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| Kanisterweise Glühwein backstage ohne Werbedesign. ipfoto |
Hannover. Nahe Kultusministerium zieht ein Haufen jugendlicher Junkies sich ungeniert was in die Nase hoch.
Am Hohen Ufer liegt eine echte tote Ratte mitten auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt. Nach den ausziehbaren Sperren kommt auch gleich die Mittelalterbude Rattennest, vor der Eltern ihre Kinder fotografieren, während nebenan ein Riesenschwein am Spieß gebraten wird. Haben viele Kinder sicher noch nicht gesehen, die kennen das nur verpackt in verzehrfertigen panierten Stücken.
Kollegengruppen kennzeichnen ihre Zusammengehörigkeit durch rote Mützen, damit sie sich nicht im Gewimmel verlieren, Selbsthilfegrüppchen durch leuchtende LED-Diademe. Einmal Königin sein. Nahebei das Armbrustschießen. Wo liegt nun der Unterschied zum Schützenfest?
Dazwischen drei sorgenvoll dreinblickende Polizistinnen auf Streife. Schließlich wird reichlich Glühwein aus Plastikkanistern in Holzbecher ausgeschenkt. Ein einsamer Mann regt sich tierisch über die schlecht sichtbare Preisauszeichnung der Käselaibe auf und versucht, eine alte Frau vom Kauf der seiner Meinung nach völlig überteuerten Ware abzuhalten.
Ein Kind in der Karre möchte von seiner Mutter nochmal durch den Wunschbrunnenwald gefahren werden.
Jemand sagt:"Hier kommst am Sonntag nicht mehr durch." Nicht nur am Sonntag. Schon Freitagnachmittag geht rund um die Marktkirche nichts mehr, nur noch Richtung Leine ist etwas Luft.
"ScheißDeutschland" ruft ein sedierter Ausländer auf dem Heimweg am Goetheplatz.
An der Fassade des Bahnhofs läuft eine lautstarke Videoshow mit springenden Rentieren für die auswärtigen Touristen ab.
Vorm Opernhaus wird ebenso lautstark Chanukka gefeiert und die israelische Flagge geschwenkt.
In der Luxusmeile Luisenstraße liegt nahe Kastens Hotel Luisenhof hinter einem schweren BMW ein Muslim im Dunklen auf dem Bürgersteig und betet gen Mekka.
Besser kauft man sich für 5 Euro nen Adventskranz aus Nordmannstanne oder nen kleinen Leuchter, und blickt zuhause beim Tee in die Flamme? ip


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