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Dienstag, 14. Dezember 2010

Chirurgische Zentren bündeln Fachwissen zum Wohl der Patienten

KRH-Fachkliniken in Stadt und Umland verstärken Zusammenarbeit

Die neun allgemeinchirurgischen Fachkliniken des Klinikums Region Hannover (KRH), in denen jährlich insgesamt rund 17.000 Patientinnen und Patienten behandelt werden, arbeiten jetzt noch enger zusammen: Mit der Gründung von drei Zentren für Allgemein-, Viszeral- (Bauch) und Gefäßchirurgie, in denen jeweils drei räumlich benachbarte KRH-Fachkliniken vernetzt sind, wird der Erfahrungsaustausch der Chirurgen mit ihren unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten gestärkt und gesichert. „Die Bildung der neuen chirurgischen Zentren sind ein weiterer Meilenstein, um die große Leistungsvielfalt und das exzellente Fachwissen in unseren Kliniken zum Wohle der Patienten zu bündeln und weiterzuentwickeln“, betont KRH-Geschäftsführer Norbert Ohnesorg. Wie kaum ein anderes Krankenhausunternehmen könne die KRH-Gruppe ausgewiesene Kompetenz und Erfahrung in einer Vielzahl chirurgischer Schwerpunkte bieten. Zu den Aufgaben der neuen Zentren gehören neben dem Wissensaustausch die Etablierung neuer Operationsverfahren, die Standardisierung der operativen Maßnahmen, die Qualitätssicherung, die Organisation der ärztlichen Weiterbildung sowie die Intensivierung der fachübergreifenden Behandlung. Folgende Krankenhäuser gehören den neuen Zentren für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie an: * Bezirk West: KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge, KRH Klinikum Robert Koch Gehrden, KRH Klinikum Springe
* Bezirk Mitte: KRH Klinikum Siloah, KRH Klinikum Oststadt-Heidehaus, KRH Klinikum Nordstadt
* Bezirk Ost: KRH Klinikum Großburgwedel, KRH Klinikum Lehrte, KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen

Jährlich 9000 Patienten mit Magen-Darm-Krankheiten in KRH-Chirurgie-Kliniken

Die meisten Behandlungsfälle in der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im KRH-Verbund betreffen Krankheiten der Verdauungsorgane (jährlich insgesamt mehr als 9000 Fälle). Eine hohe Zahl von Behandlungsfällen gibt es zudem zum Beispiel in den Bereichen Herz- Blutdruck- und Gefäßkrankheiten (jährlich mehr als 1300 Fälle), Krankheiten der Galle und Bauchspeicheldrüse (mehr als 1700 Fälle) sowie Krankheiten der Schilddrüse, Diabetes, Adipositas (krankhaftes Übergewicht) und Stoffwechselstörungen (mehr als 800 Fälle). In der Gefäßchirurgie (z. Behandlung verengter Blutgefäße an der Halsschlagader) beträgt die Zahl der behandelten Patienten KRH-weit jährlich rund 1000.

Klinikum Siloah verfügt über die größte Chirurgie-Fachklinik der KRH-Gruppe

Mit jährlich mehr als 4000 Patienten ist die Chirurgische Abteilung im KRH Klinikum Siloah die größte Fachklinik innerhalb des KRH-Verbundes. Besonderer Schwerpunkt der Siloah-Chirurgen, die mit ambulant tätigen Kollegen des „End- und Dickdarmzentrums Hannover“ kooperieren, ist die Behandlung von Darmerkrankungen. Die Therapie erkrankter Schilddrüsen ist ein besonderer Schwerpunkt der Chirurgie im KRH Klinikum Robert Koch Gehrden. Rund 400 von jährlich rund 550 Schilddrüsen-Patienten der gesamten KRH-Gruppe werden in Gehrden behandelt. In der Gefäßchirurgie hat die Fachklinik im KRH Klinikum Oststadt-Heidehaus einen besonderen Schwerpunkt, wo rund die Hälfte der KRH-weit jährlich rund 1000 Patienten mit Erkrankungen der Blutgefäße behandelt wird. Die Gefäßchirurgie im Oststadt-Heidehaus gehört zu den wenigen deutschen Spezialzentren, die von drei Berufsfachgesellschaften zertifiziert wurden.


Dieser Artikel ist eine Presseinformation, kopiert und eingefügt.

Dienstag, 19. Oktober 2010

Herz-/Kreislauferkrankungen nach wie vor häufigste Todesursache

WIESBADEN - Im Jahr 2009 verstarben in Deutschland insgesamt 854 544 Menschen, davon 404 969 Männer und 449 575 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Zahl der Todesfälle gegenüber 2008 um 1,2%. Die häufigste Todesursache war wie in den Vorjahren eine Erkrankung des Herz-/Kreislaufsystems.
Knapp 42% aller Todesfälle wurden im Jahr 2009 durch Herz-/Kreislauferkrankungen verursacht. Diese Krankheiten führten vor allem bei älteren Menschen zum Tod: die meisten der daran Verstorbenen (91%) waren 65 Jahre und älter. Insgesamt starben 150 334 Männer und 206 128 Frauen an den Folgen von Herz-/Kreislauferkrankungen. An einem Herzinfarkt, der zu dieser Krankheitsgruppe gehört, verstarben im Jahr 2009 60 153 Menschen. Davon waren rund 56% Männer und etwa 44% Frauen.
Über ein Viertel aller Verstorbenen (116 711 Männer und 99 417 Frauen) erlag im Jahr 2009 einem Krebsleiden, der zweithäufigsten Todesursache. Bei den Männern dominierten bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane und der Atmungsorgane. Bei den Frauen waren es ebenfalls bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane sowie bösartige Neubildungen der Brustdrüse.
3,7% aller Todesfälle waren auf eine nichtnatürliche Todesursache wie zum Beispiel auf Verletzungen und Vergiftungen zurückzuführen (31 832 Sterbefälle). 9 571 Personen schieden im Jahr 2009 freiwillig aus dem Leben. Der Anteil der Männer war dabei mit 75% dreimal so hoch wie der der Frauen. Das durchschnittliche Sterbealter betrug hier 55 Jahre bei Männern und 58 Jahre bei Frauen.

Weitere Ergebnisse können über die GENESIS-Online Datenbank (www.destatis.de/genesis) abgerufen werden.

Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.


Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Silvia Schelo,
Telefon: (0611) 75-8102,
E-Mail: gesundheit@destatis.de

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