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Dienstag, 27. März 2012

Deutsche Messe AG auf Expansionskurs in der Türkei

100 Prozent an CeBIT Bilisim Eurasia

Hannover/Istanbul. Die CeBIT Bilisim Eurasia in Istanbul ist der ITK-Hotspot in der Türkei. Die Deutsche Messe AG übernimmt jetzt diese internationale ITK-Fachmesse zu 100 Prozent. Die entsprechenden Verträge wurden kürzlich in Istanbul unterzeichnet. Das im Jahr 2000 gegründete Joint-Venture  "HİFAŞ" (Hannover Fairs İnterpro Uluslararası Fuarcılık A.Ş.), ein Zusammenschluß von HANNOVER MESSE INTERNATIONAL ISTANBUL und İnterpromedya A.Ş. hat die CeBIT Bilisim Eurasia kontinuierlich zur größten ITK-Messe in der Türkei ausgebaut.

"Als Treffpunkt für Aussteller und Besucher aus aller Welt fördert die internationale ITK-Fachmesse vor allem die Kooperation zwischen Unternehmen und Regierungsinstitutionen.  Internationale Firmen und Fachbesucher nutzen die CeBIT Bilisim  jährlich  als wichtigste Plattform für Geschäftskontakte in der gesamten Schwarzmeerregion. Sie hat ihr B2B-Profil stetig geschärft und sich zur größten ITK-Business-Plattform im eurasischen Wirtschaftsraum entwickelt", sagt Alexander Kühnel, General Manager der HANNOVER MESSE INTERNATIONAL ISTANBUL. Im Zuge der Ausweitung des Auslandsengagements übernimmt die türkische Tochtergesellschaft die komplette Verantwortung für Messedurchführung und Gestaltung des Konferenzprogramms.

Vom 29. November bis zum 2. Dezember 2012 wird die CeBIT Bilisim Eurasia in neuem Umfeld auf dem CNR Expo – Gelände in Istanbul durchgeführt. Internationaler Partner der CeBIT Bilisim Eurasia wird in diesem Jahr Zypern sein. Mit ihrem umfangreichen Konferenzprogramm und dem CeBIT Synergy Summit gibt sie deutliche Impulse für die IT-Aktivitäten und Investitionen in der Türkei sowie in den umliegenden Anrainerstaaten.

"Seit 1999 veranstaltet die Deutsche Messe CeBIT-Events an international ausgewählten Standorten wie Australien, Brasilien und der Türkei. Damit werden exportorientierten Unternehmen einzigartige Chancen eröffnet, in einer globalisierten Wirtschaft neue Absatzmärkte zu erschließen", sagt Wolfgang Lenarz, Senior Vice President Global Fairs der Deutschen Messe AG. Das International Branding bewährter Messekonzepte wie der CeBIT wird die Deutsche Messe AG auch weiterhin ausbauen. "Dieses weltweite Engagement wirkt nicht nur in Richtung Ausland, sondern schafft auch eine Reihe von positiven Rückwirkungen für den Messestandort Hannover und seine internationalen Leitmessen", ergänzt Wolfgang Lenarz. 

Dies ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Mittwoch, 2. September 2009

Haben Sie denn noch ein Fischgeschäft in Ihrer Nähe?

"Spekulationen richten keinen Schaden an, wenn sie nur Blasen auf einem ruhigen Strom von Unternehmertätigkeit sind. Die Lage ist aber ernst, wenn die Unternehmertätigkeit zur Blase auf einem Strudel von Spekulationen wird."
John Maynard Keynes

Die Weg-Globalisierung der Nahversorgung findet mitnichten nur weit hinten in Afrika statt, und auch da hat es ja sehr sehr dramatische Auswirkungen auf die Bevölkerung, sondern vor unserer Haustür. Noch in den 70ern konnten Inhaber, sei es einer Fleischerei, eines Fischgeschäfts, einer Bäckerei, eines Elektroladens, eines Lebensmittelgeschäfts, gut von ihren Geschäften leben.
Aber dann kamen die Supermärkte und globalen Ketten und nun steht der gesamte Mittelstand in Deutschland vor dem Aus, ob Brillengeschäfte oder Boutiquen, sie werden von S. Oliver und wie sie alle heißen, an die Wand gespielt.
Die Inhaberin des Edeka-Ladens bei mir um die Ecke weinte, als sie schließen musste, weil Edeka den Supermarkt NP in der Nähe eröffnete. Ebenso erging es dem renommierten Herrenausstatter Erdmann, der Firma Heutelbeck im Zentrum undundund.
Afrika ist nicht mehr so weit weg, wie mancher vielleicht glaubt, Afrika, und das heißt an dieser Stelle Zerstörung gewachsener Strukturen, das sind inzwischen auch wir.

Freitag, 24. April 2009

hannover-messe-industrie-impressionen

die hannover-messe geht zuende. die global players unter den ingenieuren reisen wieder ab nach beijing. zum beispiel herr b. im preiswerten outlet-armani-anzug, gebürtiger italiener, in estland lebend, in beijing gerade ein haus bauend, völlig begeistert von den dort lebenden menschen und dem schönen land. mit dem smog sei es nicht so schlimm. seine sämtlichen zulieferanten für schneidwerkzeuge im automobilbau hätten die produktion nach china verlagert, und chinesisch kann er neben deutsch und englisch sowie der muttersprache italienisch natürlich auch sprechen.
sein kommentar zur wirtschaftskrise: "das geht noch 10 jahre so weiter, dann sind auch in den ärmsten ländern die kosten gestiegen und alle sind in etwa auf gleichem niveau, auch deutschland. in estland und anderen schnell wirtschaftlich gewachsenen ländern haben viele leute den fehler gemacht, mit dem steigenden gehalt gleich einen bmw auf raten zu kaufen. nun stehen die bmws und porsches wieder beim händler, können nicht abgezahlt werden. aber das war dumm und muss von den leuten ausgebadet werden."
ich sehe die lage etwas anders, die automation ist schuld, nicht der private konsument.
und was china betrifft, da besteht ein riesiges bedrohungspotentail der westlichen welt derzeit hinter der sprichwörtlichen freundlichkeit.