keinesfalls will putin europa zerstören. im gegenteil träumt moskau davon, die umschlags-metropole im handel eurasiens zu werden, in alle richtungen verbindungen zu knüpfen.ip
Donnerstag, 11. April 2019
Dienstag, 9. April 2019
Dank an die Stadtverwaltung Hannover
wunderschön - der neue brunnen in wechselnden farben am marstall. bei den bauprojekten im herzen des steintorviertels hat die stadtverwaltung grandiose arbeit geleistet, ebenso am Hohen Ufer. Auch mit dem Boulevard Goethe wird die Messestadt zur Weltstadt.ip
Montag, 8. April 2019
Ich bin Ingeburg Peters?
„Ingeburg Peters, der Name ist bekannt“, sagte Aissar,
Inhaber des Handy-Reparaturshops Goethestraße, die jetzt zum Boulevard
ausgestaltet ist. Und ungläubig, erstaunt, zweifelnd: „Sind Sie das?“ Diese unscheinbare
alte Frau, das soll Ingeburg Peters sein, deren Name 40 Jahre lang mit ihren
Anzeigenblättern durch Verteiler von City bis Linden gestreut wurde? Sagte
er natürlich nicht. Später: „Damit können Sie bei Google Geld verdienen,
pro Tag 30 Euro und mehr." Ob ich das wüsste? Bin dazu nicht clever
genug. Aber die Anzeigenblätter waren geballte Kunst und Gesellschaftspolitik, meine Performance im Rahmen des Möglichen, jetzt online.
Hörte dort zum zweiten Mal, dass mein Name offenbar
bekannt ist, jedoch niemand ihn mit meiner Person verbindet. Quasi Cocacola ohne Flasche?
Beim ersten Mal interessierte ich mich für einen Hinterhof an
der Stephanusstraße, als eine Frau nach meinem Ansinnen
fragte. Nannte meinen Namen und mein Interesse und sie betonte, der Name
sage ihr etwas.
Durch die zwei Erlebnisse in meinem Selbstbewusstsein
angefixt, sprach ich ermutigt an der Ampel
bei Rot eine korrekt gekleidete Frau an, die ich seit Jahrzehnten per Fahrrad,
mit und ohne Hund, und nun zu Fuß wahrnehme. In der überheblichen Annahme,
Ähnliches sei in ihr vor sich gegangen, stellte ich mich nicht vor, sondern
sagte ohne jegliche Einleitung: „Darf ich fragen, wie alt Sie sind?“ Das
nämlich interessierte mich 70jährige sehr, weil sie viel älter sein musste als
ich, an der Zeitspanne gemessen, in der wir aneinander vorbeigelaufen waren,
denn sie sah ausgesprochen gut aus, gepflegt und „in shape“, ein Role Model der bevorstehenden Demenz-Revolution.
Sie war entsetzt. „Was geht Sie das an? Wir kennen uns
überhaupt nicht und Sie haben sich nicht einmal vorgestellt!!!“, herrschte sie
mich aggressiv an. War schlagartig seelisch am Boden zerstört. Das genau passiert mir
nämlich seit fast 50 Jahren. Bin im Prinzip schon immer unsichtbar gewesen, nicht
erst jetzt als alte Frau. Die beiden anfangs erwähnten Äußerungen
unterstreichen es.
So wie einer von #FuryintheSlaughterhouse auf dem #Glocksee-Gelände
einen anderen auf mich hinwies, die da vorbei ging. Auf mich zeigte. Und der
sagte: „Wer ist das denn überhaupt?“ Und der Fury-Gitarrist antwortete: „Das
ist die, die immer so böse guckt.“ Seitdem lächele ich ihn an, aber das Image
der bösen Frau bleibt wohl bis ans Ende meiner Tage an mir haften. Wo ich
wohlmeinend war, drehte man es ins Begünstigt sein. Frauenschicksal eben.
Doch zurück zu der Dame an der Ampel. Versuchte eine Entschuldigung,
indem ich argumentierte, dass ich im Englischen sehr wohl einleitende Floskeln
benutze, aber im Deutschen käme der Journalistenfluch zu Zuge, redete
eigentlich nur um meine Enttäuschung herum, dass sie mich nicht
(wieder)erkannte.
Da sagte sie plötzlich: „Sind Sie etwa Frau Peters?“ Es war
earth shattering, tief erschütternd, dass sie tatsächlich meinen Namen
kannte, wenn auch nicht mich.
Scheine eine Marke ohne (anerkannten?) Inhalt zu sein, ein Nichts, das
Zeitungen performte (jetzt online), während mein zeitweiliger Mitbewohner Teestunden zelebrierte, an denen
ich aus purer Erschöpfung teilnahm, als Inselchen der Gemütlichkeit im
Strom des Anzeigenanwerbens, Textens, Fotografierens, Layoutens, der Zeitungsträgerkontrolle,
des Selbstverteilens. Auf meinem Grabstein sollte aber nur eingemeißelt sein:
„Sie starb an der Druckvorstufe“.
Little Red Hiding Hood hat dennoch ein Lebenswerk geschaffen, das sich sehen
lassen kann. Nur glaubt mir das keine*r, es ist wie mit dem Namen und meiner
Person. Ein Abgrund klafft.
Karin in ihrer Dachwohnung, die wir Nachbarn gemeinschaftlich
kläglich verrecken ließen, sagte einst zu mir: „Ich halte sehr viel von dir.
Vielleicht wirst du ja noch nach deinem Tode berühmt.“ Das glaube ich nicht,
aber es war sehr nett von ihr, das zu sagen. ip
Freitag, 5. April 2019
Die Welt des festen Arbeitsplatzes geht offensichtlich zuende
Die #HannoverMesse schloss heute ihre Tore.
Weitere Messen dieser Art finden vom 9.-12. Oktober und 22.-25.Oktober in Kintex, Südkorea statt.
Die Zusammenführung von Produkt und Serviceangeboten stand im Mittelpunkt.
Firmen wie www.whoohoo.de suchen Arbeitskräfte für die Engineeringbranche, die dann den Firmen überlassen werden. Die Welt des festen Arbeitsplatzes "in meiner Firma" geht offensichtlich zuende.ip
Weitere Messen dieser Art finden vom 9.-12. Oktober und 22.-25.Oktober in Kintex, Südkorea statt.
Die Zusammenführung von Produkt und Serviceangeboten stand im Mittelpunkt.
Firmen wie www.whoohoo.de suchen Arbeitskräfte für die Engineeringbranche, die dann den Firmen überlassen werden. Die Welt des festen Arbeitsplatzes "in meiner Firma" geht offensichtlich zuende.ip
Mittwoch, 3. April 2019
Like a Magnolia
Auf meinem handy geht die foto-funktion nicht (zwei
fachleute haben sich bereits ohne erfolg daran abgearbeitet). Alle alten fotos sind
weg, gelöscht, und eine ganz neue freiheit hat sich eingestellt, die blühenden
magnolien am rosmarinhof einfach nur zur bewundern.
Allenthalben blüht es, die von der Dürre in der Borke beschädigten Bäume
schlagen dennoch aus.
Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen, wir Menschen.
Empfinde das als zutiefst tröstlich, wie all die noch
verbliebenen Mitgeschöpfe sich im Frühling entfalten, trotz des Kampfes gegen Glyphosat und
allen anderen Widrigkeiten.
Sie verschwenden keine Zeit auf Flüchten oder Standhalten. Sie
manifestieren sich, wo und wie es nur geht. ip
Dienstag, 2. April 2019
53 % der Erwachsenen waren 2017 übergewichtig
WIESBADEN – Die Weltgesundheitsorganisation stuft Erwachsene mit einem Body- Mass-Index (BMI) über 25 als übergewichtig ein. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April weiter mitteilt, traf das nach Ergebnissen des Mikrozensus im Jahr 2017 auf 53 % der Bevölkerung ab 18 Jahre zu. Mit einem Wert über 30 gelten Erwachsene als stark übergewichtig (adipös). Der Anteil der adipösen Menschen betrug 2017 rund 16 %.
Im Westen ist die Luft raus?
Zur #HannoverMesse verschaffe ich mir stets einen kurzen Überblick über die gesellschaftliche Lage. Und die scheint mir
Folgende zu sein:
Die Software wird nicht mehr von sechs CD’s mühsam aufgespielt,
sondern es gibt sie, immer auf dem neuesten Stand, in der #Cloud, für wenig
Geld bei einem Hauptanbieter, der durch weltweiten Massenzugriff gerade deshalb
Riesengewinne macht, ähnlich wie Aldi auf dem Lebensmittelsektor.
Zentralisierte Industrialisierung allenthalben.
Mein altes Haus mit den großen Schlüsseln, der
70erJahreKüche in Dunkelgelb und den abgezogenen Bretterböden kann frau als #Vintage-Style-Museum
ausrufen. Nicht smart, aber charmant.
Und dann der Vergleich von Menschen hier und dort:
Die höchstmotivierten
jungen Ostasiat*innen mit den strongen, schwarzen, gestylten Haarschöpfen -
kein Stäubchen an der gebügelten, modischen Kleidung - mit ihrer freundlichen, unerschütterlichen
Höflichkeit (vormals #Heritage of the #British) und Intelligenz, werden zweifelsohne das Rennen machen. Schon 5000 before #Christ ging man dort stets den Weg des geringsten Widerstands. Und benutzte eifrig die Spiegelneuronen. Bei manchen
Südamerikanern ist allerdings auch noch eine gewisse Dynamik zu verspüren.
Wer bügelt denn noch bei uns? Oder putzt die Fenster?
Allenfalls mit der jungen internetbasierten #MarieKondo aus dem ebenfalls überalterten und
strangulierten #Japan kocht der Aufräumtrend hier eine Weile hoch, um dann
wieder im lethargischen #Jobcenter- und Grundsicherungs-Modus zu versinken. Die
Power aber liegt dort, in #Südostasien, im Business Südkoreas zum Beispiel. Wir #Hannoveraner*innen führen für die #Touristen
Volkstänze aus dem Schaumburger Land auf,
habe dies schon vor 40 Jahren kommen
sehen und beschrieben. Mein Haar ist schütter geworden, auch die #Nachbarn
und Regierenden mit ihren Hängebäuchen sind alt.
Zu Recht wollen die Schüler*innen nicht mehr lernen.
Ganz #Europa verkommt zum Museum, daran ändert auch der bisherige #ExportWeltmeister (von #Waffen) #Deutschland nichts mehr.
Ganz #Europa verkommt zum Museum, daran ändert auch der bisherige #ExportWeltmeister (von #Waffen) #Deutschland nichts mehr.
Und das angrenzende Vodka-Machorka-#Russland mit seinen
Bodenschätzen und weitläufigen Wäldern wird zur neuen Ressourcen-Kolonie wie schon immer Afrika?
Die #USA mit ihren Milchbubis können sich nur durch #Kriegstechnik
im #Weltraum noch eine Weile über Wasser halten? Aber dann versinken sie darin wie
die #Eisbären? Ingeburg Peters
Abonnieren
Posts (Atom)

