Mittwoch, 27. Dezember 2017

#Lamento zum Jahresende


In den 70ern habe ich Wettbewerbe des #Ihmezentrum gewonnen (siehe Grafik von Gisy Piesche meiner Nixen-Idee) und wir haben legendäre Veranstaltungen dort ausgerichtet. Aber als #Zeitzeuge wird Architekt Keyl ins historische Museum eingeladen. Ich komme mir vor wie #Penélope, die in der #Antike gezwungen wurde, ihren neuen König zu erwählen. Vielleicht wird man mich dann mal einladen, wenn ich einen Mann vorweise? Nach dem alten Weihnachtsmotto: good tidings we'll bring for you and your King?
Constantin Alexander als Vertreter der neuen Generation und männlicher Seilschaften zeigt z.B. einen Film, in dem Carl Schätzle und Hans-Dieter Keyl vorkommen, aber nicht meine Ihme-Zeitung, als sei ich ein Pinup-Girl gewesen und hätte nicht die Nächte in der Akzidenz verbracht, um 40 Jahre lang dies Anzeigenblatt herauszubringen, in dem die beiden publizieren konnten. Natürlich könnte auch ich mir ein "kultivierteres" Forum vorstellen, aber was ich mit dem Blatt an Einmischung erreichte, war anderen Medien gar nicht möglich.

Dienstag, 26. Dezember 2017

2. Weihnachtstag

die innenstadt #hannover bietet am 2. weihnachtstag ein trostloses bild. #obdachlose sind zugeschüttet mit #weihnachtspäckchen der malediven-#urlauber+haben #bauchweh von den vielen #süßigkeiten. nahe der gerichtsbarkeit versammeln sich die #junkies. sogar vor kastens hotel in der luisenstraße stehen zwei bettler, gegenüber im schaufenster ist eine skijacke für nur schlappe 2000 € ausgestellt.
Das Foto zeigt die Sägespäne des abgebautenTannenwäldchens (Rauchen verboten)vom Weihnachtsmarkt.

Sonntag, 24. Dezember 2017

Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

Den Wohnungseigentuemern im #ihmezentrum wird von oben herab "erklärt", die neue, diskriminierend abwertende, Bezeichnung"#Brutalismus" entstamme dem frz.Wort brut, und die schlucken das, wie alles andere auch, während der Amerikanist Constantin Alexander als Lehrbeauftragter an der Universität von #Lüneburg Karriere mit dem Thema Brutalismus im ihmezentrum macht. Wie die zur Schlachtbank geführten Schafe müssen sie auch zusehen, dass der Investor des Gewerbebereichs Millionen verb...
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Montag, 18. Dezember 2017

In 99 Tarifgebieten gab es 2016 eine Trinkwasser-Flatrate für Haushalte

WIESBADEN – In 99 Tarifgebieten zahlten Haushalte 2016 für die
Trinkwasserversorgung ausschließlich ein Grundentgelt (Flatrate), das im
Durchschnitt 85,42 Euro für das gesamte Jahr betrug. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist dieser Tariftyp hauptsächlich in
Bayern (56 Tarifgebiete) und in Schleswig-Holstein (33 Tarifgebiete)
verbreitet. Üblicherweise setzt sich das Trinkwasserentgelt aus einer
verbrauchsabhängigen Komponente und einem Grundentgelt zusammen. Diese
Tarifgestaltung trifft für die meisten Tarifgebiete (12 662) zu.
 
 

Freitag, 15. Dezember 2017

Ein bisschen Spaß muss sein....


Hatten einen ganz tollen Deutsch- und Klassenlehrer: Dr. Paul Sander. Neben dem sachgerechten Zerteilen einer Forelle, frz. Cognac schmecken, brachte er uns auch diese Parodie von Schillers "Der Taucher" zu Gehör:

Der Tauchenichts-Heinz Erhardt

(frei nach Schillers »Taucher«)


»Wer wagt es, Knappersmann oder Ritt,
zu schlunden in diesen Tauch?
Einen güldenen Becher habe ich mit,
den werf' ich jetzt in des Meeres Bauch!
Wer ihn mir bringt, ihr Mannen und Knaben,
der soll meine Tochter zum Weibe haben!«
Der Becher flog.
Der Strudel zog
ihn hinab ins greuliche Tief.
Die Männer schauten,
weil sie sich grauten,
weg. — Und abermals der König rief:
»Wer wagt es, Knippersmann oder Ratt,
zu schlauchen in diesen Tund?
Wers wagt — das erklär ich an Eides statt —
darf küssen meines Töchterleins Mund!
Darf heiraten sie. Darf mein Land verwalten!
Und auch den Becher darf er behalten!«
Da schlichen die Mannen
und Knappen von dannen.
Bald waren sie alle verschwunden. —
Sie wußten verläßlich:
die Tochter ist gräßlich! —
Der Becher liegt heute noch unten...

Montag, 11. Dezember 2017

Leibniz war weiter

war 17 h gestern durch Tiefschnee zur bis auf den letzten EmporenPlatz besetzten LeibnizKirche. Dort brachte der Chor der #LeibnizUniversität #Christmas #Carols dar und schuf einen wundervollen Klangraum.
Nur - dazwischen wurde aus Bibelstellen die Schöpfungs- und #Weihnachtsgeschichte dargebracht:
"Er kam aus seines Vaters Schoß..."
Werde wohl #Heiligabend passen, um diese abstrusen #Männerfantasien nicht noch einmal zu hören, auch wenn andere Religionen nicht besser sind (im Buddhismus z.B. ist die schlimmste Strafe, als Frau wiedergeboren zu werden).
#Leibniz, der hier formal begraben liegt, war nicht so. Leibniz war weit. Weiter voraus.

Donnerstag, 7. Dezember 2017

KONTINUITÄTEN DES RASSISMUS GEGEN SINTI UND ROMA

VERANSTALTUNGSREIHE

75 JAHRE AUSCHWITZ-ERLASS

Anlässlich des 75. Jahrestages des sog. Auschwitz-Erlasses, der die reichsweite Deportation von Sinti und Roma in das KZ Auschwitz anordnete, findet die Veranstaltungsreihe "75 Jahre Auschwitz-Erlass – Kontinuitäten des Rassismus gegen Sinti und Roma" in Hannover und Celle statt. Neben der Erinnerung an historisches Unrecht, behandelt diese insbesondere die Kontinuitäten und die Gegenwart des Rassismus gegen Sinti und Roma.
Auch in Niedersachsen begannen Anfang 1943 Verhaftungen und Deportationen. Die rassistischen Denk- und Handlungsmuster waren jedoch mit Kriegsende 1945 keineswegs aus der Welt. Bis zur politischen Anerkennung des NS-Völkermords in Deutschland vergingen fast 40 Jahre. Dass es 1982 hierzu kam, ist ausschließlich dem lautstarken Protest der Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma zu verdanken. Das 2012 eingeweihte Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas in Berlin steht symbolhaft für diese neue bundesdeutsche Geschichtspolitik.

Doch die neue Politik ist eng mit einer erneuerten Schuldabwehr verknüpft. Diese Dialektik aus Anerkennung und Abwehr zeigt sich aktuell vor allem am Umgang mit geflüchteten Roma aus den Westbalkanstaaten. Denn deren Festlegung als sichere Herkunftsstaaten verdeutlicht eine paradoxe Gleichzeitigkeit, die in der Anerkennung historischer Verfolgung bei gleichzeitiger Ignoranz gegenüber dem Rassismus besteht, vor dem Roma insbesondere aus Südosteuropa fliehen.

Die Veranstaltungsreihe im Überblick
Antiziganistische Ermittlungsansätze der Polizei- und Sicherheitsbehörden
Donnerstag | 25. Januar 2018 | 19:00 Uhr
VHS Hannover | Burgstraße 14 | Hannover

Antiziganismus in der deutschen Nachkriegszeit und der Kampf um Anerkennung
Freitag | 2. Februar 2018 | 19:00 Uhr
VHS Hannover | Burgstraße 14 | Hannover

Diskriminierung von Sinti und Roma. Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus
Montag | 05. Februar 2018 | 10:30 Uhr
Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung | Bödekerstraße 11 | Hannover

Anerkennung, Gleichberechtigung und Bleiberecht. Die Bürgerrechtsbewegung deutscher Sinti und Roma und die Bleiberechtskämpfe geflüchteter Roma seit den 1990ern
Donnerstag | 8. Februar 2018 | 19:00 Uhr
ver.di-Höfe | Goseriede 10 | Hannover

Institutioneller Rassismus gegen Roma in Europa
Mittwoch | 14. Februar 2018 | 19:00 Uhr
Kargah | Zur Bettfedernfabrik 1 | Hannover

Minderheiten unter Druck
Sonntag | 18. Februar 2018 | 12:00 Uhr
Gedenkstätte Ahlem | Heisterbergallee 10 | Hannover

„The Awakening“ – Film und Diskussion mit dem Regisseur Kenan Emini
Freitag | 23. Februar 2018 | 19:00 Uhr
VHS Celle | Trift 20 | Celle

Zur Situation abgeschobener Roma in den Westbalkanstaaten
Freitag | 23. Februar – Dienstag | 13. März 2018
VHS Celle | Trift 20 | Celle

Roma und Sinti in Bergen-Belsen – Geschichten von Verfolgung, Erinnerung und Aufarbeitung
Montag | 5. März 2018 | 10:00 – 16:00 Uhr
Gedenkstätte Bergen-Belsen | Anne-Frank-Platz | Lohheide

Von der religiösen Stigmatisierung zum Anti-Roma-Rassismus. Geschichte und Gegenwart des Antiziganismus
Dienstag | 13. März 2018 |18:30 Uhr
VHS Celle | Trift 20 | Celle

Die Veranstaltungsreihe „75 Jahre Auschwitz-Erlass – Kontinuitäten des Rassismus gegen Sinti und Roma“ ist ein Kooperationsprojekt der Rosa Luxemburg-Stiftung Niedersachsen und dem Modellprojekt „Kompetent gegen Antiziganismus (KogA) – in Geschichte und Gegenwart“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Zusammenarbeit mit dem AStA Universität Hannover, der Gedenkstätte Ahlem, der Gedenkstätte Bergen-Belsen, der Hochschule Hannover, dem Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover, dem Roma Antidiscrimination Network, dem Roma Center Göttingen, Romane Aglonipe e.V., der Volkshochschule Celle und der Volkshochschule Hannover.