Hannover. Es war Zahltag. Die City ist brechend voll, an den Ladenkassen geht es rund. Draußen wird für die Kurdenrettung und ein freies Palästina demonstriert, hinterm Polizeiwagen schreitet eine in ihre Flagge gehüllte Israelin her, um Rosen zu verteilen, hinter ihr ein Rabbi. Lange Kundenschlangen gibt es auch am Goetheplatz beim iranischen Fladenbäcker, der so zum Umschlagplatz für Informationen aus der Heimat wird. Im Schaufenster eines kurdischen Kiosks prangt ein kleines Schild, das auf den Genozid in Rojava hinweist.
Die hannoversche Linke beklagt die Festnahme einer deutschen Delegation nahe Amed, darunter eine Hannoveranerin, und fordert Oberbürgermeister Onay und den türkischen Generalkonsul zum Eingreifen auf.



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