proll-party an den kiesteichen nahe hannover-ricklingen.
meinem zwar intelligenten und lebhaften, aber unzureichend untergeordneten (er ist eben wie alle, die zu mir gehören), nicht angeleinten hund werden unversehens beim durchradeln käsebrocken zugeworfen.
ich locke ihn weg mit eigenen leckerlis und leine ihn an.
dazu muss ich mich vor einem koloss bücken, der bedrohlich eine bierflasche zwischen den oberschenkeln eingeklemmt hält, während er den käse zerteilt.
"können sie nicht grüßen?", herrscht er mich an.
ich ignoriere ihn und fahre unter aggressivem bombardement durch schweizerkäse-brocken davon.
er schreit hinter mir her: "typisch niedersächsisch, kann nicht grüßen. blöde kuh."
also, ich besorg mir dies oxytocin-spray. vielleicht wirkt es effektiver als pfefferspray.
schließlich hat die pharmaindustrie uns frauen je nach alter jahrzehntelang mit antibabypillen oder wechseljahreshormonen kontaminiert, jetzt sollten mal die testosteronüberschüssigen drankommen.
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Sonntag, 30. August 2009
Samstag, 22. August 2009
hormone
gestern wollte ich mit meiner tochter noch den abendlichen blick über den maschsee genießen und auf der terrasse des altehrwürdigen hannoverschen ruderclubs HRC einkehren, der sich eigentlich über gäste freut.
eine vorhangkette am treppenaufgang hielt uns ab, dann ein tor.
als ein freundliches mitglied den hochgewachsenen stattlichen wirt mit dem goldhalsband und der elvis-tolle deshalb rüffelte, rastete der total aus. eingeschüchtert nahmen wir dennoch platz.
klarer fall von testosteron-überschuss, aber wir hatten leider kein oxytocin dabei, was schon als nasenspray verabreicht sozialer macht, zur kooperation einlädt. man hätte es verdeckt in seine richtung versprühen können.
zuviel testosteron führt bei männern häufiger zu suizid, krankheiten und unfällen, hat die forscherin susan pinker herausgefunden.
ich bot dem unter strom zu stehen scheinenden wirt, der uns schließlich gezwungenermaßen dezidiert zuvorkommend bedient hatte, zum schluss noch an, die von uns durch die nasse treppe verursachten fußstapfen wegzuwischen und gab trinkgeld.
eine vorhangkette am treppenaufgang hielt uns ab, dann ein tor.
als ein freundliches mitglied den hochgewachsenen stattlichen wirt mit dem goldhalsband und der elvis-tolle deshalb rüffelte, rastete der total aus. eingeschüchtert nahmen wir dennoch platz.
klarer fall von testosteron-überschuss, aber wir hatten leider kein oxytocin dabei, was schon als nasenspray verabreicht sozialer macht, zur kooperation einlädt. man hätte es verdeckt in seine richtung versprühen können.
zuviel testosteron führt bei männern häufiger zu suizid, krankheiten und unfällen, hat die forscherin susan pinker herausgefunden.
ich bot dem unter strom zu stehen scheinenden wirt, der uns schließlich gezwungenermaßen dezidiert zuvorkommend bedient hatte, zum schluss noch an, die von uns durch die nasse treppe verursachten fußstapfen wegzuwischen und gab trinkgeld.
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