Mittwoch, 8. Januar 2025
Nutzung von Gleichstrom für nachhaltige Industrie nicht verschlafen
Montag, 8. November 2021
von wegen, die Konsumentin solle auf gesunde Farbe in der Kleidung achten
#Polymerisation #PMMA, #Cyanide erzeugt Lack im Reaktor, der zur Herstellung Fahrbahnmarkierung+Feuerschutzlack, Klebstoffe, Autos, Bergbau, Flugzeugfenster, Bildschirme,Displays,Werbemitteln,Druckfarben verwendet+als #Plexiglas weltweit z.B. von #Röhm #Darmstadt vermarktet wird
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#DIHK: 83% deutsche Unternehmen von #Rohstoffmangel+#Lieferketten-Problemen betroffen. Gravierend bei #Jute, dem Trägermaterial für #Linoleum in #Delmenhorst.#Chips für #Elektronikbauteile fehlen, #Kunstlederhersteller #BeneckeKaliko #hannover #Contitech-Gruppe fehlen #Halbleiter ipideenfoto |
Sonntag, 14. Februar 2021
Bitte kein #PlastikBashing der Verbraucher:innen!!!
Zur Plastikherstellung wird Erdöl benötigt. Allein bei Hewing (Rettich-Gruppe) im münsterländischen Ochtrup werden auf 14 Produktionsstraßen bis zu einer Million Meter Plastikrohre am Tag produziert (Jährlich 150 Millionen Meter). Zwei Elektronenbeschleuniger im Kellerbunker vernetzen dazu nebeneinanderliegende Atome.
Nichtsdestoweniger bezichtigen Betriebsräte von Plastikfirmen (jede Firma ist ja dankbar, solche Marionetten zu haben), die Verbraucher*innen (hier bemühen sie ausnahmsweise ganz selbstverständlich das Gendersternchen, weil es um Anklage geht) als unfähig, den Aludeckel vom Joghurtbecher zur Wiederverwertung abzulösen.
Dabei stammen geschätzt 86 Prozent des Plastiks in Flüssen und Ozeanen aus Asien, an dessen Export unsere deutsche kunststoffverarbeitende Industrie 2018 rund 66 Milliarden Euro verdiente, und der Umsatz soll weiterhin explodieren.
Plastik ist Schlüsselwerkstoff für E-Mobilität und Erneuerbare, Luft- und Raumfahrt, Medizin und Hausbau. Die Pandemie ließ die dafür nötige Plastikproduktion ebenfalls anschwellen.
Die treuen deutschen Pfandsammler hingegen sammeln 99 Prozent der PET-Flaschen wieder ein und sind auch für die Glasindustrie unentbehrlich.
ChemCycling von BASF verwandelt zwar mit ihrer neuen, 14 Mio. Euro teuren, Anlage Plastikabfälle wieder in einen brauchbaren Rohstoff, um fossile Rohstoffe zu ersetzen, aber wozu? Für noch mehr Umsatz.
So what? Covestro in Leverkusen will Erdöl mit CO2 ersetzen. Mit solchen nachhaltigen Initiativen sollten sich die Medien befassen, um Bürgerinnen und Bürger in ihrer Angst ums Überleben zu informieren.
Und die Wahrheit veröffentlichen: Der industrielle Verbrauch an Plastik explodiert ungebrochen.
Ingeburg Peters
Sonntag, 22. September 2019
Der Erde geht die Puste aus
Hannover. Hinten pfui, die weltbekannte Verpackungsfirma #leunisman im Herzen Hannovers an der Andertenschen Wiese. Die von ihr an den Leineweg ausgestoßene Abluft mag ungiftig sein, aber wer daran vorübergeht, hält aufgrund des beißenden Geruchs doch lieber den Atem an.ip
Freitag, 7. August 2009
no future als normalzustand
das wurde mir heute hautnah klar, als ich mit einer studienabsolventin sprach, die in drei geisteswissenschaftlichen fächern erfolgreich abgeschlossen und nun bereits eine odyssee der jobsuche hinter sich hat. frauen, gut ausgebildet, denkt man, das war es doch, was so wichtig war und geschehen musste. aber pustekuchen, sie rennen genauso gegen die wand wie der jugendliche hartz IV-empfänger, der sich an seiner bierflasche festhält.
die lage ist gar nicht mehr vermittelbar, würde ein kabarettist es ironisch ausdrücken: no future ist der normalzustand.
das zahlgeld und kreditgeld hat sich schon lange, und von fachleuten ungebremst, vom sichtgeld abgekoppelt, das gesamte finanzsystem ist ein einziges spielcasino. die realwirtschaft ist automatisiert.
eine kuh, die früher beim bauern fast zur familie gehörte, ist zur reinen produktionsmasse geworden, und so wie ihr ergeht es in der industriegesellschaft allen anderen tieren und pflanzen auch.
nun schließlich kommt der mensch an die reihe, finanziell ausschlachtbar vor allem die frau. schon preisen private zellbanken ihr nabelschnurblut an.
wann endlich werfen die jobsuchenden den kram hin und verbünden sich mit migranten, subproletarierinnen, straßenkindern, facharbeitern, studentinnen, leiharbeitern, künstlern, hartzIV-empfängerinnen, intellektuellen, um den kapitalismus abzuschaffen, wie jutta ditfurth es in ihrem buch "zeit der zorns" (droemer) ersehnt: "törichte milieubeschränkungen sollten überwunden werden. denn menschen sind uns mehr wert als dinge".
Dienstag, 27. Januar 2009
Auspuffgase
die bundesregierung indes ignoriert diese so simple tatsache und wirft den giftschleudern-autoherstellern neben den kriminellen banken unser geld hinterher, und das merkel genehmigt.
wie erklär' ich das bloß kindern, dies testosterongeschwängerte konjunkturprogramm?

