http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB7691516D607462BA1B2BE0234248C7A~ATpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.faz.net/s/RubDDDF614E9B1C49B682201320840984FF/Doc~E4CEE717E7275465084992BB40DEC8B4E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Mittwoch, 11. August 2010
Dienstag, 10. August 2010
brot ,spiele, krieg
etwas stimmt nicht mit der welt, schreibt die faz heute und beschreibt die grauenvolle massentierhaltung.
kann frau wohl laut sagen.
wir wissen zwar instantan schnell, was sich offiziell global tut (erfahren leider auch jede menge desinformation).
hören von millionen obdachlosen in pakistan, sehen seuchen im fernsehen und auf youtube den giftigen smog in moskau.
sind auf eine abstrakte weise scheinbar total informiert und dennoch inaktiver denn je zuvor, gerade durch diese informationsflut hilfloser.
hinzu kommt, dass die wahren hintergründe einiger katastrophen nur in sogenannten verschwörungstheorien behandelt, also nicht offiziell werden.
schwarzenegger hatte, als in den letzten jahren kalifornien brannte, geäußert, das seien die russen gewesen.
was, wenn sich nun der verschwörungstheoretische meinungsspieß umdreht?
eine hannoversche tageszeitung bringt seitenweise die katastrophen dieses jahres, verbunden mit diffusen fragen, ob der klimawandel schuld sei oder der "mensch".
auf mögliche militärische einsätze wird mit keinem wort eingegangen.
der export floriert, die fachkräfte sollen bis zum 67. lebensjahr arbeiten, und dennoch werde ich das gefühl nicht los, dass unsere jugend keine zukunft mehr hat.
die automation läuft täglich schneller und perfekter; fachkräfte bedienen sich ihrer immer effizienter.
campanellas sonnenstaat, in dem alle bewohner eines landes vier stunden täglich das bruttosozialprodukt erarbeiten und den rest der zeit diskutieren, faulenzen, spaß haben, kunst schaffen, scheint mir dadurch weiter entfernt denn je.
stattdessen werden im einst herrlichen italienischen kampanien (und nicht nur dort, auch in indien, china und deutschland, selbst der hannoversche altwarmbüchener see an der deponie hatte diesbezüglich noch nie so recht mein vertrauen...) giftigste abfälle verklappt, die die höchsten spitzen der industrie klammheimlich gegen bestechungsgelder über die welt verteilen lassen.
wie sollen wir den waren einer solch mafiosen wirtschaftsweise vertrauen?
wir dürfen nur noch feiern, feiern ohne ende, grillen bis der arzt kommt, das maschseefest oder fährmannsfest besuchen, bootboohook nächstes wochenende oder sonst irgendeine aktion des aufstrebenden stadtmarketings hannover mitmachen(U2-Stadion war mit über 50 000 menschen ausverkauft).
das erhöht den umsatz, ist die beste einnahmequelle der verwaltung bei permanent fallenden gewerbesteuereinnhahmen.
brot und spiele nannte man es im alten rom.
auf diese weise wurde das volk schon immer ruhig gestellt.
aber heute geht uns der brot-erwerb verloren.
kann frau wohl laut sagen.
wir wissen zwar instantan schnell, was sich offiziell global tut (erfahren leider auch jede menge desinformation).
hören von millionen obdachlosen in pakistan, sehen seuchen im fernsehen und auf youtube den giftigen smog in moskau.
sind auf eine abstrakte weise scheinbar total informiert und dennoch inaktiver denn je zuvor, gerade durch diese informationsflut hilfloser.
hinzu kommt, dass die wahren hintergründe einiger katastrophen nur in sogenannten verschwörungstheorien behandelt, also nicht offiziell werden.
schwarzenegger hatte, als in den letzten jahren kalifornien brannte, geäußert, das seien die russen gewesen.
was, wenn sich nun der verschwörungstheoretische meinungsspieß umdreht?
eine hannoversche tageszeitung bringt seitenweise die katastrophen dieses jahres, verbunden mit diffusen fragen, ob der klimawandel schuld sei oder der "mensch".
auf mögliche militärische einsätze wird mit keinem wort eingegangen.
der export floriert, die fachkräfte sollen bis zum 67. lebensjahr arbeiten, und dennoch werde ich das gefühl nicht los, dass unsere jugend keine zukunft mehr hat.
die automation läuft täglich schneller und perfekter; fachkräfte bedienen sich ihrer immer effizienter.
campanellas sonnenstaat, in dem alle bewohner eines landes vier stunden täglich das bruttosozialprodukt erarbeiten und den rest der zeit diskutieren, faulenzen, spaß haben, kunst schaffen, scheint mir dadurch weiter entfernt denn je.
stattdessen werden im einst herrlichen italienischen kampanien (und nicht nur dort, auch in indien, china und deutschland, selbst der hannoversche altwarmbüchener see an der deponie hatte diesbezüglich noch nie so recht mein vertrauen...) giftigste abfälle verklappt, die die höchsten spitzen der industrie klammheimlich gegen bestechungsgelder über die welt verteilen lassen.
wie sollen wir den waren einer solch mafiosen wirtschaftsweise vertrauen?
wir dürfen nur noch feiern, feiern ohne ende, grillen bis der arzt kommt, das maschseefest oder fährmannsfest besuchen, bootboohook nächstes wochenende oder sonst irgendeine aktion des aufstrebenden stadtmarketings hannover mitmachen(U2-Stadion war mit über 50 000 menschen ausverkauft).
das erhöht den umsatz, ist die beste einnahmequelle der verwaltung bei permanent fallenden gewerbesteuereinnhahmen.
brot und spiele nannte man es im alten rom.
auf diese weise wurde das volk schon immer ruhig gestellt.
aber heute geht uns der brot-erwerb verloren.
Mittwoch, 4. August 2010
Waldbrände in Russland
Dazu M.I.R. (Russisch für Frieden)
Mamas Intelligent Rap:
Die Welt brennt
http://www.ingeburgpeters.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=5&Itemid=10
Sehr empfehlenswert zu dem Thema ist gerade jetzt der Film von Andrej Tarkovsky "Stalker", ein Jahrhundert-Meisterwerk, das Tschernobyl und die Folgen voraussah.
Die DVD ist bei Ice-Storm in Berlin zu haben, ein Film von überirdischer Schönheit inmitten menschlichen Versagens.
Mamas Intelligent Rap:
Die Welt brennt
http://www.ingeburgpeters.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=5&Itemid=10
Sehr empfehlenswert zu dem Thema ist gerade jetzt der Film von Andrej Tarkovsky "Stalker", ein Jahrhundert-Meisterwerk, das Tschernobyl und die Folgen voraussah.
Die DVD ist bei Ice-Storm in Berlin zu haben, ein Film von überirdischer Schönheit inmitten menschlichen Versagens.
Bodenbelüftung muss genügen! Kein Baum-Massaker!

Die Hannoveraner sind geradezu berühmt dafür, dass sie es mit den Bäumen haben.
Prominente wie die Professorin Gisela Dischner traten vehement gegen die Abholzung alter Bäume an der Gracht auf, und sie hielt der Häme, "nur weil Sie dort spazieren zu gehen pflegen" usw., mit Erfolg stand.
Was nun am hannoverschen Ihme-Ufer passieren soll, dass über 200 Bäume gefällt werden, das sprengt vor allem im Zeichen des Klimawandels jegliche Dimension der Verhältnismäßigkeit. Von den seltenen Fledermausarten dort gar nicht zu sprechen.
Das hat nichts mehr mit traditioneller hannoverscher Baum-Gefühlsduselei zu tun, das geht einfach nicht im 21. Jahrhundert. ip
Veranstaltungstipp:
Europäische Fledermausnacht 2010 - NABU-Naturtipps "Unsere Fledermäuse"
NABU ruft auf: 'Freie Bahn für die Nachtjäger'
Den Garten 'fledermausfit' machen!
Hannover - Für immer mehr Menschen ist die Fledermaus durchaus nicht unheimlich oder gar bedrohlich, sondern ein faszinierende und liebenswertes Wesen: Diesen Imagewandel bei den geheimnisvollen nächtlichen Jägern stellt der NABU als positiven Trend fest. Anlässlich der kommenden 14. Europäischen Fledermausnacht am 28./29. August ruft der NABU deshalb unter dem Motto 'Den Garten fledermausfit machen!' dazu auf, künftig selbst und im eigenen Garten für Fledermäuse tätig zu werden.
Auch im Kleinen kann viel für die bedrohten Fledermäuse unternommen werden. Gerade in den Siedlungen kann mit wenigen Maßnahmen in Gärten, auf Firmengeländen oder Freiflächen ein zusätzliches Angebot insbesondere für Beuteinsekten geschaffen werden. Der NABU rät, einen möglichst vielgestaltigen Garten anzulegen, mit artenreicher Blumenwiese statt Einheitsrasen und heimischen Sträuchern statt Thuja-Hecke. Optimal für Fledermäuse ist die Anlage eines Fledermausbeetes: "Darin wachsen selbstverständlich keine Fledermäuse, sondern nachtblühende, nektarreiche Blütenpflanzen, die durch ihren Duft Nachtfalter, die Lieblingsspeise vieler Fledermäuse, anlocken", erklärte Axel Roschen, NABU-Fledermausexperte.
Inzwischen ist das Fledermausbeet sicherlich schon ein "Klassiker", und in vielen Gärten werden Rote Lichtnelke, Nachtkerze, Seifenkraut und Co. ausgesät. Wer gerne bastelt, kann den Fledermäusen einen speziellen Kasten als Sommerquartier zimmern, die mit etwas Glück von Fledermäusen angenommen werden.
Um allen Fledermausfreunden den Weg zu erleichtern, im eigenen Garten etwas für die geschickten Nachtjäger zu tun, hat der NABU ein Fledermausinfopaket aufgelegt. Es enthält unter anderem Baupläne für einen Fledermauskasten und die Broschüre 'Fledermäuse - Flugkünstler der Nacht', mit Tipps zur Anlage eines fledermausfreundlichen Gartens. Der NABU ist sich sicher, dass die Fledermäuse weitere Freunde und so auch den Einzug in die Gärten finden werden. Das Fledermausinfopaket ist gegen Einsendung von 6 Briefmarken á 55 Cent beim NABU Niedersachsen, Stichwort "Fledermausgarten", Alleestr. 36, 30167 Hannover, erhältlich.
Auf den Veranstaltungen zur diesjährigen 14. Europäischen Fledermausnacht am 28. / 29. August können unter fachkundiger Begleitung an vielen Orten Abendsegler, Wasser- und Zwergfledermäuse oder andere Fledermausarten entdeckt werden. Es gibt Fledermausfeste, Vorträge und Exkursionen.
Einen Überblick über die Veranstaltungen gibt es beim NABU Niedersachsen, Alleestr. 36, 30167 Hannover, Telefon: 0511 / 9 11 05 0, Ansprechpartnerin Anja Taupe. Die Veranstaltungen sind auch im Internet unter www.batnight.de zu finden.
Dienstag, 3. August 2010
Noch ist nicht aller Tage Abend




Zwei Radfahrer fahren durch die Grüne Lunge ohne Lobby, blicken wie gebannt auf den Flaschenhals Ihme-Zentrum und sagen nur: "Wer hier jetzt noch eine Wohnung besitzt, ist schlimm dran".
Dass sie durch den Abgasfilter zwischen Innenstadt und Linden radeln, der demnächst zur Wüste geschleift werden soll, ist ihnen nicht bewusst.
Aber noch ist nicht aller Tage Abend, wie meine Fotos zeigen.
Das Medienhaus Hannover e.V. hat sich eingeschaltet (Foto), es gibt zahlreiche außerparlamentarische Aktionen, die das Fällen von über 200 Bäumen verhindern werden.
ip-fotos
Montag, 2. August 2010
Herr Mönninghoff, verhindern Sie als hannoverscher Umwelt- und Wirtschaftsdezernent das Desaster!
Alles schaute heute nach der "Belüftung" der grünen Lunge ohne Lobby an der Ihme neben dem hannoverschen Gaswerksdenkmal aus, deren Beginn schon für letzte Woche angekündigt war, auch dieser Fotograf der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung konnte noch nichts entdecken.
Bezirksbürgermeister Folta, ein Befürworter des Baum-Massakers, starb dieser Tage. Vielleicht hängt die Verzögerung damit zusammen?
ip-foto
soziologische impressionen
schwierig zu formulieren, folgendes thema, ohne jemand zu beleidigen:
ich fuhr gestern mal wieder mit öffis.
in der hannoverschen straßenbahn saßen riesig übergewichtige fressende monster, neben ihnen helfershelfer mit zerstörten gesichtern.
in der eisenbahn dann, die völlig überfüllt war, so dass ich auf die 1. klasse auswich, eine saufende pendlergruppe aus halberstadt/quedlinburg, die 800 kilometer zum arbeiten ins ruhrgebiet fuhr.
gesprächsfetzen wie
"mach' den bloß nicht an, der macht dich sofort platt",
oder "zahlt ihr schutzgeld an die
bandidos im fitness-center?"
oder schreckliche vorurteile wie "die leute, die die kupferleitungen kappen, sind die gleichen, die dosen aufsammeln"...
waren zu hören.
als ich eingestiegen bin, ließ einer von denen ein langgedehntes "oohhh" vernehmen, aber als ich darauf nicht reagierte, kippte die stimme sofort ab in: "die sieht aus wie ne klobürste".
es gibt aber wohl keine klobürste mehr, die solche leute noch reinigen könnte, ging es mir anfangs durch den gekränkten kopf.
dann aber fielen mir ein paar rahmen-daten ein:
in der bundeswehr sind die ostdeutschen bereits das überwiegende kanonenfutter für afghanistan, und gesamtdeutsch überall dort vertreten, wo es um die nackte existenz geht.
sie fühlen sich als bürger zweiter klasse und leiden unter der arroganz der wessis.
ich fuhr gestern mal wieder mit öffis.
in der hannoverschen straßenbahn saßen riesig übergewichtige fressende monster, neben ihnen helfershelfer mit zerstörten gesichtern.
in der eisenbahn dann, die völlig überfüllt war, so dass ich auf die 1. klasse auswich, eine saufende pendlergruppe aus halberstadt/quedlinburg, die 800 kilometer zum arbeiten ins ruhrgebiet fuhr.
gesprächsfetzen wie
"mach' den bloß nicht an, der macht dich sofort platt",
oder "zahlt ihr schutzgeld an die
bandidos im fitness-center?"
oder schreckliche vorurteile wie "die leute, die die kupferleitungen kappen, sind die gleichen, die dosen aufsammeln"...
waren zu hören.
als ich eingestiegen bin, ließ einer von denen ein langgedehntes "oohhh" vernehmen, aber als ich darauf nicht reagierte, kippte die stimme sofort ab in: "die sieht aus wie ne klobürste".
es gibt aber wohl keine klobürste mehr, die solche leute noch reinigen könnte, ging es mir anfangs durch den gekränkten kopf.
dann aber fielen mir ein paar rahmen-daten ein:
in der bundeswehr sind die ostdeutschen bereits das überwiegende kanonenfutter für afghanistan, und gesamtdeutsch überall dort vertreten, wo es um die nackte existenz geht.
sie fühlen sich als bürger zweiter klasse und leiden unter der arroganz der wessis.
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