Kinderwagenführung Orte der Demokratiegeschichte. Die Babys sind dabei, wenn Karo Quambusch mit jungen Eltern (Großeltern oder anderen Betreuungspersonen), bei einem gemeinsamen Spaziergang die Altstadt erkunden, und etwas über die Hannoversche Geschichte erfahren. Freitag, 5. Juni, 10 Uhr. Treffpunkt: Hannover Kiosk, Karmarschstraße 40. Teilnahme kostenlos. Anmeldung im Online-Shop https://hannover-historisch-shop.gomus.de
Dienstag, 5. Mai 2026
Mischt euch in die Schulpolitik ein!
Hannover. Erfolgreiches Beispiel, wie eine Reformschule entstand.
Als meine Tochter im Karneval von der Grundschule Goetheplatz nachhause kam und sich mir anvertraute: "Wir haben einen Umzug durch alle Klassen gemacht, und was in den höheren Klassen an der Tafel stand, habe ich alles verstanden," klingelte es bei mir im Kopf. Die Schule unterrichtete Kinder aus 19 Nationen (inzwischen werden es noch mehr sein), einige saßen lange da und übten, während andere schon vor der Schule lesen konnten: Zweimal in die Brotscheibe gebissen "das ist ein E".
Im Keller Vorderhaus wollte eine Mieterin ihr Sofa loswerden. Ich bat einen athletischen freien Mitarbeiter, anzufassen, und wir schleppten nach vorheriger Anfrage bei der liebenswürdigen Klassenlehrerin Heckler (die wahrhaft anthroposophische Qualitäten besitzt*) das gemütliche Teil ins Klassenzimmer, sowie noch einen Haufen guter Kinderbücher dazu. Von nun an konnten alle Schüler:innen, die mit ihren Aufgaben fertig waren, dort lagern und schmökern.
Ich organisierte Betriebsbesichtigungen im Stadtteil Mitte: Bäckerei Kranz, Üstra, Verpackungsbetrieb Leunisman, Friederikenstift, um den Kleinen das wirkliche Leben zu zeigen; wie heutzutage Brot gebacken wird, wie ein Operationssaal aussieht usw.. Die Kinder waren begeistert und die Exkursionen halten bis heute an.
Mietete für die Naturgruppe auf eigene Kosten einen Kleingarten in der Kolonie Königsworth.
Niemand informierte mich, dass später alle Klassen ein solches Sofa bekamen. Erfuhr es zufällig von einer Mutter. Die Blumen für die inzwischen Reformschule genannte Bildungseinrichtung wurden anderen an den Hut gesteckt.
So richtig weiterentwickelt wurden meine Reformvorschläge letztlich nicht. Teuer bezahlte Schulassistentinnen langweilen sich inzwischen, neben zu betreuenden traumatisierten Migranten-Kindern sitzend, um Unfälle wie in die Hose machen oder heimliche Daddelversuche zu glätten...
Mütter! Schöpfertum ist gar nicht männlich. Im Gegenteil ist es unser ureigenstes Gebiet. Lasst euch nicht mehr ignorieren, euer geistiges Eigentum enteignen, und abwerten!!! iptextfoto
Hinweis: Das "Grüne Klassenzimmer" neben der Turnhalle Grundschule Goetheplatz ist suboptimal gepflegt:
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Montag, 4. Mai 2026
To-Go-Abfallbehälter mit krähensicherer Haube
ffm. Auf der Königsteiner Straße in Höchst hängen seit Kurzem vierzig neue Papierkörbe des Modells Dinova. Dabei handelt es sich um einen Abfallbehälter, der fast alles aufnimmt – auch To-Go-Verpackungen und Pizzakartons. Der Dinova hat einen breiteren Einwurf, keinen Mittelsteg, an dem Verpackungen hängenbleiben und den Einwurf verstopfen könnten, und eine krähensichere Haube, so dass Vögel die bereits entsorgten Abfälle nicht herausziehen und wieder auf dem Boden verteilen können.
Gerade wenn das Wetter schön ist, nutzen Menschen die Straßen und Plätze, Parks und die Flussufer wie ein zweites Wohnzimmer. Man trifft sich mit Freundinnen und Freunden, isst und trinkt. Damit so wenig Abfall wie möglich liegenbleibt, erfolgt nun in Frankfurt der Tausch der Papierkörbe – zunächst dort, wo besonders häufig To-Go-Verpackungen zu finden sind.
Ärzte in Hannover sollen Parkinson-Patienten über Berufserkrankung aufklären
Die „Jobs im Grünen“ stehen nicht immer nur für frische Luft. „Wer in der Stadt und Region Hannover auf den Feldern oder in Gewächshäusern arbeitet, den kann es treffen: Ein erhöhtes Risiko, Parkinson zu bekommen. Und zwar immer dann, wenn er über Jahre häufig mit Pflanzenschutzmitteln zu tun hatte“, sagt Stephanie Wlodarski von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
Das Parkinson-Syndrom durch Pestizide sei als Berufskrankheit anerkannt. Betroffene müssten allerdings nachweisen, dass sie in ihrem Berufsleben mindestens 100 Tage mit chemischen Pflanzenschutzmitteln gearbeitet hätten – also jeweils entweder mit Fungiziden (zur Bekämpfung von Pilzkrankheiten), Insektiziden (zur Bekämpfung von Insekten) oder Herbiziden (zur Bekämpfung von Unkraut), so die IG BAU Niedersachsen-Mitte. Dann bekommen Beschäftigte, die an Schüttellähmung erkrankt sind, Unterstützung von der gesetzlichen Unfallversicherung: Die Hilfe der Berufsgenossenschaft reicht von guter medizinischer Versorgung bis zu Geldleistungen“, so Stephanie Wlodarski. Das gelte neben Menschen, die in der Landwirtschaft gearbeitet haben, beispielsweise auch für Beschäftigte im Gartenbau und im Forst.
Gefahren lauerten allerdings auch in der Floristik. Und sogar auf dem Bau: „Denn auch bei Sanierungsarbeiten wird mit Pestiziden gearbeitet. Vielen ist gar nicht bewusst, wo überall Pestizide zu finden sind. Gerade im Sanitärbereich kommen häufig Baustoffe mit Anti-Schimmelmitteln zum Einsatz. Und die enthalten oft Pestizide“, erklärt Stephanie Wlodarski von der IG BAU Niedersachsen-Mitte.
An die niedergelassenen Ärzte in Stadt und Region Hannover appelliert die Agrar-Gewerkschaft, Parkinson-Patienten gezielt anzusprechen, um abzuklären, ob es sich um eine Berufskrankheit handele. Die gesetzlichen Krankenversicherungen fordert die IG BAU Niedersachsen-Mitte auf, Parkinson-Patienten anzuschreiben und zu informieren. „Immerhin haben Patienten, wenn es um eine Berufserkrankung geht, die Chance auf eine intensive Betreuung und gute medizinische Versorgung, für die die Berufsgenossenschaft steht“, so Stephanie Wlodarski.
Die IG BAU-Bezirkschefin kündigt außerdem an, dass sich die Agrar-Gewerkschaft auch dafür einsetzen werde, dass mehr Betroffene die Anerkennung als Berufskrankheit bekommen: „Es geht vor allem um die, die nicht selbst Pflanzenschutzmittel gespritzt haben, die aber zum Beispiel in Gewächshäusern den Pestiziden ausgesetzt waren“, so Wlodarski.
Die Gewerkschafterin rät Menschen, die in gefährdeten Branchen arbeiten, sich bei Fragen an ihre jeweilige Berufsgenossenschaft zu wenden. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) habe extra eine „Parkinson-Hotline“ geschaltet: 0561 / 785 - 10350. Außerdem gebe die Berufsgenossenschaft Hinweise auf ihrer Homepage: https://www.svlfg.de/fa-parkinson-durch-pflanzenschutzmittel.
Freitag, 1. Mai 2026
Mutters Alltagstipps. Dieses Mal: Der Türdurchgangseffekt
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| Als wir noch Kontakt zu unseren tierischen Artgenossen hatten, war die Welt übersichtlicher. Foto: F. Rutchi, 50 Jahre Renuwell, www.holzbutter.com |
Du gehst ins Wohnzimmer, um etwas zu holen … und hast es plötzlich vergessen. Du stehst im neuen Raum und weißt nicht mehr, warum du hergekommen bist.
Die wichtigste Erklärung ist, dass das Gehirn Erinnerungen stark zusammenhangsabhängig speichert: Beim Durchschreiten einer Tür ändert sich der räumliche Kontext (neuer Raum = neues „Ereignismodul“ im Kopf). Das Gehirn „markiert“ diese Grenze oft als Gedächtnis-Neustart. Dadurch werden vorherige Gedanken/Pläne weniger aktiv im Arbeitsgedächtnis gehalten. Den Effekt kann man nicht komplett ausschalten, aber im Alltag deutlich reduzieren. Die Idee ist: Du hilfst deinem Gehirn, den „Gedankenfaden“ stabil zu halten, auch wenn sich der Zusammenhang (Raum) ändert.
1) Absicht laut oder bewusst wiederholen: Wenn du etwas holen willst:„Ich gehe in die Küche und hole das Glas.“
2) Übergänge bewusst „überbrücken“. Beim Losgehen kurz aktiv an die Aufgabe denken: nicht automatisch aufstehen und loslaufen, sondern 2–3 Sekunden die Absicht halten („Was genau mache ich?“).
3) Keine unnötigen Unterbrechungen! Der Effekt tritt häufiger auf, wenn du abgelenkt bist (Handy, Gespräche) mehrere Aufgaben gleichzeitig planst→ Multitasking reduzieren hilft sehr.
4) Gedächtnisstützen nutzen! Wenn etwas wichtig ist: innerlich visualisieren (z. B. „Schlüssel auf dem Tisch“) oder kurz im Kopf „abspielen“, wo du es ablegen/holen willst.
5) „Wenn–Dann“-Pläne bilden. „Wenn ich in die Küche komme, dann nehme ich das Glas vom Tisch.“
6) Langsamer durch Türen gehen (kleiner Trick, aber hilfreich). Beim Durchqueren einer Tür kurz einen Moment bewusst bleiben: nicht auf Autopilot wechseln, sondern kurz „innehalten“ im Gedankenstrom.
Kurz gesagt: Der Doorway Effect passiert, weil dein Gehirn Räume als „Kapitelwechsel“ nutzt. Du verhinderst ihn, indem du ihn aktiv mental „mit über die Tür nimmst“.
Türen sind natürliche Grenzen zwischen solchen Ereignissen. Der Effekt passiert häufiger, wenn man abgelenkt ist oder mehrere Dinge gleichzeitig plant. Er ist kein Zeichen für schlechtes Gedächtnis.
Der Doorway Effect wird deutlich stärker, wenn dein Gehirn ohnehin „unter Druck“ steht. Die wichtigsten Verstärker sind:
🧠 1) Stress. Wenn du gestresst bist, arbeitet dein Gehirn stärker im „Schnellmodus“ und hat weniger Ressourcen fürs Arbeitsgedächtnis. Folge: Gedanken gehen schneller verloren.
2) Müdigkeit. Bei Schlafmangel sinkt die Fähigkeit, Informationen aktiv „festzuhalten“. Übergänge (wie Raumwechsel) wirken stärker störend. Deshalb passiert es abends oder nachts besonders oft.
3) Ablenkung (größter Faktor im Alltag): aufs Handy schauen beim Gehen, nebenbei reden oder Musik hören, gedanklich schon beim nächsten Thema sein. Dein Gehirn hat dann keinen stabilen Fokus, den es über die Tür „mitnehmen“ kann.
4) Multitasking / viele offene Gedanken. Wenn du mehrere Dinge gleichzeitig planst, konkurrieren diese im Arbeitsgedächtnis, beim Raumwechsel „gewinnt“ oft ein anderer Gedanke.
Ergebnis: Du kommst im Raum an – aber mit dem falschen Gedanken.
5) Schwache Verknüpfung der Aufgabe:„Ich hol mal was…“ (unscharf) statt:„Ich hole mein Ladegerät aus dem Schlafzimmer“. Je vager die Absicht, desto leichter geht sie verloren.
6) Autopilot-Modus: Wenn du Dinge routinemäßig machst, läuft dein Verhalten automatisch, dein bewusstes Ziel wird weniger „mitgeführt“. Türen wirken dann wie echte „Reset-Punkte“.
Dein Gehirn organisiert Erlebnisse nicht als endlosen Strom, sondern in „Episoden“ oder „Kapitel“. Ein Raumwechsel (z. B. durch eine Tür) ist dabei ein perfektes Signal:
Vorteil 1: Bessere Ordnung im Gedächtnis
👉 Ohne diese Trennung wäre alles ein chaotischer Mix.
🧹 Vorteil 2: Unwichtiges wird ausgefiltert
Beim Übergang in einen neuen Raum werden alte, gerade nicht mehr wichtige Gedanken abgeschwächt, dein Kopf wird „aufgeräumt“
👉 Das ist wie ein mentales Aufräumen.
⚡ Vorteil 3: Fokus auf das Hier und Jetzt.
Der Effekt hilft dir, dich schneller an neue Situationen anzupassen, dich auf das zu konzentrieren, was im neuen Raum passiert.
👉 Evolutionsbiologisch sinnvoll: Neue Umgebung = potenziell neue Gefahren oder Chancen.
🧬 Vorteil 4: Energie sparen. Das Gehirn ist effizient: Türen sind ein praktischer Hinweis: „Kontextwechsel → Speicher neu priorisieren“. Dass du dabei manchmal etwas vergisst, ist kein Fehler – sondern der Preis für ein System, das insgesamt sehr effizient arbeitet.
💡 Mini-Strategie für den Alltag: kurz stoppen, Ziel klar benennen, dann erst losgehen. Das reicht oft schon, um den Effekt massiv zu reduzieren. (ermittelt mit ChatGTP)
Unglücklich gewählte Metaphern: Was heißt denn hier "Cloud" ?
Die Apparaturen, die unsere Erde umrunden, haben nicht die geringste Ähnlichkeit mit einer Wolke.
Die Hiroshima - Atombombe hieß "Little boy", eine konventionelle Bombe "Daisy (Gänseblümchen)-Cutter" . Was soll der Scheiß, diese Verniedlichung, während alles Natürliche, Lebendige abgeschafft wird? ip
Mittwoch, 29. April 2026
Landesgartenschauen 2026 auf einen Blick:
- Neuss (NRW): bis 11. Oktober
- Leinefelde-Worbis (TH): bis 11. Oktober
- Ellwangen (BW): bis 4. Oktober
- Bad Nenndorf (NI): bis 18. Oktober
- Die Bundesgartenschau (BUGA) ist die „große Schwester“ der Landesgartenschau. Sie findet seltener statt und hat meist ein überregionales Stadtentwicklungs- und Tourismuskonzept. Landesgartenschauen werden von den Bundesländern vergeben – oft mit dem Ziel, Parks, Flussufer oder ehemalige Industrieflächen dauerhaft aufzuwerten. Nächste BUGA-Termine: BUGA 2029: Oberes Mittelrheintal (Rheinland-Pfalz) BUGA 2031: Wuppertal (NRW)


