Montag, 3. Februar 2020

Wozu noch eine einzige journalistische Zeile schreiben?...


...übe mich besser stattdessen vorsorglich im Gemüseanbau, falls die wahnwitzigen projekte des autonomen fahrens von #enercity, #smarthome und #smartcity sowie #5G dem klimakrieg zum opfer fallen.  

  • Zeitungsausschnitt Russinnen
  • Zeitungsausschnitt Kannibalismus

In meinem Archiv für Gedrucktes und Geschriebenes 1998/99/2000 ist zu finden:

Am 18.Mai 2000 „Rot-Grün lässt Autofahrern freie Fahrt“

Am 20. Juni 1999 aus dem Kommuniqué der G 8 in Köln „Die Stärkung des Nichtverbreitungsregimes und der Abrüstungsmaßnahmen weltweit ist eine unserer wichtigsten Prioritäten.“

Ca. Oktober 1998 meine Notizen „In einer rot-grünen Regierung wird jetzt gerüstet. Die zivilen Krankenhäuser haben künftig 1000 verletzte Soldaten aufzunehmen.“ (im Friederikenstift Hannover inzwischen Alltag, ip)

Am 19. Mai 2000 „Siemens lässt radioaktive Überreste des Kalten Krieges in Russland zu Brennelementen umarbeiten.“ (siehe Foto)

Am 6.Januar 2000 Bundesamt für Strahlenschutz „Neun neue Anträge für standortnahe Zwischenlagerung von abgebrannten Brennelementen an den jeweiligen Kraftwerken“
und am 2.Februar 1999 "Mobilfunkeinfluss auf menschliche Hirnströme nicht nachgewiesen".

ohne Datum „Sexy Menü: Da ißt das Auge mit“ (siehe Foto)

Am 19. Mai 2000 „Eine halbe Million Frauen in Rotlichtviertel verschleppt. Das Gewerbe, um das es geht, ist so international wie das Geschäft mit Öl oder mit Rohdiamanten.“

Am 10.Juli 1999 „Nord/LB-Chef Manfred Bodin sieht das Geldinstitut in einer komfortablen Lage“.



April 2000 „Ihme-Zentrum: Die Mauern sind müde. Leonardo DiThurow ist noch einmal wehmütig über das sinkende Schiff gewandelt.“


Ohne Datum „Bonn (kne). Eine ‚planmäßige‘ Verlagerung von Unternehmensgewinnen ins Ausland findet nicht statt. Dies habe eine Befragung von 3000 Unternehmen ergeben, teilte der Leiter der Steuerabteilung des DIHT mit“.

7. Oktober 1998 „Deutsche Bank Chefs Breuer und Walter begrüßten das Eintreten der #IWF-Gremien für eine stärkere Einbeziehung des Privaten Sektors in die Bewältigung und Vorbeugung von Finanzkrisen. Dabei dürften die Banken aber nicht nur „Goldesel“ sein.“


Donnerstag, 30. Januar 2020

Die Pfütze, in der er sich spiegelt


Eine #SPD-Politikerin will #Sexkauf bestrafen lassen. Gute Nachmach-Aktion der feministischen Bestrebungen, wenn auch nur zur Rettung der absaufenden SPD.
Sah einen Freier mit lockig-langem Haarschopf sich noch ein letztes Mal in der Schaufensterscheibe spiegeln, ehe er ins Bordell einbog. Der Eindruck beim Zurechtzupfen der Haare könnte entstehen, dass er den Prostituierten gefallen möchte, aber er begeistert sich lediglich für sich selbst. Der hannoversche Künstler Timm Ulrichs hat dies drastisch unverblümt dargestellt, als er in einen horizontal liegenden, personengrossen Spiegel ein Loch an passender Stelle bohren ließ und es dann entsprechend benutzte. Aber eine lebendige, weiche und warme Muschi mit berufsmaessig stets freundlichem Support skrupellos zu kaufen, ist natürlich viel angenehmer als beispielsweise die Plastikimitate aus dem Automaten oder aufwendig aus Vinyl, so mann es sich leisten kann?
Oder wie es eine selbstbewusste Nutte gegenüber der katholischen Nonne Lea Ackermann formulierte: "Ich bin die Pfütze, in der er sich spiegelt." Kurze Zeit später war sie auf Nimmerwiedersehen verschwunden. ip

situation spekulanten Lenaustraße


 #hannover:
Sprach heute mit axel auf dem kirchplatz.
"ich bin der einzige, der noch gegen die klagt, die anderen haben alle den schwanz eingezogen und sich kaufen lassen," sagt er, der immer noch die küche seines freundes bewohnt.
ich: "traf matthias, der grüßte mich nicht einmal, obwohl ich doch alle politiker zu euch geschickt hatte." er: "der ist doch meist besoffen".
ich: "und der daniel gardemin, den ihr so überaus cool fandet, labert sich jetzt im lindenspiegel über einen kleingartenbewohner aus, während er zu mir auf die anfrage, ob er etwas für euch hätte, sagte: 'ich bin doch kein vermieter'. axel: "in seinem haus wurde etwas frei, er hat es uns nicht gegeben."ip


In den Odem der Natur quillt das Ödem des Geldes


Irgendwie muss es in der Luft liegen, oder unsere Hirne werden bereits von Satelliten gescannt. Jedenfalls hatte ich gerade einen Text und Komposition fertig, als vom Theater im Pavillon das neue Stück "Blackbox IWF" hereingeflattert kommt.
Nun denke ich bei IWF immer an diesen schrecklichen Internationalen Währungsfonds, über den ich meine Immaturenprüfung zur Uni Hannover schreiben musste. Und bei Blackbox? Siehe mein Blackboxrock, das Wort lässt sich schütteln zu Blackrockbox...



Blackboxrock


Das ist der Blackboxrock,
der rockt das Geld.
Damit es in die Blackbox fließt.

Das ist der Blackboxrock,
der baut sehr hoch,
und unten fließt das Geld
in ein Riesen-Blackboxloch.

Das ist der Blackboxrock,
der macht es euch gemütlich
in den Käfigen.

Das ist der Blackboxrock,
da stimmt jeder Ton,
damit du's fließen lässt.

Auf meinem Bildschirm
flackert ein Kaminfeuer.
Auf deren Bildschirm
flackert mein Gesicht.

Easy richrich
Nehmt die 8
Easyrichrich
Nehmt die 8. 

Glück gegen Honorar.
Glück der Überwachungskamera.

In den Odem der Natur
quillt das Ödem des Geldes.

Text und Melodie: Copyright by Ingeburg Peters

Bin insbesondere in meine Wortwendung Odem in Ödem total verliebt...
Auch die Wendung 'Glück gegen Honorar' ist mir gut gelungen. 








BLACKBOX IWF


Theater im Pavillon: BLACKBOX IWF
Firma für Zwischenbereiche mit boat people projekt
Foto: Ketty Bertossi
Termine: Fr & Sa I 08./09.02.2020 I 19:30 Uhr
In den aktuellen Diskussionen über Flucht und Migration werden alte Stereotype des sogenannt "kulturell Anderen“ sichtbar. BLACKBOX IWF begibt sich auf diese Spuren und gelangt dabei an einen bislang wenig untersuchten Ort: Das ehemalige Institut für wissenschaftlichen Film in Göttingen (IWF). BLACKBOX IWF handelt von der Notwendigkeit und der Unmöglichkeit, Bilder des sogenannt „kulturell Anderen” zu überwinden. Auf der Bühne konfrontieren sich ein Kulturanthropologe, zwei Performer*innen und ein Medienkünstler mit ihrer Tätigkeit als Dokumentierende.
Das IWF wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und entwickelte sich rasch zur wichtigsten Institution für eine Filmproduktion mit wissenschaftlichem Anspruch im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Im Jahr 2010 wurde es geschlossen, es blieb ein Nachlass, der tausende ethnologische Filme mit Begleittexten und Akten umfasst – eine Sammlung von Versuchen, das kulturell „Andere“ wissenschaftlich abzubilden. Nach dem “Sommer der Migration“ 2015 diente das Gebäude drei Jahre lang als Unterkunft für Geflüchtete und als Probebühne und Aufführungsort der Freien Theatergruppe “boat people projekt“, die Theaterstücke zu Flucht und Migration realisiert.
www.firma-zwischenbereiche.ch
www.boatpeopleprojekt.de


Der KZ-Kommandant Adolf Haas

Vortrag und Buchvorstellung in der Gedenkstätte Bergen-Belsen 
am Sonntag, den 09. Februar 2020 um 14:30 Uhr
Seit 1932 stieg der Bäcker Adolf Haas rasch in der SS auf. Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg von der SS im ländlichen Westerwald bis zu den Terrorstätten des NS-Regimes. Als Kommandant der Konzentrationslager Niederhagen/Wewelsburg (1940 - 1943) und Bergen-Belsen (1943-1944) scherte er sich kaum um die Lebensbedingungen der Häftlinge, dafür umso mehr um seine persönlichen Vorteile.
Die 2019 von dem Berliner Historiker Jakob Saß unter dem Titel "Gewalt, Gier und Gnade" veröffentlichte neue umfangreiche Biographie über Adolf Haas, die er am Sonntag, den 09. Februar 2020 in der Gedenkstätte Bergen-Belsen um 14:30 Uhr vorstellt, blickt hinter die Fassade des Massenmörders Adolf Haas, der kurz vor Kriegsende spurlos verschwand. 
 

Die Zeit ist nur ein leerer Raum




Ich bin treu, im Sinne von Beständigkeit.
Vor allem bin ich meinen Schöpfungen treu, wie zum Beispiel meinem Dichter-Denker-Projekt Leibniz, Goethe, Eckermann, Lenau, Rückert, Wieland, Humboldts -  und ihren Sponsorinnen, in Hannover.
Ich gehe mit Hannah Arendt nicht einig, dass Denken stets Nach-Denken ist.
Denken kann auch frisch und neu sein.

Wie schrieb Wilhelm von Humboldt:
Die Zeit ist nur ein leerer Raum, dem Begebenheiten, Gedanken und Empfindungen erst Inhalt geben.
und
Dum deus calculat fit mundus
schrieb Leibniz,
 Wenn Gott rechnet, ereignet sich die Welt
 (Beispiel: Der später verhungerte Mathematiker Gödel als Gottes Co-Creator, dessen Werke in den USA noch immer unter Verschluss sind, schenkte Einstein in Princeton zum Geburtstag eine Formel, wie man aus dem Wasser die Vergangenheit lesen kann - Info aus einer Veranstaltung von Assunta Verrone, Hannover).
Ich kümmere mich auf lokaler Ebene aber nicht nur um Intellektuelles sondern konkret um das Sterben der Bäume.
Sogar auf dem eigentlich durch Baumkronen gut geschützten Rosmarinhof in Hannover, kraenkeln sie (siehe Fotos), während die rundum wohnende Hautevolée der Calenberger Neustadt angestrengt daran arbeitet, den Grünen endgültig zur Macht im Staate zu verhelfen.
Ingeburg Peters


ipfotos