Donnerstag, 1. Juni 2017

Lohn-Plus von 5,2 Prozent im niedersächsischen Gastgewerbe


Hannover: 15.700 Beschäftigte in Hotels und Gaststätten bekommen mehr Geld
Von der Küche bis zur Theke – die rund 15.700 Beschäftigten in Hannoveraner Hotels, Restaurants und Gaststätten ab sofort mehr Geld. Ihre Löhne steigen zum Juni um 5,2 Prozent. Ein gelernter Koch oder Kellner mit mehrjähriger Berufserfahrung erhält damit zum Monatsende 117 Euro mehr. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitgeteilt.
Die NGG spricht von einem „guten Ergebnis“. Die Arbeitgeber hätten erkannt, dass Fachleute im Gastgewerbe für ihre harte Arbeit auch besser bezahlt werden müssten, so Gewerkschafterin Claudia Tiedge. „Der Tourismus und die Gastronomie verzeichnen in Niedersachsen solide Umsätze. Nun bekommen die Beschäftigten davon einen fairen Teil ab.“
Im Juni steigen zudem die Vergütungen für Auszubildende. Eine angehende Rezeptionistin im ersten Lehrjahr bekommt monatlich 40 Euro mehr. Im dritten Jahr sind es sogar 60 Euro – ein Plus von 7,4 Prozent. Tiedge: „Im Hinblick auf die oft schwierige Nachwuchssuche in Gastro-Betrieben ist eine attraktive Ausbildung ein wichtiger Beitrag, um auch in Zukunft Schulabgänger für die Branche zu gewinnen.“ Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. April 2019.
Die Lohnerhöhung gilt für alle Beschäftigten, die Mitglied in der Gewerkschaft sind und deren Betrieb dem Arbeitgeberverband angehört. Die NGG appelliert nun an die Gastro-Mitarbeiter in der Region, die nächste Lohnabrechnung zu prüfen. Wer das Geld nicht bekommt oder sich über seine Lohngruppe informieren will, erreicht die NGG Hannover unter 0511 / 12 10 20.


Impulsberatungen für KMU


Start in ganz Niedersachsen – nach erfolgreicher Pilotphase 2016

Hannover, 01.06.2017 – Die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen bietet ab dem 01.06.2017 gemeinsam mit regionalen Partnern Impulsberatungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) an. 2017 sind landesweit bis zu 250 kostenfreie Beratungen geplant. Der Schwerpunkt der Impulsberatungen liegt auf Material- und Energieeffizienz. Ein Angebot für Impulsberatungen „Solar“ folgt im Frühsommer in zwei Pilotregionen.
Nach einer sehr erfolgreichen Pilotphase im Herbst / Winter 2016 startet die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen die Impulsberatungen für KMU nun in ganz Niedersachsen. In enger Kooperation mit den regionalen Wirtschaftsförderungen, den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern sowie den regionalen Energieagenturen werden die Impulsberatungen für KMU ab sofort angeboten. Für die beratenen Unternehmen ist die Beratung kostenfrei, sie erhalten über die jeweiligen regionalen Kooperationspartner einen Beratungsgutschein im Wert von 1.000 Euro. Mit diesem wenden sie sich an einen Effizienzberater aus einem festgelegten Beraterpool.
Ziel der Impulsberatungen ist es, den KMU den Einstieg in einen effizienten Umgang mit Ressourcen zu erleichtern, dadurch den Material- und Energieverbrauch zu senken und somit die Kosten zu reduzieren.
Unterstützt werden die Impulsberatungen für KMU von der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit (NAN), die federführend für die Pilotphase in 2016 war. Die NAN stellt u.a. die Beratungsmappen zur Verfügung, in der sich eine Reihe von Faktenblättern und Checklisten befinden.
Alle Informationsmaterialien sowie eine interaktive Karte für die Beratersuche stehen auf der Internetseite der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen zur Verfügung unter: www.klimaschutz-niedersachsen.de/impulsberatung-kmu
Zitate:
Lothar Nolte, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen: „Mit den Impulsberatungen für KMU konnte offensichtlich eine Beratungslücke geschlossen werden. Die Resonanz der 55 Unternehmen, die 2016 in den sieben Pilotregionen teilgenommen hatten, war durchweg positiv. Wir freuen uns, dass wir für 2017 vom Land die finanziellen Mittel für bis zu 250 Impulsberatungen erhalten haben und diese nun niedersachsenweit kostenfrei anbieten können.“
„Die Impulsberatungen für KMU, das hat die Pilotphase im letzten Jahr gezeigt, sind eine gelungene Ergänzung zu den bereits bestehenden Beratungsmöglichkeiten. Sie erreicht auch Betriebe, die sich von den schon eingeführten Angeboten nicht angesprochen fühlten. Wir freuen uns, dass die Impulsberatungen für KMU nun landesweit angeboten werden und unterstützen dies sehr“, begrüßt Markus Mews, Sprecher für den Bereich Umwelt bei der IHK Niedersachsen das neu aufgelegte Angebot.
Auch Michael Koch, Hauptgeschäftsführer der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen sieht eine Chance darin, über ein bedarfsgerechtes Beratungsangebot kleine und mittlere Unternehmen gezielter ansprechen zu können. „Mit Einbindung der Berater und Beraterinnen der Handwerkskammern kann eine Impulsberatung zur Material- und Energieeffizienz nachhaltige Effekte erzielen.“

Lasst Unkraut wachsen!


Das Summen und Brummen auf Wiesen und Feldern ist in den letzten Jahren leiser geworden. Einerseits gibt es weniger Bienen, andererseits finden die Übriggebliebenen außerhalb der Städte einfach nicht mehr genug Futter. Die Landwirtschaft trägt mit der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln eine Mitschuld an dem Drama. Slow-Food-Vorsitzende Ursula Hudson fordert deshalb eine Umkehr auf dem Acker und einen Ausstieg aus der konventionellen Landwirtschaft: mehr Unkräuter! Ihre Kolumne aus dem Dossier "Bienen & Honig" des aktuellen Slow Food Magazins > lesen Sie als kostenlose Leseprobe.
Und falls Sie noch ein (früh-)sommerliches Essen suchen: Anke Klitzing empfiehlt Dicke Bohnen. Das Pulen lohnt sich, und die Leseprobe gibt's kostenlos! 


Ab heute:Leibniz-Ausstellung der Leibniz Universität Hannover

Ziel der Ausstellung ist es, die vielfältigen Leibnizschen Entdeckungen und Erfindungen mit dem Postulat "theoria cum praxi" anschaulich zu vermitteln.

Aus der Überzeugung heraus, dass die Erforschung und Vermittlung von Leibniz' bedeutenden Erkenntnissen und Erfindungen für die Leibniz Universität Hannover von großer Bedeutung ist, entstand 1989/1990 die erste Leibniz-Ausstellung mit anschaulichen Funktionsmodellen. Bis 2008 wurden mit wesentlichen Erweiterungen und Überarbeitungen insgesamt elf Ausstellungen gezeigt. 2011 wurde die Ausstellung um 21 Bild- und Texttafeln zu Leibniz' Beiträgen auf den Gebieten der Philosophie, Theologie, Sprachwissenschaften, Mathematik (ergänzend), Rechts-, Geschichts- und Politikwissenschaften, Gründung von Akademien sowie weiterhin Kunst- und Versicherungswissenschaften erweitert.
2015 hat die Leibniz Universität im Zuge der Neugestaltung des Sockelgeschosses im Hauptgebäude auch die Leibniz-Ausstellung inhaltlich und gestalterisch aktualisiert. So beginnt der Rundgang durch die Ausstellung jetzt auf der Ebene des Lichthofes vor dem Büro des Universitätspräsidenten. Hier findet sich eine Büste von Leibniz, seine Vita und eine Tafel zu seinem Wirken in Hannover sowie das Leitbild der Universität. Im Sockelgeschoss, eine Etage tiefer, besteht die Ausstellung aus zwei Bereichen: An den Wänden geben 24 Texttafeln einen Überblick über Leibniz' Forschungsergebnisse. Exponate zu seinem Werk sind in Vitrinen und Konsolen an der Wand sowie in der Mitte des Raumes in einem Glaskubus zu besichtigen. Zum Ausruhen lädt eine Bank aus Papierstapeln ein, die Leibniz' hinterlassene Schriftstücke symbolisieren. Im zweiten Glaskubus befindet sich der LeibniSHOP.

Termin(e): 01.01.2016 bis 31.12.2018
von 09:00 bis 20:00 Uhr
Ort

Leibniz Universität Hannover

  • Welfengarten 1
  • 30167 Hannover

Weitere Aufrüstung in Deutschland und weltweit?

PRESSEMITTEILUNG Das Weißbuch der Bundeswehr von 2016 sieht gegenwärtig eine „Renaissance klassischer Machtpolitik, die auch den Einsatz militärischer Mittel …vorsieht und mit erheblichen Rüstungsanstrengungen einhergeht…“. In dieses Bild passt die Forderung, die NATO-Staaten sollten mindestens 2% des Bruttosozialproduktes für ihre Rüstung ausgeben.
Auch Wolfgang Ischinger, der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, hat dies mit dem Appell unterstützt, Europa müsse „sicherheitspolitisch erwachsen werden“. Für Deutschland würde dies nahezu eine Verdopplung des Militäretats auf ca. 69 Mrd $ bedeuten, er läge dann etwa gleich hoch wie der in Russland (66 Mrd.$).
Bedenkt man weiter, dass die USA allein ein etwa 10mal so hohes Rüstungsbudget haben (611 Mrd$) wie Russland und dass Präsident Trump plant, dieses heuer um weitere 54 Mrd $ zu steigern, während Putin es 2017 um ca. 15 Mrd kürzt, so fragt man sich ernsthaft, von wem unter diesen Bedingungen eine Bedrohung ausgeht.
Angesichts der ungeheuren Zukunftsprobleme fordern der Papst, Hilfsorganisationen und die Friedensbewegung stattdessen den Ausstieg aus dieser irrsinnigen Eskalationsspirale durch radikale Abrüstung.
So mahnt Michael Gorbatschow in seinem Appell „Kommt endlich zur Vernunft!“: „Inzwischen ist eine neue Runde des Wettrüstens gestartet worden, die Umweltkrise verschärft sich, die Kluft zwischen den reichen und armen Ländern wird immer größer und die Schere zwischen Arm und Reich innerhalb der Staaten öffnet sich immer weiter. Das sind Probleme, die ganz oben auf der Weltagenda stehen sollen und müssen. Doch sie werden nicht gelöst. ….
Ich werde nicht müde zu wiederholen: Dieses Ziel kann nur unter der Bedingung einer demilitarisierten Politik und demilitarisierter internationaler Beziehungen erreicht werden. Politiker, die meinen, Probleme und Streitigkeiten könnten durch Anwendung militärischer Gewalt gelöst werden, sie sollten die politische Bühne räumen.“
Herr Ischinger ist da unverständlicherweise leider ganz anderer Meinung, als er im Zusammenhang mit Syrien äußerte: „Putin hat gezeigt, wie grundfalsch es ist, zu sagen: Es kann keine militärische Lösung geben. Ich wünsche mir, dass kein verantwortlicher deutscher Politiker diesen Satz wiederholt.“
Angesichts dieser neuerlichen und bedrohlichen militärischen Abschreckungspolitik sollte ein Friedensbotschafter wie Gorbatschow auf die Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen werden und in aller Ernsthaftigkeit über Möglichkeiten der sofortigen atomaren und konventionellen Abrüstung diskutiert werden.
Dies forderte die Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V. wiederholt, damit nicht Sicherheit gegeneinander, sondern miteinander erreicht werden kann.
Wie denken Sie darüber? Können Sie uns bei dieser Forderung unterstützen?
Wir freuen uns über Ihre Reaktionen und grüßen Sie.
Erwin Schelbert
Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.
Schubaurstr. 10b, 81245 München
www.mskveraendern.de
Die Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e. V. braucht die Unterstützung der interessierten Öffentlichkeit, also von Ihnen. Das kann durch ideelle und durch finanzielle Förderung geschehen: Ihre Spende an uns ist steuerlich absetzbar.
Spendenkonto:  Projektgruppe MSK verändern e.V. IBAN: DE23 7015 0000 0000 4163 70 BIC: SSKMDEMMXXX


Eisenbahnunternehmen blockieren durch Millionenforderung den GVH-Regionaltarif in letzter Minute. Einführung zum 01. Januar 2018 nicht mehr haltbar. 

Gemeinsame Presseerklärung der Region Hannover und der Landkreise Celle, Hameln-Pyrmont, Heidekreis, Nienburg, Schaumburg 

Region Hannover und beteiligte Landkreise kritisieren das Vorgehen scharf.
Hannover/Celle/Hameln-Pyrmont/Heidekreis/Nienburg/Schaumburg  
In einem Schreiben an die Landräte der Kreise Celle, Hameln-Pyrmont, Heidekreis, Nienburg und Schaumburg hat der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, die geplante Einführung von Tickets im Regionaltarif zum 01. Januar 2018 als unrealistisch bezeichnet. 
Hintergrund sind Ausgleichsforderungen einiger beteiligter Eisenbahnunternehmen in Höhe von bis zu 5 Millionen. Diese Forderungen sind erhoben worden obwohl eine juristische Expertise diese Ansprüche nicht sieht- dennoch wird die Unterschrift der EVU benötigt. „Dadurch ist eine Thematik wieder in die Diskussion geraten, die aus Sicht der Region bereits als nicht mehr relevant angesehen wurde“, heißt es in dem Brief des Verkehrsdezernenten an die Landräte
Hintergrund ist die Methodik der Verteilung der Einnahmen aus dem Verkauf von Niedersachsen-Tickets. Hiervon profitieren die Eisenbahnunternehmen auch auf Strecken, die gar nicht zum GVH-Erweiterungsgebiet gehören.. Dieses basiert nämlich auf einer Mischkalkulation. Dabei sind die vielbefahrenen und verhältnismäßig kurzen Strecken des geplanten GVH-Netzgebietes wichtig, um damit ungünstige Strecken im Norden mitzufinanzieren.
Regionsrat und Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz von der Region Hannover führt dazu aus: "Angesichts von Ausgleichsforderungen der an der geplanten Erweiterung beteiligten Eisenbahnunternehmen in einer Höhe von bis zu 5 Millionen Euro jährlich stehe der dauerhafte finanzielle Aufwand der Erweiterung in keinem vertretbaren Verhältnis mehr zum Nutzen für die Fahrgäste aus den Landkreisen und der Region Hannover. Franz bedauerte: „Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen sind Verbunderweiterungen mit vertretbarem finanziellem Aufwand leider nicht umsetzbar.“
"Nach derzeitiger Rechnung müssen die Landkreise schon jetzt gemeinsam 2,2 Millionen an Ausgleichszahlungen aufwenden. Dieser Betrag war auch untereinander abgestimmt. Die geforderten Zahlungen würden diese Ausgleichszahlung im Endeffekt verdoppeln. Das kann keine Diskussionsgrundlage sein." erläutert Klaus Wiswe, Landrat aus Celle. Für die Kreise und die Region Hannover wären Zahlungen zwischen 250.000 und 500.000 EUR im Jahr fällig geworden.
Auf Empörung stößt bei den Verantwortlichen, dass diese Forderung nach den bereits geführten Diskussionen jetzt erneut erhoben wurde. "Offensichtlich haben die Unternehmen darauf gehofft, durch die wieder aufgerufene Benennung dieser Beträge die Region und die Kreise in Zugzwang zu bringen. Wir sind uns einig, auf diese Art, unzulässig Druck auzuüben, nicht einzugehen" sagt der Hamelner Landrat und derzeitige Sprecher des erweiterten Wirtschaftsraumes Hannover, Tjark Bartels
In den nächsten Tagen werden die betroffenen Kreise mit der Region und dem Wirtschaftsminister beraten, wie weiter vorzugehen ist. Denn schliesslich steht auch die zugesagte Anschubfinanzierung durch den Verkehrsminister im Raum.
Das Ziel, weitere Bahnhöfe in die Zeitkarten-Regelung aufzunehmen, sei aus Sicht der Region Hannover und des GVH aber  nicht gefährdet, so Franz. Dabei handelt es sich um die Bahnhöfe Eystrup, Leese-Stolzenau, Eschede, Unterlüß und Rinteln. Die Kosten dafür werden zurzeit kalkuliert.

 

Smartphone-Shanty


Tag für Tag weht an uns vorbei
Brings Android in den Wind
und ein Kuss und ein Tag im Mai
Sei nicht traurig mein Kind
so viele Jahre und so viele Sterne ist es wohl her
Seit wir draußen sind auf dem Cyber-Meer.


Sonnenblumen und Löwenzahn
hab ich lang nicht gesehn
nur die Wellen des Wireless LAN
und so viel ist geschehn
wie viele Himmel und wie viele Länder ist es wohl her
seit wir draußen sind auf dem Cyber-Meer

(von Ingeburg Peters abgewandelter RioReisertext "Übers Meer")