Donnerstag, 12. Oktober 2017

Der transatlantische Schusswaffenmarkt

info@german-foreign-policy.com

12.10.2017
ECKERNFÖRDE/OBERNDORF/WASHINGTON
(Eigener Bericht) - Deutsche Hersteller von Handfeuerwaffen ändern ihre Geschäftsstrategie und setzen künftig vor allem auf den Absatzmarkt USA. Dies bestätigen neben Erklärungen aus den Firmenspitzen von Heckler und Koch sowie von SIG Sauer vor allem der Bau einer Heckler und Koch-Fabrik in Columbus (Georgia/USA) sowie Aufträge in teilweise dreistelliger Millionenhöhe aus dem US-Militär. Demnach soll etwa Heckler und Koch das U.S. Marine Corps mit Sturmgewehren vom Typ HK416 ausrüsten. SIG Sauer startet im kommenden Monat die Belieferung der US-Streitkräfte mit seiner Pistole P320, die zur neuen Standardwaffe der Armee wird. Vor allem aber haben beide Unternehmen den US-Zivilmarkt im Blick. Hohe Beliebtheit genießt dort insbesondere das SIG Sauer-Sturmgewehr MCX, mit dem das Massaker von Orlando (Florida) im vergangenen Juni begangen wurde. SIG Sauer zählt heute zu den Top Five auf dem US-Markt für Handfeuerwaffen und hat im US-Wahlkampf Donald Trump unterstützt. US-Produktionsstätten ermöglichen es beiden Firmen, die deutschen Vorschriften zum Rüstungsexport zu umgehen. Dies erleichtert unter anderem die Ausfuhr von Waffen nach Mexiko.


Ungarn und das Wasser


vor einiger zeit hat mir eine ganz liebe (kunst)-freundin ein flugticket nach ungarn geschickt. mensch, war ich froh, als ich dann wieder zurück daheim war.
man hat halt diese klischees im kopf von temperament und weingebieten, prächtigen kaffeehäusern und czardas.
und dann geht es am flughafen los mit maut bezahlen. hier maut, da #maut, überall diese automaten. über die nunmehr bezahlte autobahn fuhren wir weiter nach egger. rechts #einkaufszentren, links einkaufszentren, die üblichen verdächtigen wie #bauhaus, #kik usw.
dazwischen kurz in die #weinfelder, als wir mal pullern mussten. diese weinfelder werden von wasserfirmen systematisch kaputt gemacht, sagte die freundin. das normale köstliche #wasser aus dem #lava-gestein wird extrem chloriert, um dann überall #flaschenwasser verkaufen zu können. musste das auch schmerzlich im pool unseres sogenannten 4-sternehotels erleiden, im lande der heißen quellen...
auf der fahrt grauenvolles, halbrohes essen aus der miKrowelle bei der einkehr in ein gasthaus. und in #egger auch überall diese blöden liebesschlösser von #ABUS an den uralten schmiedereisernen gittern. #Europa halt. #Neoliberalismus.
im esterhazy-fürstenpalast egger dann ganz oben die camera obscura. Ich mache ein paar witze über "Spying", aber kein #ungar lacht. Man hat hier schon so vieles erlebt, einmärsche von links und von rechts und so weiter. das wort #NSA spreche ich dann schon gar nicht mehr aus, das die heute kosmosweit die #cameraobscura ersetzt.
ich könnte jetzt noch darüber schreiben, warum ich an einer reise an die #ostsee-#waterfront nicht teilnehme. aber ich muss jetzt zum #wochenmarkt, einen beutel #äpfel kaufen. ip


Montag, 9. Oktober 2017

Mal andere Tapeten seh'n


Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke, und macht sich in der Dämm'rung auf den Weg... (Hilde Knef)

31848 Bad Münder, Fritz-Hahne-Str. 4

17. November 2017 um 19 Uhr Unser Gast:
Dr. Elke Wagner crossoverdesign

Ihr Spezialgebiet: individuelle Tapetenentwürfe, kunden-und  raumbezogen,
sehr aussergewöhnlich

Anbei ein Foto entstanden in ihrem Atelier und Ladengeschäft in Braunschweig
Gliesmaroder Straße 94, 38106 Braunschweig

Wir freuen uns auf Euer Kommen und gute Gespräche

Herzlichst

Yvonne Goulbier & Gisela Hahne

der weg ist das ziel - se hace el camino al andar


der kleine zwetschgenbaum im hof hat dieses jahr überraschenderweise sehr schöne früchte getragen.
habe zuerst alles in den gefrierer geworfen, mit kern. einige wochen später wieder rausgeholt, kerne entfernt, eingekocht.
Dachte heute, was mache ich mit dem vielen zwetschgenmus und entschloss mich, damit kuchen zu backen.
einer ist schon raus, zwei sind noch drin bis 18.30. es duftet im gesamten haus.
die herdplatte und den abwasch fotografiere ich lieber nicht. naja, geschirrspüler.
aber habe ich mir insgesamt vorher den aufwand wirklich klar gemacht? die schmutzigen schürzen und tücher? die flecken auf der kleidung? all dies angetrocknete zeug?
stelle das jetzt mal unters stichwort #mondaymotivation, liebe foodoras, deliveros, pizzabringdienste usw. - und noch einige posts ins netz.(ip)
es ist wie immer klietschekuchen dabei herausgekommen, aber essbar. Vintage

Samstag, 7. Oktober 2017

Café Elysium


Was macht man, wenn man #schwarzgeld hat wie heu, oder auch sogenanntes #privateequity. man gründet eine #unternehmensberatung wie #guttenberg, auch #startups verschleiern ne menge verschlungene wege.
Dazu ein kleiner Prosa-Text von mir. Wer bringt ihn mal in Reime und vertont den mal?:

Kanalinseln. Jersey. Schweiz. Karibik. Google. Facebook. Twitter. Fonds. Deutsche Bank. Landesbanken. Soros. Berkshire Hathaway. Rockefeller. J.P.Morgan. Goldman Sachs. Fitch. Moodys. standard & poor’s. Cinderella-Immobilien. Banken. BNP Paribas. Economist. Frauen. Think Tank. Rockefeller. Bill und Melinda Gates. Technik. Sparkasse. Erben.

Freitag, 6. Oktober 2017

Sturm - oder PublicPrivatePartnership (PPP)

Wenn der Sturm die alte Pappel niederreißt, bietet sie immer noch Lebensraum für Kleintiere und Insekten. Bis das Grünflächenamt eine PPP-Firma beauftragt, den Reststamm zu schreddern.
Die Analogie zur Entsorgung von Menschen durch das PPP-Krematorium
Hannover-Lahe im Eigentum der Fa Lautenbach liegt nahe.
Anmerkung: Lautenbach ist wenigstens noch ein alteingesessener Betrieb. Inzwischen sind internationale Bestattungskonzerne dabei, die gesamte Begräbniswirtschaft zu industrialisieren.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Waffenexport, Krisen, Fluchtursachen

 
Vortrag von Andreas Zumach (Journalist, taz)
Fr, 17.11., 19:00 Uhr, Gemeindehaus der Apostelgemeinde (Gretchenstr. 55, 30161 Hannover) Friedensbüro Hannover und Apostelgemeinde
 „Umringt von einem Kranz der Krisen stellt sich unsere Allianz, unsere transnationale Gemeinschaft, als eine Insel der Sicherheit, der Stabilität und des Wohlstands dar.“ – so der ehemalige NATO-Generalsekretär Asmussen. Eine Festung, abgeschottet gegen Gewalt, Krisen und Flüchtlinge soll Europa bleiben, auch wenn dazu failed states wie Niger und Tschad aufgerüstet werden – beschlossen auf dem EU-Flüchtlingsgipfel in Paris. Die Waffenproduzenten in Frankreich und Deutschland, sie verdienen gut am Ausbau der Festung Europa, aber sichern sie wirklich unseren Wohlstand? Und zu welchem Preis? Oder werden im Gegenteil die Krisen und Flüchtlingsströme angetrieben, vor denen wir uns fürchten? 
„Haltet Recht und Gerechtigkeit, und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand, und schindet nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen, und tut niemand Gewalt“ – so predigt Jeremia dem jüdischen Königshaus, sonst soll „spricht der HERR, dies Haus … zerstört werden.“ 
Recht und Gerechtigkeit im globalen Maßstab: das müsste die Leitidee sein für eine Politik, die Fluchtursachen bekämpft, eine Afrikapolitik, die diesen Namen auch verdient. Sonst könnte es geschehen, dass unser Haus zerstört wird.

Die koptischen Gemeinden in Ägypten in ihrem muslimischen Umfeld. Fluchtursachen und Möglichkeiten ziviler Konfliktlösungen. Vorträge und Diskussion 

Di, 21.11., 19:00 Uhr, Gemeindehaus der Apostelgemeinde (Gretchenstr. 55, 30161 Hannover) Friedensbüro Hannover, der Deutschen Friedensgesellschaft – VK Nds.-Bremen und Apostelgemeinde
Aus aktuellem Anlass (Anschläge des IS auf Koptinnen und Kopten in Ägypten im Mai 2017) wollen wir uns mit dem Leben der christlichen Minderheit in Ägypten beschäftigen und nach Möglichkeiten ziviler Konfliktlösungen fragen. Dazu hält Benno Malte Fuchs, Bildungsreferent vom Bund für Soziale Verteidigung (Minden), ein Einführungsreferat. Durch sein Projekt "Think Peace" (www.think-peace.de) kennt er sich bestens damit aus, Grundkenntnisse über Konflikttransformation zu vermitteln.

Anschließend wird die Künstlerin und Ägyptologin Daniela Rutica M.A. über das Leben der Koptinnen und Kopten im überwiegend muslimisch geprägten Ägypten und über Fluchtursachen berichten. Frau Rutica kennt diese alte christliche Kirche von zahlreichen Besuchen in Ägypten und durch ihre Tätigkeit als Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Koptischen Kloster Brenkhausen