter insgesamt 219 Anträgen. Unter der Leitung der Hochschule Hannover (HsH) entwickelt der Hochschulverbund gemeinsam mit der FH Münster und der HNE Eberswalde in den kommenden vier Jahren innovative Ansätze zur Förderung psychischer Resilienz von Studierenden in Zeiten multipler gesellschaftlicher Krisen.
Ausgangspunkt des Projekts ist eine Realität, die Hochschulen zunehmend beschäftigt: Studierende erleben die Auswirkungen von Klimakrise, gesellschaftlichen Unsicherheiten und Transformationsdruck nicht nur intellektuell, sondern auch emotional und psychisch. Gleichzeitig wird mentale Gesundheit bislang häufig außerhalb von Studium und Lehre verortet.
Mit „Resilient@Campus“ entsteht deshalb eine evidenzbasierte Toolbox, die Lehrende dabei unterstützt, psychische Resilienz als Teil kompetenzorientierter Hochschulbildung mitzudenken und Studierende in ihrer Handlungs- und Transformationsfähigkeit zu stärken.



