Derneburg. Wollte Silvester den Bus von Hildesheim zum malerischen Örtchen Holle ausprobieren, um meine Schwester zu besuchen, der aber erst in 2 Stunden abfuhr. Es war kalt und wurde langsam dunkel. Im Bahnhof begann die Backfactory zu schließen, man wollte nachhause, Silvester feiern.
Mein Schwager schickte mir eine SMS, es führe doch gleich ein Regionalzug. Ich also rein in den Regionalzug, der später kurz vor meinem Ziel Derneburg unerwartet anhielt, währenddessen die gestresste Zugbegleiterin ausführlich einen jungen Afrikaner kontrollierte, dann mich. Ich hatte keins, weil ich zuvor auf die Schnelle nicht mit der FahrkartenApp zurecht gekommen war. Sie warf ihre Elektronik an, die eine 60-Euro-Strafrechnung ausdruckte, während ich mich frustriert fragte, ob sie wohl Provisionen dafür erhalte. Im Januar dann kam eine Mahnung mit 30 € Aufschlag und Androhung von Zinseszinsen und möglicher weiterer Rechtskosten von Riverty, die auch für Amazon das Inkasso abwickeln. In Derneburg war durch den unvorhergesehenen Bahn-Stopp der Bus nach Holle weg. Ich wurde aber auf Nachfrage im Auto von einer netten Familie mitgenommen, die Richtung Bockenem über Holle fuhr.
Stand dann bei der Rückreise am Neujahrstag vorm gesprengten Fahrscheinautomaten. Ein Mitreisender empfahl mir, mich sofort beim Zugbegleiter zu melden, der mir dann in altmodischer Old-school-Schaffner-Manier ein Ticket ausstellte. Dieses Mal wurde ich nicht zum Kollateralschaden der zielsicheren Digitalität...ip
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