Donnerstag, 28. Mai 2026

BUND:„Teflon” und „PTFE” häufige Bezeichnungen für PFAS

Welche Pfannen sind ohne PFAS?

Gute Alternativen zu PFAS-haltigen Beschichtungen sind längst verfügbar – nicht nur für Pfannen, sondern auch für Airfryer-Körbe, Waffeleisen und ähnliche Geräte: Gusseiserne Pfannen kommen ganz ohne Beschichtung aus. Ihre Antihaftwirkung entsteht durch eine sogenannte „Patina“ aus eingebranntem Öl. Sie sind langlebig, allerdings auch schwerer und pflegeintensiver.

  • Wer eine leichtere Pfanne ohne PFAS sucht, kann auf Keramikbeschichtungen und andere beschichtungsfreie Oberflächen setzen.
  • Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung: Pfannen müssen ausdrücklich als „PFAS-“ oder „PFC-frei“ ausgewiesen sein. Angaben wie „PFOA-frei“ sind wenig aussagekräftig, da PFOA nur eine einzelne, ohnehin schon verbotene PFAS-Verbindung ist.
  • Auch bei den Körben von Airfryern gibt es PFAS-freie Varianten, etwa mit Keramikbeschichtung oder Glas-Korb.
  • Noch mehr Tipps, wie Sie PFAS in der Küche vermeiden können, lesen Sie hier.

„Teflon” und „PTFE” häufige Bezeichnungen für PFAS

PFAS werden im Küchenbereich oft unter dem Markennamen „Teflon“ eingesetzt oder als „PTFE“ aufgeführt. Nicht alle Hersteller kennzeichnen ihre Produkte eindeutig als PFAS-frei. Teilweise finden sich Hinweise nur auf den Webseiten. Mit der kostenfreien BUND ToxFox App können Sie eine Anfrage direkt an den Hersteller senden. 

Sind PFAS-Beschichtungen gesundheitsschädlich? 

Anti-Haft-Beschichtungen mit PFAS sind bei korrekter Verwendung nicht direkt gesundheitsschädlich. Kritisch wird es bei zu hohen Temperaturen oder wenn die Beschichtung beschädigt ist: dann können PFAS freigesetzt und über die Nahrung oder Luft in unseren Körper gelangen. 

Wie sollten PFAS-Pfannen entsorgt werden? 

Damit die Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen, gehören Pfannen mit zerkratzter PFAS-Beschichtung in die Restmülltonne, eigentlich sogar in die Sondermüllverbrennung. PFAS sind selbst bei korrekter Nutzung ein riesiges Umweltproblem. Bereits bei der Herstellung und späteren Entsorgung gelangen die Chemikalien in die Umwelt. PFAS bleiben über Jahrhunderte erhalten.

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