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Freitag, 25. April 2025

Distanziert euch von haarsträubenden Bibeltexten, Pastorinnen, Pastorenfrauen und Angehörige !

Please be patient with your life. Bitte geht mit eurem Leben vorsichtig um, meint auch diese Sängerin: Esther Ofarim wurde 1941 in Safed in eine syrisch-jüdische Familie geboren, die seit mehreren Generationen in Palästina lebte. Hier ihr Lied:

ttps://youtu.be/9i1m9rVhk50?si=_grAFIKu1f5XP7w8

Kommentar IP: mir ist es zu mühsam, aus der Bibel gültige Wahrheiten zu fischen. Vor allem gilt das für das Alte Testament mit seinen Gemetzeln und Kriegsberichten, aber auch bei der Bergpredigt vermuten Wissenschaftler andere Quellen als Jesus. Ganz schlimm finde ich die haarsträubende Bibel-Story von Lot, der seine Töchter schwängerte (eine brachte sich daraufhin um). Hier müssten sich die Pastoren und auch die Schriftsteller und Dramaturgen heute deutlicher distanzieren, ohne Rationalisierungen wie "Das war damals halt so" oder Ähnlichem.

Ebenso geht es mir mit dem Koran und der Torah oder der Bhagavad Gita, Hermes Trismegistos, und Buddha-Zitaten. Die stehen zwar im Bücherregal, aber wer eine Übersicht erhalten will, ist bei den gut lesbaren Büchern von Glasenapp besser aufgehoben, der fein säuberlich Historie von Legende trennt. 

 

Freitag, 17. Dezember 2010

Ursula Rudnick neue Referentin für Kirche und Judentum

Prof. Dr. Ursula Rudnick aus Hannover ist die neue Referentin für das Arbeitsfeld Kirche und Judentum im Haus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Am 16. Januar 2010 wird sie um 16.00 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover (Rote Reihe 8, 30169 Hannover) von Oberlandeskirchenrat Dr. Klaus Grünwaldt in ihr neues Amt eingeführt.

Ursula Rudnick, Jahrgang 1963, studierte in Göttingen, Tübingen, Jerusalem und New York evangelische Theologie, Religionswissenschaft und Judaistik, promovierte 1994 (Jewish Philosophy), absolvierte ihr Gemeindevikariat in Hannover Linden und wurde 1995 ordiniert. 2001 habilitierte Rudnick an der Leibniz-Universität Hannover zu dem Thema "Aber wie kommt es in jedes Haus und jedes Dorf? "Judentum" als Thema zeitgenössischer protestantischer Bildungsarbeit." 2007 wurde sie zur Professorin ernannt.

Im Themenbereich "Kirchen und Judentum" hat Rudnick vielfältige Erfahrungen gesammelt. Unter anderem war sie von 2001 bis 2006 Vorstandsmitglied der Konferenz landeskirchlicher Arbeitskreise Kirche und Judentum. Seit 2001 ist sie Redaktionsmitglied von "Begegnungen - Zeitschrift für Kirche und Judentum". Von ihr liegen zahlreiche Publikationen zum christlich-jüdischen Gespräch vor, ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

Zu ihren Aufgaben im Haus kirchlicher Dienste zählen die Pflege der landeskirchlichen Beziehungen zu jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Beratung von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen in Bezug auf Fragen des Judentums und des christlich-jüdischen Gesprächs, Beratung und Kooperation bei Projekten zum christlich-jüdischen Gespräch, Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Vermittlung jüdischer Referentinnen und Referenten für Gemeinden und Kontakte zu Synagogen, Synagogen-Besuche und Workshops mit Schulklassen der Oberstufe und Gemeindegruppen, Entwicklung von Arbeitshilfen für Gottesdienste sowie theologische Grundsatzarbeit.

Zu ihrer zukünftigen Tätigkeit sagt Rudnick: "Biblisches Erbe hat in Judentum und Christentum Gestalt gefunden. Mir ist es wichtig, die Vielfalt biblischer Stimmen in den Auslegungstraditionen von Judentum und Christentum zu Gehör zu bringen."

Im Haus kirchlicher Dienste ist Ursula Rudnick mit halber Stelle tätig. Mit einer weiteren halben Stelle ist sie Gemeindepastorin der St.-Thomas-Kirchengemeinde Hannover/Oberricklingen.

Das Haus kirchlicher Dienste unterstützt und ergänzt als übergemeindliche Einrichtung die Arbeit der Kirchengemeinden in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Aktuelle Themen und Fragestellungen werden hier aufgegriffen und zentral bearbeitet, so dass die Inhalte für die kirchliche Arbeit vor Ort zur Verfügung stehen. Zu den wesentlichen Aufgaben der Referentinnen und Referenten gehören die Entwicklung und Bereitstellung von Materialien, die Weiterbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen, die individuelle Beratung sowie der inner- und außerkirchliche Dialog.

Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.