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Montag, 28. März 2011

Laden Sie Ditfurth zur Lesung ein!


JUTTA DITFURTH

»KRIEG, ATOM, ARMUT. WAS SIE REDEN WAS SIE TUN: DIE GRÜNEN«
Szenische Lesung mit merkwürdigen Bildern auf großer Leinwand.

Die Grünen sind nur noch eine Partei wie jede andere, den WählerInnen aber wollen sie weismachen, »anders« zu sein. In Wirklichkeit verschärfen sie, gefesselt von Kapitalinteressen und Sachzwängen des Machterhalts, in Aufsichtsräten, Regierungen und Parlamenten die Ausbeutung von Mensch und Natur. Als Regierungspartei sind sie konservativ, mitunter sogar reaktionär geworden. Manchmal spielen sie auf der Straße noch ein bißchen die Opposition. Aber wenn Oppositionsbewegungen zu stark werden, sind die Grünen, wenn man sie lässt, MeisterInnen beim Verraten, Spalten und Befrieden, wie z.B. in Gorleben oder bei Stuttgart 21. Die Grünen sind ein Teil des verrohenden Bürgertums, das mit der Agenda 2010 und Hartz IV die Reste des Sozialstaats zerschlagen hat. Gegen den Aufstand der von ihnen Verarmten verschärften sie Polizei- und Anti-Terror-Gesetze und zur Verteidigung ihrer ökonomischen Interessen sorgen sie sich um die Kriegsfähigkeit Deutschlands. Jutta Ditfurth beantwortet die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass sich eine Linie von der Thatcher- über die Reagan-, Bush-, Clinton- und die Schröder-Fischer-Regierung bis zu den Grünen dieser Tage zieht. – Aber was hat das alles mit Claudia Roths sieben Dirndln zu tun?

Das Buch:
Jutta Ditfurth: Krieg, Atom, Armut. Was sie reden was sie tun: Die Grünen, Berlin: Rotbuch Verlag 2011, 288 S., 14,95 €

Zur Autorin:
Jutta Ditfurth ist Soziologin, Publizistin und politische Aktivistin in der außerparlamentarischen Linken. Sie lebte u. a. in Glasgow und Detroit und arbeitete als Forscherin und Auslandsreporterin. Sie war Bundesvorsitzende der Grünen, trat 1991 aus und gründete im gleichen Jahr die Ökologische Linke mit, der sie bis heute angehört. Zwischen 1989 und 1995 war sie Bundesvorsitzende der Deutschen Journalisten-Union (dju) und Mitglied des Hauptvorstands der IG Medien. Von 2001 bis 2008 vertrat Jutta Ditfurth die Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste im Frankfurter Römer, für die sie im März 2011 wieder kandidiert. Zuletzt veröffentlichte sie u. a. den Roman über die Pariser Commune Die Himmelsstürmerin (2010), die Streitschrift Zeit des Zorns (2009) und den Bestseller Ulrike Meinhof. Die Biografie (2007), der inzwischen in zahlreichen Ländern erschienen ist.

Weitere Informationen: www.jutta-ditfurth.de

Montag, 22. Juni 2009

Ihre Verm(w)ählung geben bekannt?

schon seit jahrzehnten denke ich, die grünen müssten sich doch längst schon mit der cdu zusammengetan haben.
vor einiger zeit lernte ich zum beispiel eine gruppe der grünen jugend-presse kennen.
alles kids aus bestem hause. höhere einkommensklassen.
wer kann sich denn auch sonst schon die teure bio-ernährung noch leisten?
oder nehmen Sie josef fischer, der den afghanistan-einsatz begrüßt, im grunewald in seiner todschicken millionen-villa sitzt, mit seiner x-ten frau.
einige der vorgängerinnen hatten ja sein bett unter begleitschutz der herbeigeeilten eltern (das will schon was heißen bei volljährigen, wenn sie ihre eltern zuhilfe holen) fluchtartig verlassen. warum? etwa kriegsähnliche zustände auf dem laken?
da würde also deckel auf topf passen. der schutz der natur ist schließlich auch aus christlicher sicht zu begründen und momentan die einzige positiv wahlwirksame investionsmöglichkeit.
jutta ditfurth, die ex-grünen-vorsitzende, steht in frankfurt mit ihrer partei öko-linkxx auf ziemlich verlorenem posten.
die noch wirklich was erreichen wollte- und guck - jetzt fällt mir statt ihres namens nur der name general bastian ein, soweit ist es schon, der name des mörders von petra kelly, ja also die, die von leuten wie josef fischer an die wand gedrängt wurde, deren name ziert zwar noch einige institutionen bei den grünen, in hannover lächerlicherweise einen grünen-klub namens petra K., was mich wiederum eher an fassbinders bittere tränen der petra von kant erinnert statt an die kelly. die jedenfalls ist schon sooooo lange tot. mausetot. wie rosa luxemburg.

ihr gedankengut aber wird vielleicht wieder auferstehen, ich hoffe es:
rosa redivivus, petra redivivus.

jeden heiligabendnachmittag zum tee mit stollen halte ich eine gedenkminute für die beiden, weil dann meist verwandte und bekannte da sind, die mit gedenken, also eine gemeinschaft bilden, was ja immer seltener wird im zeitalter des internet.

redivivus heißt "kehre wieder" - nur nicht im parlamentarismus, das kann man vergessen, auf jeden fall außerparlamentarisch.